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Die Tonbänder der Anneliese Michel

Die Tonbänder der Anneliese Michel
Erstellt von:
Jenny Ribes
Veröffentlicht am:
19.10.2026
Leserbriefe 2026 10 Anneliese Michel Tonbaender
Anneliese Michel, Aquarell nach einer Fotografie.
Albert Engelmann / Clara

Da ich in unmittelbarer Nachbarschaft von Klingenberg wohne, nahm ich die Gelegenheit wahr, Pfarrer Renz in Rück Schippach zu besuchen. Als China-Missionar hatte er viele Erlebnisse mit Besessenen. In China gibt es viele Besessene. Er war einer der Exorzisten im Falle Anneliese Michel. Bei einem Besuch von Frau Michel gab mir Herr Michel eine Kassette mit Tonbandaufnahmen aus einem der Exorzismen. Es gab 67 davon und irgendwann kam die Idee auf, alles auf Tonband festzuhalten.

Damals hielt ich viele Vorträge über Garabandal und so kam am Ende die Kassette zum Einsatz. Die Reaktionen waren vielfältig. Einige verließen fluchtartig den Raum. Die Mehrheit – gute Beter – nahm es gelassen, da alle an die Existenz des Teufels glaubten. Diese grauenhaften Töne sind schwer zu beschreiben, aber die Aussagen, von denen ich einige erwähne sind hochaktuell.

Er schrie: „Die Priester müssen wieder predigen, dass es mich gibt!“ „Die Priester müssen in eigenen Seminaren ausgebildet werden!“

Über Judas: „Der hätte sich retten können, wenn er auf die (die Gottesmutter) gehört hätte!“

Dann der Haß auf die Kirche, „Die Scheiß Ecclesia“

Über die Zukunft: „Es wird schlimm in Europa.“ Der Exorzist fragte nach: „Wo in Europa?“ Die verschlagene Antwort: „In Europa“. „Bald kommt mein Sohn“ (der Antichrist Maitreya) über Heroldsbach: „Das Scheißloch ist echt.“

In dem Buch „Anneliese Michel und ihre Dämonen“ sind die Aussagen über verlorene Seelen, zum Beispiel Kain, Nero, Hitler, ein Priester, eine unbekannte Frau.

Beim Exorzismus waren außer den Exorzisten Frau und Herr Michel, Frau Thea Hein, eine Pilgerleiterin, die Anneliese mit nach San Damiano nahm und die dämonischen Attacken vor Ort feststellte. Auch ihr Mann war anwesend. Vor dem Exorzismus wurde gebetet, gefastet und gebeichtet.

Bei einer Gelegenheit hob Anneliese die Zweizentnerfrau mit einer Hand hoch und der Teufel schrie: „Wo soll ich dich hinschmeißen“. Frau Hein befahl ihm im Namen der hochheiligen Dreifaltigkeit, und er musste sie absetzen.

Frau Michel und Frau Hein haben viele Jahre lang am Todestag von Anneliese – am 1. Juli – mit Priesterbegleitung und Heilige Messe Vorträge gehalten. Frau Michel erzählte, wie Anneliese auf dem Engelberg (Großheubach) eine Muttergotteserscheinung hatte. Maria hatte Anneliese gefragt, ob sie sühnen will für Deutschland, die Priester und die Jugend.

Herr Michel meinte, das sei doch kein Konnersreuth.

Da kam Maria zu Anneliese nach Klingenberg und Anneliese sagte: „Die Muttergottes war so schön, sie konnte ihr den Wunsch nicht abschlagen“.

Auf Anneliese lastete ein. Fluch, aber Gott hat ihn mit Annelieses Einwilligung in Segen gewandelt. Sie hatte Einsprechungen von Jesus, die sie in einem Tagebuch festhielt.

Das Bistum Würzburg hatte sich schon mehr oder weniger vom Teufel verabschiedet.

Jesus sagte: „Bald spricht die ganze Welt vom Teufel. Schreibe auf ,Du wirst eine große Heilige`.“ Da sie es nicht gleich aufschrieb wiederholte Er es.

Als Anneliese erschöpft von den dämonischen Attacken aufgeben wollte, erinnerte Er sie an ihr Versprechen und sie nahm das Kreuz wieder an.

Der Teufel schlug ihr die Zähne aus, warf sie um und brüllte: „Bei uns gibt es keine Ruhe“. Er ließ sie nicht essen, bis auf kurze Pausen, wo sie essen durfte.

Anneliese verlangte nach dem Bischof: „Der Bischof soll kommen“. Aber Würzburg ließ niemand eintreten. Das Ordinariat beschlagnahmte die Post von Frau Hein.

Vor dem Haus Reporter aus aller Welt.

Nach ihrem Tod wurde der Sarg geöffnet. Die Eltern durften nicht hinein schauen.

Der Totengräber musste schweigen. Kurz vor seinem Tod kam er zu Herrn Michel und sagte: „Ich kann nicht in Ruhe sterben. Die Anneliese ist unverwest!“

Ich weiß nicht, woher die Aussage kam „Anneliese wird erst anerkannt, nachdem die Russen über ihr Grab gehen“.

Frau Hein, lange verstorben, hatte eine Russenvision im Raum Sulzbach/Aschaffenburg. Nach den Aussagen Conchitas von Garabandal wird Russland plötzlich und unvorbereitet Teile Europas überfallen. Dann kommt die Warnung und das Wunder.

Liebe Anneliese,

bitte für uns am Thron Gottes für die Jugend, die Priester, für Deutschland und alle Umsessenen.

Danke für Dein Martyrium.

Jenny Ribes
D- 63897 Miltenberg

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