Die Christliche Mitte
Die Christliche Mitte wird heute von Schwester M. Anja Henkel geleitet und immer noch unterstützt von Pfarrer Winfried Pietrek.
Die Hauptthemen der Christlichen Mitte: Christen werden weltweit allein wegen ihres Glaubens verfolgt und getötet. Dem Synodalen Weg steht die Christliche Mitte ablehnend gegenüber. Auch Homo-Segnungen werden abgelehnt. So kann ich feststellen, dass im innerkirchlich-katholischen Diskurs die Christliche Mitte eher eine konservative Haltung einnimmt.
Dem Islam steht die Christliche Mitte ausgesprochen ablehnend gegenüber, und das ist mir durchaus sympathisch.
Die Christliche Mitte ist ein christlicher Verein. Zwischen 1988 und 2016 war der Verein als Partei aktiv, soweit ich in Erfahrung bringen konnte, und trat bei einigen Wahlen an. Aufgrund der schlechten Wahlergebnisse wandelte sich die CM im Februar 2016 in einen politischen Verein um, der seinen Arbeitsschwerpunkt auf gesellschaftspolitische Öffentlichkeitsarbeit legt. Die Christliche Mitte wurde 1988 als Abspaltung von der Deutschen Zentrumspartei gegründet. Sie hat ihren Sitz im westfälischen Wadersloh.
Adelgunde Mertensacker war als ehemalige Vorsitzende der Deutschen Zentrumspartei treibende Kraft der Parteigründung der CM. Sie ist 2013 verstorben.
Das Gespann Pfarrer Pietrek und Schwester Henkel sind heute die CM. Neben zahlreichen Broschüren gibt die Christliche Mitte die monatlich erscheinende Zeitschrift „Kurier der Christlichen Mitte“ heraus.
Pfarrer Pietrek ist bereits 1932 geboren. Er war Gemeindepfarrer, Lebensrechtler, Missionar im Fernen Osten, Journalist und Publizist. Die Christliche Mitte fristet heute leider ein Schattendasein.
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