Der Grund, eine Enzyklika zu schreiben, ist in der Regel die pastorale und lehramtliche Begleitung der Kirche durch den Papst zu aktuellen oder grundlegenden Fragen. Die Enzyklika "Magnifica Humanitas" von Leo XIV. blickt auf die Enzyklika "Rerum Novarum" von Leo XIII. zurück und zitiert sehr oft Papst Franziskus I. Sie stellt den Versuch dar, die gesellschaftliche Entwicklung unserer Zeit zu beleuchten. Der Untertitel lautet: „Über die Bewahrung des Menschen im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz“ und der Papst nimmt daher auch Bezug auf die derzeitige Entwicklung in der Informationstechnologie (IT) und der Softwaretechnologie. Dabei spielt Künstliche Intelligenz (KI) auch eine Rolle.
Papst Leo XIV. predigte kürzlich in der Sagrada Família in Barcelona aus seiner Enzyklika Magnifica Humanitas. Das Bild stammt aus dem „Le Figaro“ vom 10. Juni 2026. „Le Figaro“ hat weltweit pro Monat 32 Millionen Leser und gehört der französischen Familie Dassault.
Die Medien haben die Enzyklika weltweit wohlwollend zur Kenntnis genommen. Die New York Times (NYT) mit 150 Millionen registrierten Nutzern hat bereits am 25. Mai mit „Pope Leo Warns of Risks From A.I. in 42,300-Word Encyclical“ getitelt. Der Titel und die ersten Sätze lauten auf Deutsch: „Papst Leo
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