Intelligenz
"Das Universum und die menschliche Dummheit sind unendlich", erklärte uns Albert Einstein bereits vor hundert Jahren, "aber beim Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher."
Drei Hominiden wurden für das Museum von Elisabeth Daynes, Bildhauerin und Plastikerin, an der Seite eines forensischen Anthropologen aus ihren fossilen Knochenresten rekonstruiert. Diese drei Frauen sind Vertreterinnen dreier menschlicher Linien, die vor 25.000 Jahren nebeneinander existierten: Florès, Sapiens und Neandertaler (von links nach rechts).
Bildtext von Claude Lina
Welches einigermaßen verständige Lebewesen, das nur ein klein wenig Sapientia, also Weisheit besitzt, würde seine eigenen Lebensgrundlagen zerstören und sich gegenseitig umbringen? „Sapiens“ nennt er sich, aber davon ist weit und breit nichts zu sehen! Nur noch ein kleiner Schritt und dann ist alles vernichtet, verschwunden.
Niemand wird wohl behaupten, dass die künstliche Intelligenz göttlichen Ursprungs ist oder dass sie irgendwo aufgefunden wurde. Sie ist ein Werk des Menschen und so wird sie auch nicht über das Ego des Menschen hinausreichen, sie bleibt innerhalb seiner grenzenlosen künstlichen Dummheit. Warum in seiner künstlichen Dummheit? Ohne Geist und ohne Gott bleibt es eine künstliche Dummheit. Die künstliche Intelligenz ist und bleibt eine Dummheit, solange sie ohne Geist, Seele und Gott existiert.
Solange die alles tragende Basis fehlt, bleibt alles Stückwerk, ähnlich wie bei einem Bademeister, der am Schwimmbecken steht, das ohne Wasser ist und dem Kind sagt: „Du kannst auch ohne Wasser (als tragendem Element) schwimmen, mache nur die entsprechenden Bewegungen!“ Unsere gottlosen Anstrengungen werden uns dem Chaos näherbringen. Die folgenden Jahre werden uns einiges lehren, Wenn wir so weitermachen! Vor langer Zeit galt einmal das Wort: „An Gottes Segen ist alles gelegen.“
Am 11. Januar 2024 brachte das deutsche Fernsehen einen Beitrag mit dem Titel „Krisenland Deutschland – zwischen Angst und Aufbruch.“ Im Videotext hieß es: „Das 3. Jahrzehnt im 21. Jahrhundert erscheint schon jetzt als Jahrzehnt der Krisen: Pandemie – Krieg – Energienotstand – Inflation – Klimawandel – ... Deutschland ist ärmer geworden und die Kluft zwischen arm und reich größer.“
Die Saat ist aufgegangen „Was du säst, das wirst du ernten“ (Gal. 6, 7). Die Ernte entspricht ja stets der Saat. Wenn ich Roggen säe, kann ich keinen Weizen ernten. Leider war es keine gute Saat, die der Homo sapiens in den geistigen Boden säte. Keine Energie geht verloren, und sehr viel negative Energie hat der Mensch ausgestrahlt. So werden auch die Elemente toben. Am künftigen Geschehen wird kein Experte etwas ändern, auch wenn er jetzt an Symptomen herumdrechselt. Da er bar jeden Geistes ist, versucht er weiterhin, Materie mit Materie zu begegnen, was stets nur zu kurzfristigen Resultaten führt. Aber alles beginnt im Geiste, in den Gedanken und die Ergebnisse, die Wirkung tritt offen zutage. Wichtig wäre die Veränderung des Bewusstseins des Menschen hin zu Gott, sonst bringt er immer, und immer wieder Gleiches und Ähnliches Unheil hervor.
Kennt der Mensch überhaupt sein Ziel? Wonach strebt er, welches Ziel steuert er an? „Eure Gedanken sind nicht Meine Gedanken, und eure Wege sind nicht Meine Wege!“
Dr. Winfried Rosowsky
D- 41236 Mönchengladbach
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