Zurück zur Übersicht

Erzbischof Grünwidl erhielt Pallium von Papst Leo XIV. im Petersdom

Erzbischof Grünwidl erhielt Pallium von Papst Leo XIV. im Petersdom
Erstellt von:
Erzdiözese Wien / Öffentlichkeitsarbeit
Veröffentlicht am:
08.07.2026

Gemeinsam mit allen neuen Erzbischöfen der katholischen Kirche empfing der Wiener Erzbischof Josef Grünwidl am 29. Juni das Pallium von Papst Leo XIV. Die 35 in den vergangenen zwölf Monaten ernannten Erzbischöfe aus allen Teilen der Welt kamen in einer feierlichen Messe im Petersdom zusammen, um aus der Hand des Papstes das wollene Band als Zeichen ihres Amtes zu erhalten.

Auch auf Instagram verkündete der neue Erzbischof von Wien gemeinsam mit dem Kardinal von Wien den erhalt des Palliums.
Bildautor: Albert Engelmann

Erzbischof Josef Grünwidl erhielt das Pallium durch Papst Leo XIV. Das Pallium ist ein schafwollenes Band mit schwarzen Kreuzen und das Amtszeichen eines katholischen Erzbischofs.

Die 35 Erzbischöfe, die in den vergangenen zwölf Monaten vom Papst ernannt wurden, sind aus den unterschiedlichsten Ländern angereist. Unter ihnen sind etwa Shane Anthony Mackinlay, Erzbischof von Brisbane (Australien), Antonysamy Savarimuthu, Erzbischof von Madurai (Indien) und Guy Boulanger, Erzbischof von Sherbrooke (Kanada). Zufälligerweise gibt es auch eine Häufung von Erzbischöfen aus den Nachfolgestaaten von Österreich-Ungarn: Grzegorz Rys, Erzbischof von Krakau, Konrad Krajewski, Erzbischof von Łódź, Andrzej Przybylski, Erzbischof von Katowice und Stanislav Přibyl, Erzbischof von Prag.

Nach der Verleihung des Palliums sagte Erzbischof Grünwidl: „Es war eine wunderschöne Feier, ich konnte Weltkirche erleben und auch mit vielen neuen Erzbischöfen reden. Mit dem neuen Erzbischof von New York, mit meinen Kollegen in Prag und Indien. Es waren so viele nette Erzbischöfe da, es gab schon erste Kontakte und Gespräche und die Feier, die Liturgie selber war sehr bewegend.“

Das Pallium habe für ihn eine besondere Bedeutung, erläuterte Grünwidl: „Das Pallium ist natürlich eine Würde, es ist ja ein Amtszeichen des Papstes, das er nur besonderen Metropoliten und Erzbischöfen verleiht. Es ist aber sicher auch eine Bürde, die noch stärker an meine Verantwortung als Bischof und als Hirte erinnert. Besonders wichtig ist mir, dass dieses Pallium aus Schafswolle von den Agneslämmern hergestellt wird. Papst Franziskus hat immer gesagt: ‘Ein Hirte, ein Bischof muss den Stallgeruch der Herde haben.’ – Daran erinnert mich das Pallium auch in ganz besonderer Weise.“

Am Programm des Kurzbesuchs von Erzbischof Josef Grünwidl in Rom stand am Vorabend auch ein Empfang in der Österreichischen Botschaft beim Heiligen Stuhl. Botschafter Marcus Bergmann und seine Gattin begrüßten Erzbischof Josef Grünwidl und Kardinal Christoph Schönborn.

Jetzt „Der 13.“ digital abonnieren!

Ein Abo erneuert sich automatisch.
Ein Abo kann jederzeit gekündigt werden.

Monatsabo digital
4,00 EUR pro Monat
  • Alle Artikel auf www.der13.com
  • Die aktuelle Druckausgabe als pdf-Datei
  • Alle pdf der Druckausgabe seit 2016
Jetzt abonnieren
Jahresabo digital
39,00 EUR pro Jahr
  • Alle Artikel auf www.der13.com
  • Die aktuelle Druckausgabe als pdf-Datei
  • Alle pdf der Druckausgabe seit 2016
Jetzt abonnieren
Jahresabo print
65,00 EUR pro Jahr
  • Die Druckausgabe monatlich (11 Mal im Jahr)
  • Die Bezahlung erfolgt über die Internetseite
Jetzt abonnieren
Jahresabo digital + print
100,00 EUR pro Jahr
  • Die Druckausgabe monatlich (11 Mal im Jahr)
  • Alle digitalen Artikel auf www.der13.com
  • Alle pdf der Druckausgabe seit 2016
Jetzt abonnieren

Weitere Artikel aus der Kategorie Leserbriefe lesen

Leserbriefe Wird bei den Falschen gespart?
Ich denke, es wird bei den Falschen gespart.
Horst Enenkel |
Leserbriefe Ein Brief an den Papst
Wir veröffentlichen den vollständigen Brief von Erzbischof Carlo Maria Viganò an Papst Leo XIV..
Carlo Maria Viganò |
Leserbriefe Kinderbetreuung leicht gemacht

Die Eltern haben also kaum noch Stress mit der Beaufsichtigung ihrer Kinder. „Den Kindern gefällt es“? Oder vielleicht auch nicht, denn sie kennen es ja nicht anders. Zumindest beruhigen sich die Eltern mit dieser Aussage. 

Christine Pies |
Leserbriefe Diskussion um die Pius-Bruderschaft
Univ.-Prof. Edward Schillebeeckx war ein belgischer Ordenspriester und Mitarbeiter am II. Vatikanischen Konzil. Er war ein geistiger Zerstörer der Kirche.
Christian Taffertshofer |
Leserbriefe Fürchtet euch nicht!
Mit diesen Worten rief Jesus seine Jünger zu Mut und Zuversicht auf. „Fürchtet euch nicht!“ – diese Worte sind laut Google in der Bibel 366-mal zu lesen.
Rolf Plewka |
Leserbriefe Rückzug von Norbert Hofer aus der FPÖ wäre die eleganteste Lösung!
Norbert Hofer hat sich durch eine Autofahrt unter Alkoholeinfluss selbst großen Reputationsschaden zugefügt.
Margit Steinwender |
Leserbriefe Pius X ist ein bißchen aus der Zeit gefallen

Die Mädchen mit ihren langen, faltigen Kitteln, den Pullmankappen, so höflich und demütig, untertan auf Grund ihres Geschlechts. Schrecklich, sie werden es außerhalb ihres geschützten Bereiches sehr schwer haben.

Doris Talafant |
Leserbriefe Kommunisten wählen
Landeshauptmann Josef Pühringer (Bildmitte) wollte keinen Wahlerfolg der Kommunisten.
Mag. Klaus Goldmann |
Leserbriefe „Der 13.“ sollte in keinem katholischen Haushalt fehlen
Ich bin begeisterte Leserin Ihres „13.“. Auf jede neue Ausgabe freue ich mich und erwarte sie mit Spannung!
Siglinde Aumann |
Leserbriefe Ein Arzt ergänzt einen theologischen Beitrag
Der theologische Beitrag "Die Heilung des Blindgeborenen im Evangelium des Johannes" von Magister Theologiae Michael Pies ist augenöffnend.
Dr. Gerald Strohe |
Leserbriefe Kirche ist keine Räuberhöhle
„Mein Haus ist ein Haus des Gebets; ihr aber habt es zu einer Räuberhöhle gemacht.“ (Luk. 19, 45)
Christine Pies |

Online Spenden

Wir sind von Ihren Spenden abhängig. Dafür können wir unabhängig berichten.