Seelsorgliche Entscheidungen
Gut, dass bezüglich der „Erscheinungen der Muttergottes in Medjugorje“ seelsorgliche Entscheidungen getroffen wurden, um alles in geregelte Bahnen zu lenken. Hiervon wurde groß in den Medien berichtet, obwohl die Erscheinungen noch nicht anerkannt wurden. Im Gegensatz dazu haben sich sowohl kirchliche als auch weltliche Stimmen in Schweigen gehüllt, als im Juli des vergangenen Jahres die Erscheinungen der Muttergottes in Italien, in Montichiari, in der Diözese Brescia, als „Mutter der Kirche“ und als „Rosa Mystica“ (Geheimnisvolle Rose) die im Jahre 1947 begannen, kirchlich als glaubwürdig anerkannt wurden. Welch ein Sturm ging vor Jahren los, als weltweit Rosa-Mystica-Statuen nicht nur normale Tränen, sondern sogar blutige Tränen vergossen! Das Aufstellen der Statuen in Kirchen und Klöstern wurde verboten und ein regelrechter Bildersturm entfacht. Die Botschaft schmeckte nicht jedem, weil sie die Sünden in der Kirche aufdeckte. In Folge des Missbrauch-Skandals wurde klar, was die Muttergottes meinte, wenn sie unter Tränen sagte: „Dies ist mein Schmerz, mein so großer Schmerz!“ Wieviel Missbrauch hätte man verhindern können, wenn man die ersten Tränen, welche die allerseligste Jungfrau und Gottesmutter Maria in Maasmechelen vor mehr als 40 Jahren vergossen hat, ernst genommen hätte!
Eva Schmid
D- 85253 Erdweg
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