„Müde bin ich, geh’ zur Ruh“ wird 210
Vor 150 Jahren starb die Dichterin Luise Maria Hensel. Generationen von Eltern und Großeltern haben dem Nachwuchs die gleichförmigen Reime des Abendgebets „Müde bin ich, geh’ zur Ruh“ beigebracht. Obwohl ihre Schöpferin mit bekannten Zeitgenossen wie den Dichtern Clemens Brentano, Adelbert von Chamisso oder auch mit Heinrich von Kleist im regen Austausch stand, blieb die feinfühlige Lyrikerin doch dezent im Hintergrund. Heute ist die Autorin weitestgehend in Vergessenheit geraten. Dabei ist ihr verschlungener Lebensweg so spannend.
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Matthias Pöhlmann (Hg.): Hexenverfolgung. Beiträge zu einem historischen und aktuellen Phänomen. EZW-Texte 237, Evangelische Zentralstelle für Weltanschauungsfragen, Berlin 2015; 56 Seiten; ohne ISBN (Reihe: ISSN 0085-0357)
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