Red Wednesday für verfolgte Christen
Mit dem „Red Wednesday“ macht das internationale katholische Hilfswerk KIRCHE IN NOT seit 2015 jährlich auf das Schicksal von Millionen verfolgter, unterdrückter und bedrohter Christen weltweit aufmerksam. In vielen Ländern werden rund um diesen Tag Hunderte berühmter Kathedralen, Kirchen, Klöster, Monumente und öffentlicher Gebäude von innen oder außen blutrot angestrahlt.
Der offizielle Termin des „Red Wednesday“ ist in diesem Jahr der 18. November 2026. Die rote Beleuchtung gibt es jedes Jahr am Mittwoch vor dem Christkönigssonntag in den frühen Abendstunden.
Der Ursprung der „Red Wednesday“-Aktion liegt in Brasilien. Dort wurde im Jahr 2015 die weltberühmte Christusstatue in Rio de Janeiro rot beleuchtet, um gegen die Christenverfolgung im Irak zu protestieren. Im Jahr darauf folgte die Beleuchtung des Trevi-Brunnens in Rom. Seitdem sind viele andere Länder diesem Beispiel gefolgt, und die Initiative wurde von mehreren christlichen Konfessionen in vielen anderen Regionen unterstützt.
Im Gedenken an die in vielen Ländern diskriminierten, verfolgten, gefolterten und ermordeten Christen wird an diesem Tag besonders für die leidenden Christen, aber auch für jene, die ihnen Leid zufügen, gebetet. Gemeinsam soll ein Zeichen der Solidarität und Hoffnung gesetzt werden.
Christine Pies
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