Was feiern wir an Ostern?
Was feiern wir an Ostern? Das fragen sich viele Kinder und wissen oft gar nicht, was an Ostern tatsächlich gefeiert wird. Sogar ein Großteil der Erwachsenen kennt die Bedeutung des Osterfestes nicht. Hauptsache, man hat ein paar Tage frei, es gibt gutes Essen und man kann den Frühling genießen.
„… Christus, unser Paschalamm, ist geopfert worden. Denn er ist das wahre Lamm, das die Sünden der Welt hinweggenommen hat; durch seinen Tod hat er unseren Tod zerstört und durch seine Auferstehung unser Leben erneuert.“ – Präfation der Osteroktav.
Dieses Glasfenster befindet sich im St Joseph’s Seminary in Dunwoodie, Yonkers (NY).
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Dabei ist Ostern das wichtigste Fest für die Christen im ganzen Jahr. Am Gründonnerstag hat Jesus die heilige Eucharistie eingesetzt. Er hat die Apostel zu Priestern berufen. Karfreitag ist der Tag, an dem er für uns gegeißelt und gekreuzigt wurde. Durch Sein Leiden hat Er uns erlöst. Der tote Leib von Jesus wurde nach der Kreuzigung in ein Grab gelegt. Karsamstag ist dann der Tag der Grabesruhe, und am Ostermorgen oder oft schon in der Nacht zum Ostersonntag feiern wir die Auferstehung unseres Herrn.
Aber was hat nun das Osterlamm, der Osterhase, der die Ostereier bringt, mit dem Auferstehungsfest zu tun?
Zum Passahfest sollten die Israeliten ein Lamm schlachten, als Zeichen der Dankbarkeit für den Auszug aus Ägypten. Im Johannesevangelium ist dann von Jesus als „Lamm Gottes“ die Rede, das unschuldig und ohne Gegenwehr in den Tod gegangen ist: „Seht das Lamm Gottes, das der Welt Sünde trägt.“ Heute kommen Osterlämmer in Gestalt eines Kuchens auf den Tisch. Dem Osterlamm wird meistens eine Siegesfahne beigelegt. Sie steht symbolisch für die Auferstehung, für die erfolgreiche Überwindung des Todes und damit allen Leidens. An Ostern ist die Fastenzeit vorüber, und man freut sich über den Kuchen, der oft auch in der Kirche vorher noch gesegnet wird.
Der Hase ist ein Symbol für Fruchtbarkeit und Zeugungskraft. Die Häsin bekommt bis zu zwanzig Junge jährlich. In der byzantinisch-christlichen Tiersymbolik ist der Hase ein Symbol für Jesus Christus, der im Tod das Leben gebracht hat: Weil der Hase scheinbar keine Augenlider hat, döst er mit offenen, oder halboffenen Augen. Das symbolisiert die Wachheit Christi am Ostermorgen. In der Urkirche betrachtete man den ständig bedrohten Hasen als Bild für die verfolgte Christenheit.
Auch das Ei ist ein weiteres Symbol für Fruchtbarkeit. Im Ei entsteht neues Leben.
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