Zurück zur Übersicht

Was feiern wir an Ostern?

Was feiern wir an Ostern?
Erstellt von:
Christine Pies
Veröffentlicht am:
15.03.2026

Was feiern wir an Ostern? Das fragen sich viele Kinder und wissen oft gar nicht, was an Ostern tatsächlich gefeiert wird. Sogar ein Großteil der Erwachsenen kennt die Bedeutung des Osterfestes nicht. Hauptsache, man hat ein paar Tage frei, es gibt gutes Essen und man kann den Frühling genießen.

Osterlamm
„… Christus, unser Paschalamm, ist geopfert worden. Denn er ist das wahre Lamm, das die Sünden der Welt hinweggenommen hat; durch seinen Tod hat er unseren Tod zerstört und durch seine Auferstehung unser Leben erneuert.“ – Präfation der Osteroktav.
Dieses Glasfenster befindet sich im St Joseph’s Seminary in Dunwoodie, Yonkers (NY).
https://www.flickr.com/photos/paullew/26188475925
Bildautor: Lawrence Lew, O.P.

Dabei ist Ostern das wichtigste Fest für die Christen im ganzen Jahr. Am Gründonnerstag hat Jesus die heilige Eucharistie eingesetzt. Er hat die Apostel zu Priestern berufen. Karfreitag ist der Tag, an dem er für uns gegeißelt und gekreuzigt wurde. Durch Sein Leiden hat Er uns erlöst. Der tote Leib von Jesus wurde nach der Kreuzigung in ein Grab gelegt. Karsamstag ist dann der Tag der Grabesruhe, und am Ostermorgen oder oft schon in der Nacht zum Ostersonntag feiern wir die Auferstehung unseres Herrn.

Aber was hat nun das Osterlamm, der Osterhase, der die Ostereier bringt, mit dem Auferstehungsfest zu tun?

Zum Passahfest sollten die Israeliten ein Lamm schlachten, als Zeichen der Dankbarkeit für den Auszug aus Ägypten. Im Johannesevangelium ist dann von Jesus als „Lamm Gottes“ die Rede, das unschuldig und ohne Gegenwehr in den Tod gegangen ist: „Seht das Lamm Gottes, das der Welt Sünde trägt.“ Heute kommen Osterlämmer in Gestalt eines Kuchens auf den Tisch. Dem Osterlamm wird meistens eine Siegesfahne beigelegt. Sie steht symbolisch für die Auferstehung, für die erfolgreiche Überwindung des Todes und damit allen Leidens. An Ostern ist die Fastenzeit vorüber, und man freut sich über den Kuchen, der oft auch in der Kirche vorher noch gesegnet wird.

Der Hase ist ein Symbol für Fruchtbarkeit und Zeugungskraft. Die Häsin bekommt bis zu zwanzig Junge jährlich. In der byzantinisch-christlichen Tiersymbolik ist der Hase ein Symbol für Jesus Christus, der im Tod das Leben gebracht hat: Weil der Hase scheinbar keine Augenlider hat, döst er mit offenen, oder halboffenen Augen. Das symbolisiert die Wachheit Christi am Ostermorgen. In der Urkirche betrachtete man den ständig bedrohten Hasen als Bild für die verfolgte Christenheit.

Auch das Ei ist ein weiteres Symbol für Fruchtbarkeit. Im Ei entsteht neues Leben.

Jetzt „Der 13.“ digital abonnieren!

Ein Abo erneuert sich automatisch.
Ein Abo kann jederzeit gekündigt werden.

Monatsabo digital
4,00 EUR pro Monat
  • Alle Artikel auf www.der13.com
  • Die aktuelle Druckausgabe als pdf-Datei
  • Alle pdf der Druckausgabe seit 2016
Jetzt abonnieren
Jahresabo digital
39,00 EUR pro Jahr
  • Alle Artikel auf www.der13.com
  • Die aktuelle Druckausgabe als pdf-Datei
  • Alle pdf der Druckausgabe seit 2016
Jetzt abonnieren
Jahresabo print
65,00 EUR pro Jahr
  • Die Druckausgabe monatlich (11 Mal im Jahr)
  • Die Bezahlung erfolgt über die Internetseite
Jetzt abonnieren
Jahresabo digital + print
100,00 EUR pro Jahr
  • Die Druckausgabe monatlich (11 Mal im Jahr)
  • Alle digitalen Artikel auf www.der13.com
  • Alle pdf der Druckausgabe seit 2016
Jetzt abonnieren

Weitere Artikel aus der Kategorie Leserbriefe lesen

Leserbriefe Causa Sellner: Radikale Auffassungen haben legitimen Platz in der Gesellschaft
Martin Sellner vor dem Denkmal der Völkerschlacht von Leibzig das im Jahr 1913 fertiggestellt wurde und an die Völkerschlacht vor den Toren Leibzigs erinnert.
Bernd Stracke |
Leserbriefe Papst Leos XIII. Vision 1884

Macht Gott eine Ausnahme mit der Kirche? Ist uns die Bibel, die ganze, also Alte Testament und Neue Testament zusammen, nicht Mahnung und Prophezeiung genug?

Joachim Beil |
Leserbriefe Zukunft der Kirche
Die ausgelebte Homosexualität ist eine Todsünde, ohne Beichte und ohne Reue führt sie nach dem Tod in die ewige Hölle.
Edeltraud Krieglmeier |
Leserbriefe Harmagedon, der dritte Weltkrieg, hat er nicht längst begonnen?
Die vier apokalyptischen Reiter - man lese Offenbarung an Johannes - sind sie nicht schon im vollen Galopp unterwegs?
Joachim Beil |
Leserbriefe Der Priesterdienst ist ein Erbe
Das Priestertum geht auf das Letzte Abendmahl zurück.
Annemarie Christoph |
Leserbriefe So stellen sich unsere satanischen Herrscher die neue Familie vor

Beim Einkaufen in diesem sehr großen Möbelgeschäft fielen ihm die Bilder an der Wand auf. Zwei Männer, die offenbar homosexuell sind und ein Baby haben und Vater, Vater, Kind als perverse Familie ausleben.

Mag. Klaus Goldmann |
Leserbriefe Die Heinrich Böll Stiftung
Zeitdokument: Polit-Papiere fordern die Abschaffung des Naturrechts und wollen die Elternschaft für schwule Menschen.
Klaus Makollus |
Leserbriefe Der selige Moisés Lira Serafín
Das Leben des seligen Moisés Lira Serafín (1893 – 1950)
Abt Jean-Bernard Marie Bories, o.s.b., Abtei Saint-Joseph de Clairval |
Leserbriefe Der Anschlag ist ein Signal des Himmels
Zwei Transvestiten der CSD-Parade in Berlin vor dem Ernst-Thälmann-Denkmal in Berlin. Was für Worte hätte der Stalinist Thälmann wohl für die Schwulenparade gefunden?
Pfarrer Winfried Abel |
Leserbriefe Die Christliche Mitte
Die Christliche Mitte wird heute von Schwester M. Anja Henkel geleitet und immer noch unterstützt von Pfarrer Winfried Pietrek.
Klaus Makollus |
Leserbriefe Das Märchen von der Gender-Verschwörung
Die beiden Autorinnen des Buches „Das Märchen von der Gender-Verschwörung – Argumente für eine geschlechtergerechte und vielfältige Gesellschaft“ haben zu viel studiert und haben den Hausverstand verloren.
Felicia Rüdig |
Leserbriefe Beispiellose Serie von Angriffen auf Waffenfachgeschäfte

Seit Monaten sind Waffenfachgeschäfte im Visier der organisierten Kriminalität.Wie rücksichtslos diese Täter vorgehen, zeigte jüngst der Fall in Sitten VS. Die Eingangstür eines Waffenfachgeschäfts wurde mit Sprengstoff aufgebrochen.

Walter Gartmann, Nationalrat (SVP) |

Online Spenden

Wir sind von Ihren Spenden abhängig. Dafür können wir unabhängig berichten.