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Ein Märchenbuch über einen verwirrten Buben der glaubt ein Mädchen zu sein

Ein Märchenbuch über einen verwirrten Buben der glaubt ein Mädchen zu sein
Erstellt von:
Klaus Makollus
Veröffentlicht am:
11.07.2026

Alex Gino schrieb ein Buch. Es behandelt das Thema Transsexualität. Diese Form der sexuellen Verwirrung wurde erst vor wenigen Jahren erfunden. Die Erfinder der Transsexualität sind homosexuelle Männer. Alex Gino ist so ein schwuler Mann. Die LGBTQIAP+ Bewegung ist am ehesten mit einer übersättigten Wohlstandsgesellschaft zu erklären und zu verstehen. Man hat einfach sonst keine Sorgen mehr.

Alex Gino, ein Mann der sich als Frau ausgibt. Die Redaktion des "13." hat sich seinen Traumurlaub vorgestellt und diese Vorstellung mit Hilfe der Künstlichen Intelligenz, Grok, in einem Bild umgesetzt. Als Frau ist man am besten geeignet, im Urlaub auf kleine Jungs aufzupassen.
Bildautor: Albert Engelmann / Grok | Ursprungsbild: alexgino.com

Das Buch hat folgenden Inhalt:

George ist ein zehn Jahre alter Junge, der mit seinem älteren Bruder Scott bei seiner alleinerziehenden Mutter lebt. Er geht in die 4. Klasse der örtlichen Grundschule.

Als es in der Schule zu einer Theateraufführung mit den und für die Schüler kommt, muss George aus unerfindlichen Gründen den Offenbarungseid leisten. Er ist transsexuell und fühlt sich als Mädchen.

Das englischsprachige Original stammt aus dem Jahre 2015.

In der Sekundärliteratur wird das Buch als Kinderbuch und Jugendroman bezeichnet; gleichzeitig wird auch darauf hingewiesen, dass es dem Transgender- und LGBT-Genre zugeordnet werden kann.

Schauen wir uns das genauer an. Die Zuordnung zum Genre des Kinderbuchs sowie (eingeschränkt) Jugendromans kann man als Rezensent bestätigen. Die doppelte Zeilenschaltung macht das Lesen einfach, da die jeweilige Seite nicht mit Text und Informationen überfrachtet ist. Zumindest in der deutschen Übersetzung gibt es eine leicht verständliche Sprache ohne unverständliche Fachbegriffe. Das männliche Gemächt wird umschrieben.

Die Handlung ist keiner besonderen Stadt zugeordnet. Sie spielt an zwei Hauptorten, nämlich der Schule sowie dem Zuhause von George. Auch die Anzahl der handelnden Personen ist überschaubar; George (Mädchenname: Melissa), Mutter und Bruder und Kelly als beste Freundin von George der angeblich lieber Melissa heißt. Ein paar Mitschüler sowie einige Lehrer sind als Randfiguren mit dabei.

Junge, unerfahrene Leser werden die Zielrichtung des Buches eher missverstehen. Ihre Interpretation wird in die Richtung gehen: Wer sich Mühe gibt, wird mit ein bißchen Glück und Hilfe schon seinen Weg machen.

Transsexualität wird hier nicht erklärt. Es entsteht sehr leicht der Eindruck, Transsexualität sei ein vorübergehender Teil der sexuellen Entwicklung des Menschen im Kindesalter.

Erwachsene Leser werden sich über fehlende Details wundern. Woher weiß George, dass er trans (also ein Mädchen) ist? Ist das vielleicht eine Phase in der sexuellen Entwicklung, die sich nach der Pubertät wieder gibt? Wie funktioniert eine Geschlechtsumwandlung? Wie sehen die rechtlichen Rahmenbedingungen aus? Kann ein Mensch wieder zum ursprünglichen Geschlecht zurückkehren? Es fehlt ein kinder- und jugendlichengerechter Informationsteil, in dem solche Fragen beantwortet werden.

Es sind Zweifel erlaubt. Kinder im Grundschulalter schon mit der ganzen Bandbreite menschlicher Sexualität bekanntmachen zu wollen, braucht eine gewisse charakterliche und menschliche Reife. Das können die Eltern am besten entscheiden; sie werden gefordert sein, wenn es um die Frage geht, ob ihre Kinder dieses Buch lesen dürfen.

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