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Beispiellose Serie von Angriffen auf Waffenfachgeschäfte

Beispiellose Serie von Angriffen auf Waffenfachgeschäfte
Erstellt von:
Walter Gartmann, Nationalrat (SVP)
Veröffentlicht am:
27.07.2026

Die Schweiz erlebt eine beispiellose Serie von Angriffen auf Waffenfachgeschäfte. Seit Anfang Jahr wurden bereits 28 Einbrüche registriert. Nach bisherigen Erkenntnissen stammen die Täter aus dem Umfeld der organisierten Kriminalität in Frankreich.

Walter Gartmann vor dem Matterhorn, er ist Vater von vier Kindern und ist Abgeordneter der SVP für den Schweizer Nationalrat.
Bildautor: Albert Engelmann / Grok

Seit Monaten sind Waffenfachgeschäfte im Visier der organisierten Kriminalität.Wie rücksichtslos diese Täter vorgehen, zeigte jüngst der Fall in Sitten VS. Die Eingangstür eines Waffenfachgeschäfts wurde mit Sprengstoff aufgebrochen. Nur dank der sofortigen Verfolgung durch die Polizei konnten die fünf Tatverdächtigen festgenommen werden: Alles junge Männer aus Frankreich.

Dramatisch verlief der versuchte Einbruch in ein Waffenfachgeschäft mitten in der Altstadt von Solothurn. Dort musste ein Polizist ausser Dienst seine Dienstwaffe einsetzen und auf die flüchtenden Täter schiessen. In diesem Jahr wurden bereits 28 Einbrüche oder Einbruchsversuche registriert.

Hemmungslose Brutalität

Die Serie von Angriffen auf Schweizer Waffenfachgeschäfte ist ein direktes Resultat der grassierenden Kriminalität in Frankreich. Praktisch alle Tatverdächtigen stammen aus dem Umfeld der organisierten Kriminalität. Sie gehen mit hemmungsloser Brutalität vor. Die Westschweiz erlebt auch eine Welle von Raubüberfällen und Bancomat-Sprengungen.

Die Waffenfachhändler gehören zu den ersten Opfern einer Bedrohung, deren Ursprung ausserhalb unseres Landes liegt. Es gilt, die richtigen Schlüsse zu ziehen. Das Problem wird nicht mit zusätzlichen Regulierungen im Inland gelöst. Wer Sicherheit will, darf Kriminelle gar nicht erst ins Land lassen!

Bundesrat Jans muss endlich handeln

Man fragt sich: Wo bleibt der verantwortliche Justizminister Beat Jans? Wo bleibt der Schutz der eigenen Bevölkerung? PROTELL – Gesellschaft für ein freiheitliches Waffenrecht, hat den Bundesrat aufgefordert, die Voraussetzungen für einen subsidiären Einsatz der Armee zur Unterstützung der zivilen Behörden bei der Grenzsicherung zu prüfen. Wenn die Sicherheitslage dies erfordert, müssen zusätzliche Kräfte verfügbar sein. Der Schutz der Bevölkerung darf nicht an personellen Engpässen scheitern.

Ursachen statt Symptome bekämpfen
Doch all diese Massnahmen bekämpfen lediglich die Symptome. Langfristig braucht die Schweiz vor allem eines: wieder wirksame Grenzkontrollen. Unsere Grenzen dürfen nicht zu offenen Türen für organisierte Kriminalität und Asyl-Kriminelle werden. Die Grenzschutz-Initiative setzt genau dort an. Sie stärkt die Sicherheit der Schweiz, indem sie Kriminalität an der Landesgrenze stoppt, statt ihre Folgen im Inland zu verwalten.

Walter Gartmann

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