EZW-Texte zum Islam: Religion, Verfassung und Verbände
Die Evangelische Zentralstelle für Weltanschauungsfragen (EZW) hat zwei Hefte zum Islam herausgegeben: eines über Religion und Verfassung, eines über die islamischen Verbände in Deutschland. Beide richten sich an Fachleute. Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdoğan sagte am 10. November 2017 in Ankara selbst: „Der Islam ist einer. … Unsere Religion hat keine solche gemäßigte oder ungemäßigte Seite.“ (Übersetzung: Redaktion; Quelle: Präsidialamt der Türkei). Die Redaktion des „13.“ übernimmt diese Selbstbeschreibung und schreibt deshalb nicht von einem ‚politischen Islam‘. Sie benennt stattdessen konkrete Lehren, Taten und Akteure. Kritik daran richtet sich nicht gegen Muslime als Menschen.
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Nach nahezu jedem Anschlag wird von Politikern, selbsternannten „Deradikalisierern“, manchen Muslimen sowie verschiedenen Experten wiederholt behauptet, derartige Gewalttaten dürften dem Islam nicht zugeschrieben werden.
Als allgemein bekannt gilt die Redewendung „Das Kamel durch das Nadelöhr“; diese Metapher wird Jesus zugeschrieben, siehe Matt 19,23–24 (vgl.
Die Ablehnung der Göttlichkeit Christi
Ein Grundunterschied zwischen Islam und Christentum ist die Ablehnung der Göttlichkeit Christi. Dies obwohl auch im Koran Jesus mehrmals als der "Messias" bezeichnet wird.
Das Buch wurde in Frankreich 60.000 mal verkauft und ist ein Bestseller geworden. Nun wurde dieses Buch auch für den deutschen Sprachraum übersetzt und hat den Titel „Kalifat nach Plan, Frérismus und seine Netzwerke in Europa“.
Obwohl es vielleicht, wie der Verfasser dieser Zeilen in der Dezemberausgabe bereits schrieb, es hierfür vielleicht eine historische Berechtigung gäbe, das Ramadanfasten ist nämlich die islamische Umdeutung der Philippus- beziehungsweise Weihnachtsfastenzeit, ist diese Gutmenschgeste eher als Zei
Bedeutungen
Nichtsdestotrotz ist festzustellen, dass Begriffe wie Staat, Recht und Demokratie im Islam eine andere Bedeutung haben als im Abendlande.
Am 20. Dezember, kurz nach 19 Uhr raste ein saudischer Staatsbürger mit Flüchtlingsstatus in Deutschland in den Weihnachtsmarkt von Magdeburg ein. Die vorläufige Bilanz: sechs Tote und mehr als 200 Verletzte.
Dass der Koran im Ursprung ein christliches Buch ist, ist heute allgemein bekannt und wissenschaftlich nicht mehr umstritten. Das Wort Koran leitet sich vom syro-aramäischen Wort qeryān her, das dann als qur’ān ins Arabische entlehnt wurde.
Aus wissenschaftlicher Sicht ist die erste Herausvorderung, dass Christen wenig über den Islam wissen. Christen geben das auch in der Regel zu. Die Grundlage ihrer Gesprächsbereitschaft ist daher häufig die Freude neues Wissen zu erhalten.