Das Alte ist nicht aufgehoben
Leserbrief zu „„Alt“ heißt nicht veraltet“ von Dr. Johann Wilde.
Ich bin einmal mehr fassungslos über das, was „Der 13.“ in seinem Beitrag „Alt heißt nicht veraltet“ berichten. Wenn jemand ein Testament macht und später ein neues schreibt, also ein zweites, dann ist das alte Testament dadurch juridisch ungültig. Diese ganze Umbenennerei ist ein völliger Schwachsinn und führt nur dazu, die Gläubigen weiter zu verunsichern. Hat Rom wirklich keine anderen Sorgen?
Christus hat immer betont, dass Er nicht gekommen ist, um das Alte zu ersetzen, sondern um es zu erfüllen: „Ich bin nicht gekommen, um aufzuheben, sondern um zu erfüllen“ (Mt 5,17). Diese Umbenennung aber deutet auf ein Aufheben des Alten Testaments hin. Das ist unwürdig! Ich verstehe den Papst nicht, dass er hier nicht ordentlich aufräumt unter den Verwirrern im Vatikan. Und überhaupt: Was brauchen wir Katholiken einen US-amerikanischen Protestanten wie James A. Sanders, um uns auf ihn zu berufen?
Im Übrigen bin ich der Meinung, dass sich die Menschen, die der jüdischen Religion anhängen, endlich zu ihrem Messias bekehren sollten. Wir brauchen ihnen nicht zu schmeicheln. Jesus Christus war schon in dieser Welt, Er thront jetzt, ganz Gott und ganz Mensch, im Himmel neben Seinem Vater und dem Heiligen Geist.
Dr. Johann Wilde
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