„Der 13.“ Januar 2026
Vergangenheit und Zukunft liegen für uns Menschen letztlich im Dunst eines Nebels. Auch der Augenblick, der Moment, das Jetzt, lässt uns Menschen nicht sehr weit sehen. Wir sind im Gegensatz zu Gott sehr beschränkt. Unser einziger Anker in diesem Nebelmeer ist das zu Fleisch gewordene Wort Gottes, Jesus Christus. Er weist uns in allem an, das Maß zu halten, nur in einer Sache nicht: In der Liebe fordert Er eine übermenschliche Radikalität, die Forderung, Gott über alles zu lieben. In dieser Frage ist Er ein Extremist. Er fordert uns auch auf, uns selbst zu lieben. Er fordert uns auch auf, den Nächsten zu lieben. Es ist also eine Hierarchie der Liebe: Gottesliebe, Selbstliebe, Nächstenliebe. Folgen wir Ihm so gut wir können, ein jeder auf seinem Platz.
Mein Platz ist es bis heute, für die Leser des „13.“ diese Monatspublikation zu machen. Das ist viel Mühe, aber auch viel Freude. Ich danke Ihnen, liebe Leserin und lieber Leser, von ganzem Herzen, dass Sie mir durch Ihre Unterstützung diese schöne Arbeit im Weinberg des Herrn ermöglichen. Danke!
Aufgrund der angespannten finanziellen Situation des „13.“ haben meine Gattin und ich beschlossen, unsere Gehälter auf 1400 Euro pro Monat zu senken. Das ist nicht viel Geld, aber wir brauchen privat für uns weniger, weil unsere älteste Tochter mit ihrem Studium begonnen hat und ebenfalls sparsam ist und von ihrem Stipendium leben kann. Die Gehaltskürzung senkt auch die Lohnnebenkosten sehr stark, also das Geld, das an den Staat bezahlt werden muss. Wenn Sie uns weiterhin so tatkräftig unterstützen wie bisher, wird „Der 13.“ noch einige Jahre erscheinen können. Bis dahin, so hoffen wir alle gemeinsam, wird die Talsohle des Unglaubens und der Gottabgewandtheit, ja des Gotteshasses, durchschritten sein. Darauf arbeiten wir hin, um unseren Nachkommen die befreiende Botschaft Gottes weiterschenken zu können.
Diese Ausgabe ist der Taufe Jesu im Jordan gewidmet, und auch wenn wir in dieser Nummer viele erschreckende Berichte zusammengestellt haben, dürfen wir nicht vergessen, dass Gott, unser Herr, gnädig mit uns Sündern ist und uns vergibt, wenn wir ehrliche Reue zeigen. Ninive wurde nicht zerstört, Ninive hat sich bekehrt. So hoffen wir und beten wir für die Bekehrung der verirrten und verführten Schafe. Die Gottesmutter, die mit ihrer Ferse der Schlange den Kopf zerdrückt, möge uns im Gebet beistehen.
So bleibt mir noch ein herzliches Vergelt’s Gott an alle unsere Leserinnen und Leser zu sagen, ihr