Josef Mayr-Nusser: Der Mann, der Hitler den Eid verweigerte
Am 4. Oktober 1944 ereignete sich in einer Kaserne der Waffen-SS im westpreußischen Konitz ein bedeutender Akt des christlichen Gewissensprotests. Der Südtiroler Josef Mayr-Nusser verweigerte den vorgeschriebenen Treueid auf Adolf Hitler. In einer Zeit des totalitären NS-Terrors setzte der gläubige Katholik, Familienvater und Jugendführer ein unübersehbares Zeichen radikaler Ethik. Seine Weigerung entsprang der tiefen Überzeugung, dass ein Christ seine letzte Loyalität nur Gott und niemals einem irdischen „Führer“ schulde. Er bezahlte diesen Konflikt mit dem Leben und wurde am 24. Februar 2017 im Bozner Dom als Märtyrer der römisch-katholischen Kirche offiziell seliggesprochen.
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