Die Heilige Rose-Philippine Duchesne
„Heute steht der Aufruf zur Bekehrung, den die Missionare an Nicht-Christen richten, zur Diskussion oder wird verschwiegen“, schrieb der heilige Papst Johannes Paul II. „Man sieht darin einen Akt des ‚Proselitismus’; man sagt, es genüge, den Menschen zu helfen, mehr Mensch zu werden oder der eigenen Religion treuer zu sein; man sagt, es genüge, Gemeinschaften ins Leben zu rufen, die fähig seien, für Gerechtigkeit, Freiheit, Frieden und Solidarität einzutreten. Aber man vergisst dabei, dass jeder Mensch das Recht hat, von der ‚guten Nachricht‘ Gottes zu hören, der sich in Christus offenbart und schenkt; so erst kann der Mensch seine eigene Berufung voll verwirklichen“ (Redemptoris missio, 7. Dezember 1990, Nr. 46). Durch die Heiligsprechung von Rose-Philippine Duchesne am 3. Juli 1988 stellte uns Johannes Paul II. ein Vorbild an missionarischem Eifer vor Augen. Als heilige Nonne leistete sie im 19. Jahrhundert einen wesentlichen Beitrag zur Mission der Kirche in Nordamerika.
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