Sex und Gewalt verkauft sich
Unsere 14-jährige Tochter kam vor ein paar Tagen ins Wohnzimmer gestürmt und berichtete uns freudig über den geplanten Kinobesuch mit einer langjährigen Freundin, die sie schon einige Monate nicht mehr gesehen hat. „Nur noch ein einziges Mal“ stand auf dem Programm. Als unsere älteste Tochter (18) davon erfuhr, reagierte sie sehr forsch und teilte ihrer kleinen Schwester und ihrer Mama ihre Bedenken mit. Sie hatte den Film ein paar Tage vorher mit einer ehemaligen Schulkollegin angeschaut und meinte, dass die Szenen in denen es um häusliche Gewalt und nicht einvernehmlichem Sex geht, sehr ausführlich inszeniert wurden. Diese Inhalte zu verarbeiten, benötigt eine gewisse geistige und soziale Reife, wie es laut FSK (Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft) heißt.
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