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Anneliese Michel und die Wahrheit

Anneliese Michel und die Wahrheit
Erstellt von:
Eva Schmid, 85253 Erdweg
Veröffentlicht am:
29.10.2026
Aquarell: Blick über den Main auf Klingenberg mit der Kirche St. Pankratius und Weinbergen im Abendlicht.
Klingenberg am Main, die Heimat von Anneliese Michel.
Clara Rosen

Anneliese Michel von Klingenberg wird auch heute noch, wie damals in ihrer Sühnebesessenheit, ihre schützende Hand über Deutschland, die Priester und die Jugend halten, so wie sie es der Muttergottes versprochen hat. Wie wäre der Fall wohl ausgegangen, wenn der Würzburger Bischof, so wie es der Himmel wollte, nach Klingenberg zum Exorzismus gekommen wäre? Der Augsburger Erzbischof, Dr. Josef Stimpfle, hat in seiner Zeit als Diözesanbischof viele Exorzismen vorgenommen und so die Be- und Umsessenen vom Teufel befreit und seine Macht gebrochen. Der Fall „Anneliese Michel“ wurde durch die Exhumierung nochmals öffentlich aufgerollt, da ein Fernsehteam anwesend war. Der Film endete bei der Übertragung mit der Öffnung des Sarges, in den es keinen Einblick gab. Auf Nachfrage, was das Team denn dabei sah, da es auch keinen Kommentar dazu gab, war die Antwort: „Ja, das war ein Manko. Man hätte sagen müssen, dass das Mädchen verwest war.“ So viele Lügen rankten sich um Anneliese Michel, dass man das Wirken der Hölle buchstäblich spürte. Dem Totengräber, der schweigen musste, sei ein herzliches ewiges Vergelt’s Gott in die Ewigkeit hinein nachgerufen für seine Ehrlichkeit und seinen Mut, vor seinem Tode noch die Wahrheit zu sagen, dass Anneliese Michel unverwest war.

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