„Man wird nie betrogen, man betrügt sich selbst.“
In der am 16. September erschienenen Note „Ein Weg der Hoffnung: Sechzig Jahre Dialog und interreligiöse Geschwisterlichkeit im Licht der Erklärung des Zweiten Vatikanischen Konzils Nostra ætate“, die von den Dikasterien für die Glaubenslehre, zur Förderung der Einheit der Christen und für den interreligiösen Dialog herausgegeben und vom Heiligen Vater unterzeichnet wurde, lesen wir in § 43: „Schließlich sei an das zunehmend kritische Bewusstsein gegenüber den Erscheinungsformen der Islamfeindlichkeit im westlichen Kontext erinnert, die nicht angemessen zwischen Fällen von Fundamentalismus und Gewalt einerseits und dem friedlichen Leben der anderen muslimischen Gläubigen andererseits unterscheiden, die in den sie aufnehmenden Ländern arbeiten und sich integrieren.“ Hier wird, wie so häufig, nicht zwischen dem Islam als einer umfassenden Daseinsordnung, dem Dīn, mithin einer politischen Religion, und den Muslimen als Menschen unterschieden. Vielmehr wird grundsätzlich unterstellt, daß Kritik am Islam bereits Islamfeindlichkeit sei, während die Gewalt einem unbestimmten „Fundamentalismus“ zugeschrieben wird. Von jenen Anhängern des Islams hingegen, die sich nicht integrieren wollen oder gar ihre Aufnahmeländer ihrerseits dem Islam unterzuwerfen gedenken, ist mit keinem Worte die Rede.
Die geköpften Mönche des algerischen Klosters von Tibhirine hießen: Frère Bruno (links oben), Frère Christophe (oben Mitte), Frère Christian (rechts oben), Frère Célestin (links unten), Frère Michel (rechts unten), Frère Luc (in der Mitte links) und Frère Paul (in der Mitte rechts). Sie starben für Gott und die Kirche, aber offenbar nicht für Papst Leo XIV. und seinen Adlatus Fernández.
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Nach nahezu jedem Anschlag wird von Politikern, selbsternannten „Deradikalisierern“, manchen Muslimen sowie verschiedenen Experten wiederholt behauptet, derartige Gewalttaten dürften dem Islam nicht zugeschrieben werden.
Als allgemein bekannt gilt die Redewendung „Das Kamel durch das Nadelöhr“; diese Metapher wird Jesus zugeschrieben, siehe Matt 19,23–24 (vgl.
Die Ablehnung der Göttlichkeit Christi
Ein Grundunterschied zwischen Islam und Christentum ist die Ablehnung der Göttlichkeit Christi. Dies obwohl auch im Koran Jesus mehrmals als der "Messias" bezeichnet wird.
Das Buch wurde in Frankreich 60.000 mal verkauft und ist ein Bestseller geworden. Nun wurde dieses Buch auch für den deutschen Sprachraum übersetzt und hat den Titel „Kalifat nach Plan, Frérismus und seine Netzwerke in Europa“.
Obwohl es vielleicht, wie der Verfasser dieser Zeilen in der Dezemberausgabe bereits schrieb, es hierfür vielleicht eine historische Berechtigung gäbe, das Ramadanfasten ist nämlich die islamische Umdeutung der Philippus- beziehungsweise Weihnachtsfastenzeit, ist diese Gutmenschgeste eher als Zei
Bedeutungen
Nichtsdestotrotz ist festzustellen, dass Begriffe wie Staat, Recht und Demokratie im Islam eine andere Bedeutung haben als im Abendlande.
Am 20. Dezember, kurz nach 19 Uhr raste ein saudischer Staatsbürger mit Flüchtlingsstatus in Deutschland in den Weihnachtsmarkt von Magdeburg ein. Die vorläufige Bilanz: sechs Tote und mehr als 200 Verletzte.
Dass der Koran im Ursprung ein christliches Buch ist, ist heute allgemein bekannt und wissenschaftlich nicht mehr umstritten. Das Wort Koran leitet sich vom syro-aramäischen Wort qeryān her, das dann als qur’ān ins Arabische entlehnt wurde.
Aus wissenschaftlicher Sicht ist die erste Herausvorderung, dass Christen wenig über den Islam wissen. Christen geben das auch in der Regel zu. Die Grundlage ihrer Gesprächsbereitschaft ist daher häufig die Freude neues Wissen zu erhalten.