Ein Aufruf an die Leser
Liebe Leser des „13.“, ich bin Ulfried (73). Seit vielen Jahren beziehe ich die Zeitung und freue mich über jede neue Ausgabe.
Sie ist mir sehr wichtig, weil unsere katholisch-christliche Religion durch den Antichrist unterzugehen droht. Deshalb habe ich mich entschlossen, auch meinen Beitrag zu leisten, und schreibe eine Glosse mit Fortsetzung zu aktuellen weltlichen Themen. Ich bin Rentner und mache das ehrenamtlich, also unentgeltlich. Viele Leserzuschriften zeigen, dass ihr ein großes Engagement habt. Meine Frage: Hat noch jemand eine Idee?
Nach fast 50 Jahren Arbeit werde ich mit meiner Rente um meine Lebensleistung betrogen. Ich bin nicht reich, aber auch nicht arm. Dennoch schaffe ich es, den „13.“ mit einem Beitrag zu unterstützen. Das ist auch mein Anliegen an alle Leser: Sorgen wir gemeinsam dafür, dass diese Zeitung uns allen erhalten bleibt. Dieses christliche Sprachrohr ist wichtiger denn je, gerade als Gegenstimme zu den oft glaubensfernen Sendungen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks.
Ulfried Ritter
Apropos Rentner: Lest das Wort einmal rückwärts.
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Ich schäme mich meiner ersten Reaktion: „Nun hat es also auch meinen Wohnort getroffen.“ Erst durch ein Video des AfD-Stadtrates wachgerüttelt suchte ich den Tatort auf, stellte eine Kerze und Blumen hin und betete am Tatort.