Kirche ist keine Räuberhöhle
„Mein Haus ist ein Haus des Gebets; ihr aber habt es zu einer Räuberhöhle gemacht.“ (Luk. 19, 45)
So die Worte Jesu als er die Käufer und Verkäufer im Tempel in Jerusalem sah. Dann trieb Er sie hinaus und lehrte täglich dort. Die Kirche ist also das Haus des Gebets. Jesus ist dort gegenwärtig im Tabernakel. Er wünscht sich Gebete und dass dort Sein Wort gelehrt wird. Er mag keine Verkäufer oder Käufer, die dort ihr Unwesen treiben.
Immer öfter werden in Kirchen Veranstaltungen abgehalten, die nicht diesem Wunsch Jesu entsprechen. Da gibt es Konzerte, Tanzaufführungen, Kinderanimation, Kaffeeausschank etc. All dies gehört nicht in den Heiligen Kirchenraum, sondern zum Beispiel in ein Pfarrheim. Das Haus Gottes sollte man mit Demut und Achtung vor Gottes Gegenwart betreten. Dazu gehören sowohl das Eintreten über die Stufen vor die Kirche, welches einen kleinen Aufstieg zum Berge Tabor darstellt, als auch das Bekreuzigen mit Weihwasser als Zeichen der Reinigung. Bevor man in die Kirchenbank geht, macht man eine Kniebeuge und bekreuzigt sich erneut.
Auch treten in der Heiligen Messe öfter anstelle der Predigt des Priesters Laien auf, die dort etwas vormachen oder erzählen. Dies ist zwar gut gemeint von den Menschen; aber eine Predigt eines gottgeweihten Priesters kann dadurch nicht ersetzt werden. Auch das Auftreten von zum Beispiel Karnevalstanzgruppen gehört nicht in die Kirche, sondern in einen Sitzungssaal. Gott ist dort und schaut sich alles an. Sollte man Ihm gegenüber nicht voller Gottesfurcht auftreten.
Viele reden auch einfach weiter, wenn sie in der Kirche sind. Sie warten darauf, dass die Messe anfängt. Wenn sich die Menschen über die Gegenwart Gottes bewusst wären, würden sie voller Ehrfurcht niederknieen uns sich auf das große Opfer Jesu, dass sich während der Heiligen Messe vollzieht, innerlich vorbereiten.
Früher war es üblich, vor der Messe zu beichten, damit man auch mit reinem Herzen die Kommunion empfangen kann. Bei vielen Menschen ist heute das Sündenbewusstsein nicht vorhanden oder verloren gegangen.
Leider werden auch immer wieder Kirchen profanisiert.
Beten wir dafür, dass das Haus Gottes auch wirklich ein Haus des Gebetes ist und bleibt.
Christine Pies
pieschristine [at] web.de
Weitere Artikel aus der Kategorie Leserbriefe lesen
Beim Einkaufen in diesem sehr großen Möbelgeschäft vielen ihm die Bilder an der Wand auf. Zwei Männer, die offenbar homosexuell sind und ein Baby haben und Vater, Vater, Kind als perverse Familie ausleben.
Seit Monaten sind Waffenfachgeschäfte im Visier der organisierten Kriminalität.Wie rücksichtslos diese Täter vorgehen, zeigte jüngst der Fall in Sitten VS. Die Eingangstür eines Waffenfachgeschäfts wurde mit Sprengstoff aufgebrochen.
Dass jemand mit einer Blutalkoholkonzentration von 2,48 Promille ein Kraftfahrzeug lenkt, ist ein schweres Unrecht. Norbert Hofer wird die strafrechtlichen und verwaltungsrechtlichen Folgen seines Handelns tragen müssen.
Nach Ansicht des Erstgerichts intervenierte Wöginger über Thomas Schmid zugunsten eines ÖVP-Bürgermeisters, obwohl eine Mitbewerberin erheblich besser qualifiziert war.