Zeitgeistpredigten gehören nicht in die Kirche
Sehr geehrter Herr Bischof Hanke, am 9. November 2024 um 19 Uhr war in der Hofkirche in Neumarkt ein ökumenisches Treffen. Neben Herrn Dekan Wingen sah ich noch Frau Dekanin Murner und einen mir unbekannten Diakonatsreferenten Christian Strebel am Mikrofon.
Sein Vortrag begann mit Hitler gefolgt von Streicher, einem AfD-Landtagsabgeordneten und zu guter Letzt durfte auch Herr Höcke nicht fehlen. Meines Erachtens hat die Politik in der Kirche nichts verloren.
Anschließend bewies mir Frau Murner mit ihren Äußerungen, dass sie nicht bibelfest ist. Dem Zeitgeist entsprechend hat sie die ganze Bandbreite sexueller Verirrungen ohne Verurteilung dargelegt, also verteidigt. Dann stellte sie fest, dass die Juden unsere älteren Geschwister seien. Offensichtlich ist ihr entgangen, dass Christus den Schriftgelehrten und Pharisäern‚ die nicht an Ihn glaubten, erwiderte, dass ihr Gott der Teufel sei. Das sind also nach Ansicht von Frau Murner unsere Geschwister.
Die Verurteilung der Unzucht an vielen Stellen des Neuen Testament zitiert zuletzt: auch in der Geheimen Offenbarung, Kap. 21, Vers 8 mit der Strafe im brennenden Feuer- und Schwefelphul, ignorierte Frau Murner. Ich würde es sehr begrüssen, wenn in unserem Volk die Geschichte des 20. Jahrhunderts einschließlich aller Akteure auf diesem Globus aufgearbeitet werden würde. Nur die ganze Wahrheit dient der Versöhnung und dem Frieden, nicht die einseitige Selbstbesudelung. Sie dient nur dem Lügensystem der Internationale und deren Statthaltern. Selbsbewusste souveräne Völker und Nationen gefährden ja das Ziel einer satanischen Einen Welt.
Herr Bischof, Sie waren einmal in der Hofkirche mit dem Mikrofon zu den Gläubigen unterwegs bezüglich des Themas Frieden. Mein Beitrag war: „Wahrheit und Gerechtigkeit“! Sie haben diese beiden Begriffe als Statement in Ihre weiteren Ausführungen übernommen.
Deshalb appelliere ich heute an Sie, dass es nicht bei Parolen bleiben darf. Ich erwarte von Ihnen als Verantwortlicher dieser Diözese, dass Sie Herrn Dekan Wingen für alle Zukunft untersagen, in einem katholischen Gotteshaus antideutsche Hetze zu betreiben.
Im übrigen widersprechen Zeitgeistpredigten dem christlich Selbstverständnis.
Ich wäre glücklich, wenn der Klerus konsequent und aktiv sich in seinen predigten an den 10 Geboten orientieren würde. Nun darf ich Ihnen für Ihre weitere Genesung beste Gesundheit wünschen und verbleibe
Günter Fuß
D- 92318 Neumarkt
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