Zurück zur Übersicht

Schröders Visite im Kreml

Schröders Visite im Kreml
Erstellt von:
Mag. Klaus Goldmann
Veröffentlicht am:
24.10.2026
Gerhard Schröder vor dem Moskauer Kreml.
Clara Rosen

Seit knapp fünf Jahren tobt der Krieg in der Ukraine, aber es wird nichts getan, um den Konflikt friedlich zu lösen. Es finden keine nennenswerten Verhandlungen statt, sondern es werden weiterhin auf Kosten des europäischen Steuerzahlers Milliarden für Waffen an Kiew ausgegeben. Meiner Meinung nach verlängern diese Waffenlieferungen nur einen Krieg, bei dem es nur Verlierer geben wird. Die UNO, heißt es, sichert den Weltfrieden. Man hört nichts vom UNO-Generalsekretär, keine Friedenspläne oder sonstige Vorschläge, um endlich in Richtung Ende dieses Bruderkrieges zweier slawischer, orthodoxer Völker zu gehen. Anscheinend soll der Krieg noch dauern, um der Waffenindustrie gigantische Gewinne zu verschaffen, gleichzeitig wird das ukrainische Volk ausgedünnt, so dass es irgendwann nach dem Krieg so richtig ausgesaugt werden kann. Immerhin verfügt dieses Land über viele Rohstoffe und Getreidevorkommen. Wiederaufbaukredite wird es dann nur geben, wenn die Ukraine ihr Volksvermögen an die Wall-Street-Banken und die City of London verscherbelt.

Leider sprechen manche in Europa schon von einem bevorstehenden Krieg mit Russland. Um Schlimmeres zu verhindern, sollten Europäer mit dem russischen Präsidenten reden und nicht nur mit Kriegsgeschrei drohen, ansonsten wird diese Spannung zwischen Europa und Russland niemals enden und am Ende stehen kriegerische Auseinandersetzungen. Wenn Gerhard Schröder, der immerhin als Kanzler eine Beteiligung am Irak-Krieg ablehnte, Putin besucht und ihm zum Geburtstag gratuliert, wird es das zerrüttete Verhältnis zwischen Russland und Europa etwas verbessern.

Die Frage ist: Wollen wir uns einen Endloskrieg in der Ukraine mit ungewissem Ausgang leisten oder Leute unterstützen, die versuchen, deeskalierend zu wirken, so dass es bald zu einer friedlichen Lösung kommt? Mehr als 90 Prozent der Europäer wollen einen schnellen Frieden in der Ukraine, dazu braucht’s Kanäle in den Kreml. Mir ist jedenfalls Gerhard Schröder lieber als Frau Strack-Zimmermann, die im Volksmund als „Flak-Rheinmetall“ bezeichnet wird.

Mag. Klaus Goldmann, Gallneukirchen

Jetzt „Der 13.“ digital abonnieren!

Ein Abo erneuert sich automatisch.
Ein Abo kann jederzeit gekündigt werden.

Monatsabo digital
4,00 EUR pro Monat
  • Alle Artikel auf www.der13.com
  • Die aktuelle Druckausgabe als pdf-Datei
  • Alle pdf der Druckausgabe seit 2016
Jetzt abonnieren
Jahresabo digital
39,00 EUR pro Jahr
  • Alle Artikel auf www.der13.com
  • Die aktuelle Druckausgabe als pdf-Datei
  • Alle pdf der Druckausgabe seit 2016
Jetzt abonnieren
Jahresabo print
65,00 EUR pro Jahr
  • Die Druckausgabe monatlich (11 Mal im Jahr)
  • Die Bezahlung erfolgt über die Internetseite
Jetzt abonnieren
Jahresabo digital + print
100,00 EUR pro Jahr
  • Die Druckausgabe monatlich (11 Mal im Jahr)
  • Alle digitalen Artikel auf www.der13.com
  • Alle pdf der Druckausgabe seit 2016
Jetzt abonnieren

Weitere Artikel aus der Kategorie Leserbriefe lesen

Leserbriefe Der Marsch auf Bozen: Wie Südtirol verraten wurde
Georg Dattenböck erinnert an seinen verstorbenen Freund Günther Rauch und dessen Buch „Der Marsch auf Bozen“ über Mussolini, Hitler und Südtirol.
Georg Dattenböck |
Leserbriefe Krankheit des Papstes als Aufbruch?

Was wird die Krebserkrankung des Papstes wohl bewirken?

Edeltraud Krieglmeier, 84564 Oberbergkirchen |
Leserbriefe Gebet für den kranken Papst

Als Papst Leo XIV. in Lourdes sehr bewegende Worte zu den Pilgern, besonders zu den Kranken sprach, dachte er nicht daran, dass er selbst bald zu jenen gehören wird, die Gebet und Zuspruch als Leidende brauchen.

Evi Schmid, 85244 Röhrmoos |
Leserbriefe Die Tonbänder der Anneliese Michel

Da ich in unmittelbarer Nachbarschaft von Klingenberg wohne, nahm ich die Gelegenheit wahr, Pfarrer Renz in Rück Schippach zu besuchen. Als China-Missionar hatte er viele Erlebnisse mit Besessenen. In China gibt es viele Besessene.

Jenny Ribes |
Leserbriefe Begegnungen, die im Herzen bleiben
Ein Krankenbesuch, stilles Gedenken am Tummelplatz in Innsbruck und ein Abend im Bierstindl: ein Tag, der im Herzen bleibt.
Alois Wechselberger |
Leserbriefe Gerührt von einem Video, aber ist es echt?
Yvonne Lettau hat ein Video von einer Hirschkuh mit Kitz unter einer Statue des Herrn gerührt. Doch ist es echt oder von einer KI erzeugt?
Yvonne Lettau |
Leserbriefe Christus in Seiner Kirche begegnen
Annemarie Christoph greift den Hinweis von Pfarrer Dr. Gerhard M. Wagner auf: Christus begegnen wir letztlich nur in der Gemeinschaft der Kirche.
Annemarie Christoph |
Leserbriefe Wozu der Mensch auf Erden ist
Eva Schmid zum neuen Buch von Heinz-Lothar Barth: Der Mensch ist um Gottes willen und zu Seiner Ehre geschaffen, woran auch Marienfried erinnert.
Eva Schmid |
Leserbriefe Ich bin bereit
Christoph M. Arzberger erinnert an die Antwort des heiligen Dominikus Savio beim Fußballspiel und an die Größe und Freude des Bußsakramentes.
Christoph M. Arzberger |
Leserbriefe Das Alte ist nicht aufgehoben
Dr. Johann Wilde ist fassungslos über die Umbenennung des Alten Testaments: Christus kam nicht, um aufzuheben, sondern um zu erfüllen.
Dr. Johann Wilde |
Leserbriefe Das heilige Messopfer
Edeltraud Krieglmeier wünscht, dass Papst Leo XIV. zur Entscheidung Papst Benedikts XVI. zurückkehrt, und erinnert an den Sinn des heiligen Messopfers.
Edeltraud Krieglmeier |
Leserbriefe Das Lebensrecht aller
Evi Schmid begrüßt, dass Papst Leo XIV. bei der Würdigung von Jérôme Lejeune das Lebensrecht aller Menschen von der Empfängnis an deutlich einfordert.
Evi Schmid |

Online Spenden

Wir sind von Ihren Spenden abhängig. Dafür können wir unabhängig berichten.