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Beten wir den Rosenkranz und vertrauen wir in Gott

Beten wir den Rosenkranz und vertrauen wir in Gott
Erstellt von:
Heinrich Wiedel
Veröffentlicht am:
14.10.2024

„Frieden heißt, sich getragen wissen, sich geliebt wissen, sich behütet wissen, heißt auf seine Treue unerschütterlich bauen können, heißt sich mit ihm eins wissen, sich von ihm vergeben wissen. Frieden heißt, eine Heimat haben in der Unruhe der Welt, heißt festen Boden unter den Füßen haben, da mag nun die Welle branden und toben, sie können mir meinen Frieden nicht mehr rauben, mein Friede hat mich frei gemacht von der Welt, stark gemacht gegen die Welt, reif gemacht für die andere Welt. Dass wir aber solchen Frieden mit Gott haben sollen, das ist eine Sache, die über alles menschliche Begreifen, über alle Vernunft geht“  (Dietrich Bonhoeffer).

Der Rosenkranz ist seit Jahrhunderten ein wirkmächtiges Gebet.
Bildautor: Myriams-Fotos / pixabay.com

Auch das ist das Besondere und Wunderbare am christlichen Glauben: Nicht der kontrollierende, strafende Gott steht im Mittelpunkt. Sondern ein Gott, der demjenigen Freude und Frieden verspricht, der sich auf Ihn einlässt, der Ihm vertraut. Die Liebe dieses Gottes übersteigt unser Vorstellungsvermögen. Alles tut Er für uns, wenn wir Ihm nur bedingungslos glauben und fest vertrauen können.
Trotz der grausamen Kriege in der Ukraine, in Israel und in vielen Ländern der Welt – Friede ist möglich, wenn Gott will. Dass Gott im Laufe der Weltgeschichte immer wieder einschreitet, sehen wir an vielen Beispielen. 
Zum Beispiel an der Schlacht von Lepanto am 7. Oktober 1571 im Ionischen Meer vor dem Eingang zum Golf von Patras bei Lepanto im heutigen Griechenland. Die christlichen Mittelmeermächte, organisiert unter Papst Pius V. und mit Spanien an der Spitze, errangen einen überraschenden Sieg über das osmanische Reich.
Wer hätte vor 1989 an das Ende der deutschen Spaltung geglaubt? Dann kam die friedliche Revolution in der DDR – ohne Blutvergießen. 
Oder der Abzug der sowjetischen Besatzungsmacht ohne Bedingungen 1955 aus Österreich, nachdem Hunderttausende sich dem Rosenkranz-Sühnekreuzzug angeschlossen hatten, den der Franziskanerpater Petrus Pavlicek 1947 in Wien ins Leben gerufen hatte. Sogar der österreichische Nachkriegs-Bundeskanzler Leopold Figl nahm seit 1948 an den Rosenkranzgebeten teil und später Bundeskanzler Julius Raab.
Die Mutter Gottes empfiehlt bei allen Marienerscheinungen dringend das Rosenkranzgebet. Dieses Gebet könnte den Frieden in der Welt wieder herstellen, davon bin ich überzeugt. Viel mehr Menschen müssten sich wieder zum Rosenkranzgebet zusammenschließen.
„Gottes Allmacht kann aus Bösem Gutes Wirken“ (Max Thürkauf).
Vergiss uns nicht, barmherziger Gott, vergiss uns nicht. Denn wir brauchen Deine Nähe. Ohne Dich wird es kalt auf dieser Erde. Ohne Dich vergessen wir uns selbst und verlieren uns im Nirgendwo. Höre nicht auf, an uns zu denken, Gott!
Der Bischof von Speyer K-H. Wiesemann sagt:  „Gott gibt uns die Zusage: Wenn du wankst und schwankst, wenn dir der Boden unter den Füßen zu entgleiten droht, dann bin Ich da, um dich zu retten. Wenn du Gottes Hand nimmst, die Er dir entgegenstreckt, dann führt Er dich nicht nur in Seine Nähe, sondern auch in die Weite eines glücklichen Lebens.“
„Wer auf Gott seine Hoffnung setzt, wird damit nicht von der Welt abgehoben, sondern lernt die Schwierigkeiten und Herausforderungen zu sehen, ohne an ihnen zu verzweifeln. Wir können nicht selbst dafür sorgen, dass in unserem Leben alles gut wird. Aber wir vertrauen darauf, dass Gott Seine Schöpfung nicht verlässt und Er alles zum Guten führen wird“ (Pater Martin Stark, SJ).

Heinrich Wiedel
heiwiedel [at] gmail.com

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