Der Anschlag ist ein Signal des Himmels
Der Berliner Erzbischof Heiner Koch kommentiert das Terror-Attentat auf den Berliner Christopher-Street-Day mit den Worten: „Wie schrecklich! Ein so frohes und bewegendes Fest brutal zu zerstören. Wir sind mit unseren Gebeten bei den Opfern und ihren Angehörigen…“
Ein katholischer Bischof nennt also die Parade der Schamlosigkeit und die zur Schau gestellte Verherrlichung der Perversion ein „frohes und bewegendes Fest“!?
Haben die Hirten der Kirche nicht den prophetischen Auftrag, solche Ereignisse im Sinne des Evangeliums zu deuten und ins rechte Licht zu stellen?
Der 2014 verstorbene Journalist und Islam-Kenner Peter Scholl-Latour hat immer darauf hingewiesen, dass die Stärke des Islam in Europa bedingt ist durch die Schwäche des Christentums. Ist es nicht bezeichnend, dass Vertreter des Islam dem einst christlichen Abendland die zunehmende sittliche Dekadenz zum Vorwurf machen und die westliche Kultur verachten? Will sich nun auch Fulda als eine Stätte dieser Unkultur profilieren? Wird nun die einst prächtige, nun arg zusammengeschrumpfte Fronleichnamsprozession durch die große Parade der halbnackten Leiber verdrängt?
Hier muss man differenzieren! Die Ablehnung des Christentums rechtfertigt in keiner Weise das brutale und menschenverachtende Vorgehen der islamischen Terroristen, deren Morde und Gruppenvergewaltigungen Ausdruck ihres Hasses sind. Damit bekunden sie keineswegs eine dem Christentum überlegene Moral. Solchen Terroristen muss das Handwerk gelegt werden.
Doch sollten alle, die sich noch Christen nennen, derartige Gräueltaten als ein Signal des Himmels verstehen, als einen Aufruf zur Besinnung und zur Umkehr.
Pfarrer Winfried Abel, Hünfeld-Großenbach
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