Anneliese Michel und die Wahrheit
Anneliese Michel von Klingenberg wird auch heute noch, wie damals in ihrer Sühnebesessenheit, ihre schützende Hand über Deutschland, die Priester und die Jugend halten, so wie sie es der Muttergottes versprochen hat. Wie wäre der Fall wohl ausgegangen, wenn der Würzburger Bischof, so wie es der Himmel wollte, nach Klingenberg zum Exorzismus gekommen wäre? Der Augsburger Erzbischof, Dr. Josef Stimpfle, hat in seiner Zeit als Diözesanbischof viele Exorzismen vorgenommen und so die Be- und Umsessenen vom Teufel befreit und seine Macht gebrochen. Der Fall „Anneliese Michel“ wurde durch die Exhumierung nochmals öffentlich aufgerollt, da ein Fernsehteam anwesend war. Der Film endete bei der Übertragung mit der Öffnung des Sarges, in den es keinen Einblick gab. Auf Nachfrage, was das Team denn dabei sah, da es auch keinen Kommentar dazu gab, war die Antwort: „Ja, das war ein Manko. Man hätte sagen müssen, dass das Mädchen verwest war.“ So viele Lügen rankten sich um Anneliese Michel, dass man das Wirken der Hölle buchstäblich spürte. Dem Totengräber, der schweigen musste, sei ein herzliches ewiges Vergelt’s Gott in die Ewigkeit hinein nachgerufen für seine Ehrlichkeit und seinen Mut, vor seinem Tode noch die Wahrheit zu sagen, dass Anneliese Michel unverwest war.
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Als Papst Leo XIV. in Lourdes sehr bewegende Worte zu den Pilgern, besonders zu den Kranken sprach, dachte er nicht daran, dass er selbst bald zu jenen gehören wird, die Gebet und Zuspruch als Leidende brauchen.
Da ich in unmittelbarer Nachbarschaft von Klingenberg wohne, nahm ich die Gelegenheit wahr, Pfarrer Renz in Rück Schippach zu besuchen. Als China-Missionar hatte er viele Erlebnisse mit Besessenen. In China gibt es viele Besessene.