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Zur Diakonatsweihe einer Frau im orthodoxen Ritus

Zur Diakonatsweihe einer Frau im orthodoxen Ritus
Erstellt von:
Orthodoxer Hypodiakon Georgios Wassiliadis
Veröffentlicht am:
13.06.2024
Im Bild die orthodoxe Diakonin.
Bildautor: St. Phoebe Center / Annie Frost

Die Nachricht über die Diakonatsweihe einer Frau in der Orthodoxen Kirche in Harare von Simbabwe hat mich erstaunt und überrascht, weil in der orthodoxen Kirche gemäß Hebr, 13.8  sowie 2. Thess 2, 15 die göttliche Tradition gepflegt wird. Hier ein Ausschnitt aus dem Schreiben des orthodoxen Vereins „Der Heiland“ (Ho Sotir) in Athen mit dem Titel „Degradierung“ vom 15. Mai 2024: 
In der turbulenten Atmosphäre verbreitete sich die Nachricht von der Explosion einer „Megatonnen-Bombe“ am Gründonnerstag (2. Mai) im kanonischen Territorium des Patriarchats von Alexandria. Lesen wir, was der hochwürdigste Metropolit Theoleptos von Ikonium unter anderem über dieses Ereignis schrieb:„Ich war sehr überrascht, im Internet zu Lesen, dass ein Metropolit des zweiten Throns des Patriarchats von Alexandria im fernen Simbabwe eine Diakonisse ordinierte. Willkürlich ging eine orthodoxe Kirche vor und belebte eine alte Institution wieder, die seit dem 3. Jahrhundert n. Chr. verblasst war. Tatsächlich gab es in den ersten drei Jahrhunderten in der Kirche die Institution der Diakone, die sozusagen die Pflicht der jungen Leute in der damaligen Kirche erfüllten und vor allem bei Frauentaufen halfen und soziale Arbeit leisteten. Nach dem 3. n. Chr Jahrhundert, als die Kindertaufe in der Kirche eingeführt wurde, verschwand die Institution der Diakone. (...) Etwas, das 1600 Jahre lang nicht existiert hat, können wir nicht zurückbringen, indem wir sagen, dass es einmal existiert hat. (...) Diese erfolgte Weihe ist die Demütigung auf höchster Ebene der Diakonenweihe!“ (www.romfea.gr).
Eine weitere Stellungnahme zu diesem Vorfall ist unter www.osotir.org zu finden: 
Aus den entsprechenden Fotos, die im Internet veröffentlicht wurden, wird deutlich, dass in diesem konkreten Fall die jahrhundertealte orthodoxe Tradition verfälscht wurde. Weil die Formalität der Ordination zum ersten Grad des Priestertums genau eingehalten wurde, eine sehr traurige Sache. Diese inakzeptable Initiative des Patriarchats von Alexandria hat das Gewissen der traditionellen orthodoxen Christen geweckt. Denn es ist das erste Fenster für die Einführung der Ordination von Frauen in die nächsten Ränge des Priestertums. Die Verantwortung des zweiten Throns des Patriarchats ist enorm. Deshalb appellieren wir eindringlich an die zuständigen kirchlichen Autoritäten, sofort „das Heck umzudrehen“ und die beispiellose Dreistigkeit zu korrigieren.“ (https://www.osotir.org/2024/05/15/exeftelismos)
 

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