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Europa ist ein Desaster

Europa ist ein Desaster
Erstellt von:
Christine Pies
Veröffentlicht am:
23.06.2026

In ganz Europa wurde seit Jahrzehnten gespart, wo es nur ging. Straßen, Brücken, Bahnverkehr wurden immer nur notdürftig repariert. Genauso hat man es mit öffentlichen Gebäuden gemacht, bis man nun (welch eine Überraschung) feststellen muss, dass alles so marode ist, dass nur noch ein Neubau Abhilfe schaffen kann.

Europa steuert auf eine Deindustrialisierung zu, und das könnte zu einem Verfall der Infrastruktur führen, schlimmer als es jetzt schon ist.
Bildautor: Albert Engelmann / Grok

Bei unzähligen Brücken ist die Statik nicht mehr gegeben und sie müssen in Kürze wegen Baufälligkeit gesperrt werden. Bonn ist ein aktuelles Beispiel dafür. Die Nordbrücke musste völlig überraschend gesperrt werden und verursachte somit ein immenses Verkehrschaos im Köln-Bonner-Raum für die nächsten Jahre, wenn nicht Jahrzehnte.

In ganz Europa gibt es Geschwindigkeitsbegrenzungen auf Straßen, die wegen der ganzen Löcher nur noch ganz langsam befahren werden können.

Sämtliche Bahnstrecken und Bahnhöfe entsprechen nicht modernen Standards.

Rathäuser, Schulen und andere öffentliche Gebäude insbesondere aus den 70er-Jahren sind nicht mehr zu renovieren. Hätte man dort regelmäßig Instandsetzungen durchgeführt, wie es jeder Privatmann und jedes Unternehmen machen würde, müsste nun nicht alles abgerissen und neu gebaut werden.

Da auch die Wirtschaftskraft immer weiter sinkt, kommt es vermehrt zu Insolvenzen. Firmen, Ladenlokale und Gebäude stehen leer und verfallen immer mehr. In jeder Stadt sieht man deutlich, wie weit Europa gesunken ist.

Es wird Jahrzehnte dauern, bis sich die Lage bessert.

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