Zurück zur Übersicht

Das Alte ist nicht aufgehoben

Das Alte ist nicht aufgehoben
Erstellt von:
Dr. Johann Wilde
Veröffentlicht am:
11.10.2026

Leserbrief zu „„Alt“ heißt nicht veraltet“ von Dr. Johann Wilde.

Aquarell: Auf einem Holzpult liegt eine aufgeschlagene alte Bibel, darauf eine geöffnete Pergamentrolle auf zwei Holzstäben; warmes Licht fällt von links ein, daneben eine rote Rose mit einer geschlossenen Knospe am selben Stiel.
„Ich bin nicht gekommen, um aufzuheben, sondern um zu erfüllen“ (Mt 5,17): Gesetzesrolle auf der aufgeschlagenen Bibel.
Clara Rosen

Ich bin einmal mehr fassungslos über das, was „Der 13.“ in seinem Beitrag „Alt heißt nicht veraltet“ berichten. Wenn jemand ein Testament macht und später ein neues schreibt, also ein zweites, dann ist das alte Testament dadurch juridisch ungültig. Diese ganze Umbenennerei ist ein völliger Schwachsinn und führt nur dazu, die Gläubigen weiter zu verunsichern. Hat Rom wirklich keine anderen Sorgen?

Christus hat immer betont, dass Er nicht gekommen ist, um das Alte zu ersetzen, sondern um es zu erfüllen: „Ich bin nicht gekommen, um aufzuheben, sondern um zu erfüllen“ (Mt 5,17). Diese Umbenennung aber deutet auf ein Aufheben des Alten Testaments hin. Das ist unwürdig! Ich verstehe den Papst nicht, dass er hier nicht ordentlich aufräumt unter den Verwirrern im Vatikan. Und überhaupt: Was brauchen wir Katholiken einen US-amerikanischen Protestanten wie James A. Sanders, um uns auf ihn zu berufen?

Im Übrigen bin ich der Meinung, dass sich die Menschen, die der jüdischen Religion anhängen, endlich zu ihrem Messias bekehren sollten. Wir brauchen ihnen nicht zu schmeicheln. Jesus Christus war schon in dieser Welt, Er thront jetzt, ganz Gott und ganz Mensch, im Himmel neben Seinem Vater und dem Heiligen Geist.

Dr. Johann Wilde

Jetzt „Der 13.“ digital abonnieren!

Ein Abo erneuert sich automatisch.
Ein Abo kann jederzeit gekündigt werden.

Monatsabo digital
4,00 EUR pro Monat
  • Alle Artikel auf www.der13.com
  • Die aktuelle Druckausgabe als pdf-Datei
  • Alle pdf der Druckausgabe seit 2016
Jetzt abonnieren
Jahresabo digital
39,00 EUR pro Jahr
  • Alle Artikel auf www.der13.com
  • Die aktuelle Druckausgabe als pdf-Datei
  • Alle pdf der Druckausgabe seit 2016
Jetzt abonnieren
Jahresabo print
65,00 EUR pro Jahr
  • Die Druckausgabe monatlich (11 Mal im Jahr)
  • Die Bezahlung erfolgt über die Internetseite
Jetzt abonnieren
Jahresabo digital + print
100,00 EUR pro Jahr
  • Die Druckausgabe monatlich (11 Mal im Jahr)
  • Alle digitalen Artikel auf www.der13.com
  • Alle pdf der Druckausgabe seit 2016
Jetzt abonnieren

Weitere Artikel aus der Kategorie Leserbriefe lesen

Leserbriefe Das heilige Messopfer
Edeltraud Krieglmeier wünscht, dass Papst Leo XIV. zur Entscheidung Papst Benedikts XVI. zurückkehrt, und erinnert an den Sinn des heiligen Messopfers.
Edeltraud Krieglmeier |
Leserbriefe Das Lebensrecht aller
Evi Schmid begrüßt, dass Papst Leo XIV. bei der Würdigung von Jérôme Lejeune das Lebensrecht aller Menschen von der Empfängnis an deutlich einfordert.
Evi Schmid |
Leserbriefe Das Kreuz blieb unversehrt
Sofie Christoph sieht im unversehrten Kreuz an der „Straße des Tempels“ inmitten abgebrannter Wälder einen deutlichen Eingriff Gottes.
Sofie Christoph |
Leserbriefe Eine Million Kinder beten den Rosenkranz
Christine Pies stellt die Gebetsaktion „Eine Million Kinder beten den Rosenkranz“ von KIRCHE IN NOT vor. Höhepunkt ist der 7. Oktober, das Rosenkranzfest.
Christine Pies |
Leserbriefe Brief von Reiner Fuellmich aus der Haft
Dr. Reiner Fuellmich schreibt dem „13.“ über seine Strafanzeige und eine Zivilklage gegen das Land Niedersachsen. Seine Vorwürfe sind gerichtlich nicht festgestellt.
Reiner Fuellmich |
Leserbriefe 7. Oktober – der Kampf geht weiter
Christine Pies erinnert an den Sieg bei Lepanto am 7. Oktober 1571 und den Ursprung des Rosenkranzfestes – und ruft zum Rosenkranzgebet für das Ende der Kriege auf.
Christine Pies |
Leserbriefe Verteidiger des Glaubens
Eva Schmid zur Titeländerung des englischen Königs Charles III. und zur Kritik von Gavin Ashenden, dem früheren Kaplan der Königin Elisabeth II.
Eva Schmid |
Leserbriefe Ein Aufruf an die Leser
Ulfried Ritter, 73 Jahre alt und seit vielen Jahren Leser, ruft dazu auf, den „13.“ gemeinsam zu unterstützen, damit die Zeitung uns allen erhalten bleibt.
Ulfried Ritter |
Leserbriefe Ein Mord und die Bestattungskosten

Ich schäme mich meiner ersten Reaktion: „Nun hat es also auch meinen Wohnort getroffen.“ Erst durch ein Video des AfD-Stadtrates wachgerüttelt suchte ich den Tatort auf, stellte eine Kerze und Blumen hin und betete am Tatort.

Marion Brogle |
Leserbriefe Ein Aufschrei müsste durch alle Schichten gehen
Edeltraud Krieglmeier beklagt, dass es die AfD braucht, um die Kinder im Mutterleib zu schützen, und ruft zum Gebet gegen das Unrecht der Abtreibung auf.
Edeltraud Krieglmeier |
Leserbriefe Stanislaw Petrow – eine wahre Persönlichkeit
Am 26. September 1983 hielt Oberstleutnant Stanislaw Petrow einen Raketenalarm für einen Fehler. Ulfried Ritter erinnert an einen Mann, der wohl die Welt bewahrte.
Ulfried Ritter |
Leserbriefe Schneeglöckchen des Glaubens
Annemarie Christoph freut sich über die „Schneeglöckchen“, von denen Weihbischof Athanasius Schneider spricht: ermutigende Zeichen des Glaubens in der Jugend.
Annemarie Christoph |

Online Spenden

Wir sind von Ihren Spenden abhängig. Dafür können wir unabhängig berichten.