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„Der 13.“ Juli 2026

„Der 13.“ Juli 2026
Veröffentlicht am:
15.07.2026

Die nächste Ausgabe des „13.“ erscheint wie jedes Jahr erst wieder im September.
Kurz vor Redaktionsschluss erreicht die Redaktion des „13.“ die Meldung, dass die Piusbruderschaft gegen die Exkommunikation Einspruch erhoben hat. Wie das zuständige Glaubenskongregation unter Kardinal Fernández reagieren wird? Jedenfalls wird die Exkommunikation während der Untersuchung des Verwaltungsaktes vorläufig aufgehoben, soweit die Redaktion des „13.“ die Sachlage verstanden hat und in der Kürze recherchieren konnte.
Der Brief eines Bischofs an den Bischof von Rom, den Papst, ist ein besonderes Zeitdokument. Die Redaktion des „13.“ veröffentlicht diesen Brief von Erzbischof Carlo Maria Viganò auf den Seiten 20 bis 23 vollinhaltlich. Mich hat der Brief an eine alte Legende erinnert: Am 13. Oktober im Jahr 1884 soll Papst Leo XIII. nach einer Messe plötzlich zusammengebrochen sein. In einer Vision hörte er ein Gespräch zwischen Gott und Luzifer: Luzifer prahlte, er könne die Kirche Christi zerstören. Gott erlaubte es ihm – für 100 Jahre und mit größerer Macht über die Welt. Erschüttert eilte der Papst in sein Zimmer und verfasste das berühmte Gebet zum heiligen Erzengel Michael, das er später den Leoninischen Gebeten nach der Messe hinzufügte, um die Kirche im geistlichen Kampf zu schützen. Nach dem Zweiten Vatikanum wurden diese Leoninischen Gebete abgeschafft und der Niedergang der Kirche hatte begonnen. Das war Mitte der 60er Jahre des vorigen Jahrhunderts. Nach dieser Legende könnte es sein, dass dieser enorme Niedergang noch über dreißig Jahre anhält.
Die kommenden Wochen werde ich damit verbringen, meinen Schreibtisch aufzuräumen, einige Termine mit bekannten und noch unbekannten Menschen zu erleben und auch einige handwerkliche Maßnahmen in der Redaktion zu bewerkstelligen. Die Sommerpause im August ist nur ein bißchen Urlaub vom Schreibtisch, aber mit anderer Arbeit gefüllt. Auf der Internet-Seite des „13.“ unter www.der13.com werde ich die wichtigsten Meldungen veröffentlichen und auch Leserbriefe, die im Laufe der kommenden Wochen ankommen. So müssen die Leser des „13.“ nicht ganz ohne den „13.“ auskommen.
In dieser Ausgabe liegt auch ein Zahlschein bei. Wenn die finanzielle Lage weiterhin so bleibt wie bisher, werden wir im kommenden Jahr die Druckausgabe des „13.“ einschränken müssen. Derzeit erscheinen wir 11 Mal im Jahr. Es könnte sein, dass wir im Jahr 2027 nur 8 Mal im Druck erscheinen können. Dafür wären mehr Meldungen auf der Internetseite zu finden.
So darf ich am Schluss noch um Ihr Gebet bitten und sage für jede Unterstützung ein herzliches Vergelt’s Gott!

Der heilige Eugenius wurde um 480 zum Bischof von Karthago gewählt. Er war kein persönlicher Gegenspieler des Arius, der bereits 336 gestorben war, sondern bekämpfte dessen Lehre, den Arianismus.
Gegen die arianischen Vandalen verteidigte Eugenius entschieden die Gottheit Christi. König Hunerich ließ ihn deshalb verfolgen und in die Wüste verbannen. Nach seiner Rückkehr wurde er unter König Thrasamund erneut ins Exil geschickt. Eugenius starb am 13. Juli 505; sein Gedenktag ist der 13. Juli. Ganz ähnliche Auseinandersetzungen erleben wir heute.
Foto: Giovanni Dall‘Orto

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