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Das Europäische Institut für Gleichstellungsfragen

Das Europäische Institut für Gleichstellungsfragen
Erstellt von:
Klaus Makollus
Veröffentlicht am:
22.06.2026

Das Europäische Institut für Gleichstellungsfragen ist eine Agentur der Europäischen Union. Gegründet wurde das Institut durch die Verordnung EG Nr. 1922/2006 vom 20. Dezember 2006. Seinen Sitz hat das Institut in der litauischen Hauptstadt Vilnius.

Die Schlange kommt, Christus geht.
Bildautor: Albert Engelmann / Grok

Das Institut soll die Institutionen und Mitgliedstaaten der Europäischen Union dabei unterstützen, die Gleichstellung der Geschlechter zu verwirklichen und gegen geschlechtsbezogene Diskriminierung (Sexismus) vorzugehen. Es soll für die Politiker Forschungsergebnisse und Informationen sammeln, auswerten und verbreiten. Ein Dokumentationszentrum wurde eingerichtet sowie eine öffentlich zugängliche Bücherei.

Weitere Daten sind an dieser Stelle nicht bekannt, weder Mitarbeiterzahl noch Haushalt noch Arbeitsergebnisse.

Die Agentur ist in der breiten Öffentlichkeit völlig unbekannt. Wird über Europa und seine Einrichtungen berichtet, bleibt diese Agentur außen vor – es wird bestenfalls über das Europaparlament und dessen Entscheidungen berichtet.

Warum ist das so? „Weil diese Agentur überflüssig ist und nichts zu sagen hat,“ könnte der unbedarfte Zeitgenosse nun sagen. Das mag so sein.

„Diese Agentur ist ein Ausfluss des Geschlechter-Wahns,“ mögen andere Leute sagen. Ihrer Meinung nach sollen unsere Steuergelder dazu missbraucht werden, dass Frauen über die Herren der Schöpfung herrschen, Familien zerstört sowie freiwillige Kinderlosigkeit propagiert wird.

Es fehlt eine europäische Agentur, die den Wert von Ehe, Familie und Kinderreichtum herausarbeitet. Welche Vorteile bietet die Heirat – beispielsweise im Steuersystem und in der Sozialversicherung? Wie können Eltern geholfen werden, wenn sie Hilfe bei der Erziehung brauchen? Dies sind die Themen, an denen die Europäische Union arbeiten muss, und nicht an der Zerstörung ihrer Grundwerte.

 

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