Das Leben ist ein Geschenk, das wir oft erst dann wirklich begreifen, wenn wir seine Endlichkeit spüren. Solange alles selbstverständlich fließt, der Alltag uns trägt und die Sonne scheint, verdrängen wir gerne, dass alles, was lebt, auch vergeht.
Der Glaube tröstet uns und nach dem Tod ist das wahre Leben, in Erinnerung an Natacha Vapillon (* 26. Juni 1975 in Arès, † 31. Jänner 2014 in Mios).
Bildautor: Albert Engelmann
Doch der Tod gehört zum Leben wie der Schatten zum Licht. Er ist kein Widerspruch zum Leben, sondern sein geheimnisvoller Vollzug. Für den Glaubenden ist der Tod kein Ende, sondern eine Schwelle. Wir werden nicht ins Nichts entlassen, sondern in die liebende Gegenwart dessen aufgenommen, aus dem wir
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