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Hitzeschutzplan

Hitzeschutzplan
Erstellt von:
Christine Pies
Veröffentlicht am:
09.07.2026

Wir haben Sommer und die Temperaturen steigen. Vielerorts wird nun Panik verbreitet und den Leuten das Verhalten bei Hitze erklärt, als wenn es früher keine heißen Tage gegeben hätte.

Noch vor etwa 15 Jahren feierte die Firma Radelberger den Sommer mit der Werbekampagne „Ein Sommer wie damals“. Sonnige Strände, heiße Gebirgstäler und das Gefühl der Kindheit hat man damals noch eingefangen und vermittelt. Heute würde diese Werbekampagne vermutlich von den Klimagläubigen in den Leitmedien und vom Internetpöbel vernichtend zerissen werden.
Bildautor: Albert Engelmann / Grok | ursprüngliches Bild: Radlberger

Schaut man sich die Durchschnittstemperaturen aller Länder der Erde an, liegt Deutschland auf Platz 177 von 217. Österreich liegt ebenfalls im unteren Viertel auf Platz 201 und die Schweiz belegt Rangliste 206 und hat somit nur noch 11 kältere Länder hinter sich. Warum stöhnen alle dann über die paar Tage im Jahr, an denen es heiß ist? Sollten wir nicht eher über die Kälte jammern?

Es gibt eine Liste mit Extremtemperaturen der Welt. Der jeweilige Temperaturrekord beträgt in Deutschland -45,9 ° am Funtensee in Bayern, gemessen am 24.12.2001. Dagegen stehen 41,2 ° in Duisburg und Tönisvorst am 25.07.2019. In Österreich wurden in Grünlochbei Lunz am 19.02.1932 -52,6° gemessen und 40,5 °am 08.08.2013 in Bad Deutsch-Altenburg. In der Schweiz sieht es ähnlich aus: -41,8 ° in La Brévine am 12.01.1987 und 41,5 ° in Grono am 11,08.2003.

Wirkliche Extreme gab es abgesehen von der Antarkis und Grönland in Russland und Kanada, was nicht verwundert. Wer hätte gedacht, dass in Afghanistan in 1964 ein Kälterekord mit -52,2° gemessen wurde. Die größte Hitze gab es bislang in Oman, Kuweit, Iran und Katar mit über 50°. Davon sind wir weit entfernt. 

Bräuchten diese Länder nicht eher einen Hitzeschutzplan? Aber nein, dort hat man gelernt damit zu leben. Warum also können wir es nicht oder nicht mehr? Muss man uns wirklich daran erinnern genügend Wasser zu trinken und in den Schatten zu gehen? Brauchen wir diese Bevormundung? Bisher reichte doch auch der normale Menschenverstand. Alle Lebewesen haben von Gott die Fähigkeit bekommen, sich an ihre Umgebung anzupassen. Seien wir dankbar dafür.

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