Der Gürtel der Muttergottes
Der Überlieferung nach fertigte die Jungfrau Maria einen schwarzen Gürtel während ihrer Schwangerschaft aus Kamelhaar selbst an und übergab ihn nach ihrer leiblichen Aufnahme in den Himmel in einer Erscheinung dem Apostel Thomas.
Thomas war als einziger Apostel bei der leiblichen Aufnahme Mariens in den Himmel nicht anwesend. Er zweifelte an diesem Ereignis wie schon an der Auferstehung Christi. Deshalb erschien Maria dem Zweifler und reichte ihm ihren Gürtel als Beweis. Die Reliquie des heiligen Gürtels der Jungfrau Maria ist eine der am meisten verehrten Reliquien der orthodoxen Christenheit. Er wird auf dem Berg Athos (Griechenland) im Vatopedi-Kloster aufbewahrt.
Der Gürtel wird verehrt, er soll allgemeine Gesundheit bewirken und vor allem ungewollt Kinderlosen zu Nachwuchs verhelfen. Es gibt viele Gemälde, die die Muttergottes mit dem Gürtel zeigen. Das berühmteste ist das Bild, das die Muttergottes dem Indio Juan Diego in Mexiko auf der Tilma, seinem Umhang, erschienen ließ und das heute von Millionen Menschen jährlich verehrt wird.
Christine Pies
pieschristine [at] web.de
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Die Eltern haben also kaum noch Stress mit der Beaufsichtigung ihrer Kinder. „Den Kindern gefällt es“? Oder vielleicht auch nicht, denn sie kennen es ja nicht anders. Zumindest beruhigen sich die Eltern mit dieser Aussage.