„Fußball-Jugend-Gottesdienst“
Was soll man als Katholik tun, wenn sich ein Priester von seinen Ministranten dazu überreden lässt, aus Anlass der Weltmeisterschaft zum dritten Mal einen „Fußball-Jugend-Gottesdienst“ als Vorabendmesse in einer Stadtpfarrei zu feiern?
Wenn man den großen Pressebericht liest, sucht man vergeblich bei den Texten nach dem Wort Gott oder Jesus, die in den verschiedenen Ausführungen anscheinend nicht vorkamen. So kann man nur hoffen, dass wenigstens die Texte der Gebete des heiligen Messopfers ordnungsgemäß gefeiert wurden. Ja, es braucht wirklich viel Gebet in der Kirche und in der Welt. So kann man den betenden Fußballern nicht genug danken, die sich nach dem Spiel zu einem Gebets-Kreis versammelt haben. „Der 13.“ berichtete darüber.
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Ich schäme mich meiner ersten Reaktion: „Nun hat es also auch meinen Wohnort getroffen.“ Erst durch ein Video des AfD-Stadtrates wachgerüttelt suchte ich den Tatort auf, stellte eine Kerze und Blumen hin und betete am Tatort.