Das Bundesfamilienministerium
Die Broschüre „Ja. Nein. Vielleicht? Magazin für Familien mit und ohne Trauschein“ ist kostenlos (zumindest für den Besteller) sowohl beim Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend, 11018 Berlin (Großkundenanschrift), wie auch beim Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz, Anton-Wilhelm-Amo-Straße 37, 10117 Berlin, erhältlich. Die 48 Seiten geben den Sachstand des Jahres 2026 wieder.
Das Bundesfamilienministerium geht auf Fragen wie Anbahnung, Verlauf und Ende (Scheidung, Tod eines Ehepartners) ein. Dies geschieht in dieser Reihenfolge in Interviewform.
Kritikwürdig daran: Hier wird säkulares Gedankengut verbreitet. Auf christliches und jüdisches Gedankengut wird hier nicht eingegangen. Die Väter und Mütter unserer Verfassung orientierten sich aber ganz offensichtlich an religiös-christlichen Grundsätzen, was die Gesellschaftspolitik anbelangt. Es kommt schließlich nicht von ungefähr, dass Ehe und Familie Verfassungsrang genießen.
Machen wir an dieser Stelle ein wenig politikwissenschaftliches Trockenschwimmen und schauen uns das (deutsche) Bundesfamilienministerium ein wenig genauer an.
Das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) ist eine oberste Bundesbehörde in Deutschland. Sein Hauptsitz beziehungsweise erster Dienstsitz befindet sich in Berlin, sein zweiter Dienstsitz in Bonn.
Das Bundesministerium wurde zunächst 1953 unter der Bezeichnung Bundesministerium für Familienfragen gegründet. Ab 1957 kam dann der Bereich Jugend hinzu (Bundesministerium für Familien- und Jugendfragen (1957) bezeihungsweise Bundesministerium für Familie und Jugend (1963). Rund 830 Mitarbeiter verwalten ein Haushaltsvolumen von etwas mehr als 16 Milliarden Euro.
Die Aufgaben lassen sich in unterschiedliche Kategorien einteilen: Bildung, Familie, Senioren, Frauen, Kinder und Jugendliche, Wohlfahrtspflege, Freiwilligendienste und bürgerschaftliches Engagement.
Im Bereich Bildung sind unter anderem diese Themenbereiche angesiedelt: Frühe und schulische Bildung, Bildungsforschung; berufliche Bildung und lebensbegleitendes Lernen.
Das Bundesfamilienministerium ist für die Familienförderung zuständig (Unterhaltsvorschuss, Mutterschutz, Elterngeld, Kindergeld), sorgt dafür, dass innerhalb der Bundesregierung die Familieninteressen berücksichtigt werden (zum Beispiel im Steuerrecht, beim Wohngeld, in der Rentenversicherung), sorgt für bessere Bedingungen für partnerschaftliche Elternverantwortung von Vätern und Müttern (Elternzeit, familienfreundliche Arbeitswelt).
Die gesellschaftlichen Entwicklungen werden durch Maßnahmen gefördert:
- zur Stärkung der Rolle von Vätern
- zur gewaltfreien Erziehung
- zur Armutsvorbeugung
Das Familienministerium fördert die Träger der Familienarbeit (zum Beispiel Familienverbände, Familienbildung, Familienberatung, Familienselbsthilfe).
Der Bereich „Ältere Menschen“ sei hier vernachlässigt.
Das Ministerium erarbeitet Bundesgesetze zur Durchsetzung der Gleichstellung und nimmt Einfluss auf die Gesetzesvorhaben anderer Ministerien, soweit sie Frauen- oder Gleichstellungsfragen berühren. Außerdem entwickelt das Ministerium Programme und Initiativen zur Gleichstellung von Frauen in der Politik, Gesellschaft, Arbeitswelt sowie zum Abbau von Gewalt gegenüber Frauen, fördert und unterstützt die Frauenorganisationen sowie bundesweite Verbände im Gleichstellungsbereich.
Das Bundesjugendministerium betreut bestehende Bundesgesetze, zum Beispiel das Achte Buch Sozialgesetzbuch (Kinder- und Jugendhilfegesetz) und das Jugendschutzgesetz, nimmt in engem Kontakt zu anderen Bundesressorts, den Ländern und Gemeinden sowie der öffentlichen Jugendhilfe die Interessen von Kindern und Jugendlichen in allen Politikbereichen wahr. Außerdem wirkt das Bundesjugendministerium bei der Umsetzung und Weiterentwicklung der europäischen Jugendprogramme mit und beauftragt unabhängige Sachverständige zur Information über die Lage von jungen Menschen in Deutschland und fördert entsprechende Forschungsvorhaben. Ferner ist es für den Kinder- und Jugendplan des Bundes, den zentralen, bundesweiten Fördertopf in der Kinder- und Jugendarbeit, zuständig.
So berichtet es die Sekundärliteratur, hier das elektronische Weltnetzwörterbuch „Wikipedia“.
Ganz egal, was linke und grün-alternative Ideologen uns weismachen wollen: Familien sind die natürliche, gottgewollte Ordnung.
Dies wird am Aufbau des Ministeriums, das unter weiblicher, christdemokratischer Leitung steht, nicht deutlich. Es wird dem Feminismus gefrönt, die Männerrechtsbewegung ausgeblendet, über Weltnetznutzung und Zeit am Hosentaschentelefon und Knabenliebe geschwafelt. Es ist aber nicht ersichtlich, wie es Kindern ermöglicht werden soll, wohlbehütet bei ihren leiblichen Eltern aufzuwachsen. Hier gibt es offensichtlich ideologisch und politikpraktisch noch viel Nachholbedarf.
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