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Freisinger Mama-Magazin propagiert „kindliche Sexualität“

Freisinger Mama-Magazin propagiert „kindliche Sexualität“
Erstellt von:
Tobias Deyerer
Veröffentlicht am:
07.10.2024

Die Zeitschrift „Freisinger Mama“ begreift sich als Familienmagazin. Die Illustrierte wird kostenlos von der Herausgeberin Stephanie G. in den Bäckereien Ihres Ehemannes ausgelegt und im Internet digital angeboten. Leider ist die 3. Ausgabe des Jahres 2024 für die Monate Juni-August gründlich misslungen. Die Inhalte sind derart schockierend, dass Gläubigen des Bistums München und Freising dringend von dieser Zeitschrift abgeraten werden muss. Für Minderjährige ist sie geradezu gefährlich. Schwerpunkt dieser Ausgabe ist eine angebliche Kindersexualität, wie diese sich äußere und wie damit umzugehen sei. Stephanie G. lässt zu diesem Thema „Experten“ auftreten und druckt Zuschriften von Lesern ab, die hoffentlich frei erfunden sind.

Die vom Leserbriefschreiber des „13.“ beanstandete Seite aus dem Magazin "Freisinger Mama".

Eine als „Bettina“ bezeichnete Leserin schreibt: Als L. (gemeint ist wohl ihre Tochter) vier(!) war hatte sie eine Zeit in der sie ganz intensiv masturbiert hat. Sie hat da alle möglichen Hilfsmittel ausprobiert. Da war ich manchmal schon befangen, wenn ich ins Wohnzimmer komme und meine Kleine ganz offensichtlich lustvoll ein Sofakissen zwischen ihren Beinen reibt.

„Marika“ schreibt: Ich habe zwei Buben im Alter von 5 und 6 Jahren. Momentan sind sie so begeistert von ihren Geschlechtsteilen, dass sie ständig darüber sprechen müssen. Wie der Penis sich bewegt, steht, pinkelt, und und und. Auch der Vergleich mit dem Geschlechtsteil des Vaters fasziniert sie…. (Freisinger Mama, Seite 8, Ausgabe 03/2024)

Sollten diese Zuschriften wirklich echt sein, so ist in beiden Familien eine völlige sittliche Verwahrlosung zu konstatieren. Es ist die unmittelbare Folge des Versagens der christlichen Kirchen den Eltern aufzuzeigen, dass mit der Taufe nicht nur ein Fest, sondern auch die Verantwortung verbunden ist seine Kinder im Sinne der christlichen Bekenntnisse zu erziehen.

Unverantwortlich ist es von der Herausgeberin Stephanie G. diese Zuschriften dann auch noch in einer Illustrierten abzudrucken und die Kinderseelen ein weiteres mal zu schänden in dem sie der Belustigung der Leser preisgegeben werden.

Auf Seite 11 wird Sexualpädagoge Tim B. interviewt. Er rät den Eltern, wenn sie ihre Kinder bei Unsittlichkeiten erwischen zu sagen, es sei „völlig ok, sich schöne Gefühle zu machen“, nur solle man es heimlich tun. Das ist eine rein weltliche Logik und widerspricht der christlichen Lehre.

Die Evangelisch Lutherische Kindertagesstätte in Freising hat in dieser Zeitschrift übrigens eine Stellenanzeige geschaltet und ermöglicht damit, dass dieses widerliche Presseerzeugnis publiziert werden kann. Doch was will man von einer Kirche erwarten, die auf dem eigenen Kirchentag einen Vulvenmalkurs angeboten hat und einen Pfarrer auf offener Bühne ausrufen ließ, Gott sei queer.

Der Apostel Paulus mahnt im ersten Korintherbrief: „Oder wisst ihr nicht, dass euer Leib ein Tempel des Heiligen Geistes ist, der in euch ist und den ihr von Gott habt, und dass ihr nicht euch selbst gehört?“ (1. Kor 6, 19).

Wir müssen zurück zur „Theologie des Leibes“ wie sie Papst Johannes Paul II. gelehrt hat. Nur dann kann es eine wirkliche geistig-moralische Wende geben.

Tobias Deyerer
D-81371 München

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