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„Der 13.“ Mai 2026

„Der 13.“ Mai 2026
Veröffentlicht am:
07.05.2026

Wie lange ich den „13.“ noch machen darf, weiß ich nicht. Seit ich dieses Werk übernommen habe, war sein Bestehen immer ungewiss, von Monat zu Monat. So habe ich mir angewöhnt, von Monat zu Monat weiterzugehen. Bis heute sind wir über 40 Jahre gemeinsam unterwegs: Sie, die Leserinnen und Leser des „13.“, und ich.
Das Volk Israel brauchte nur 40 Jahre, um aus der Wüste in das Gelobte Land zu kommen, in dem Milch und Honig flossen. Unsere Wanderschaft gleicht einem Wandern durch eine Wüste, die von Jahr zu Jahr trockener und lebensfeindlicher wird. Es scheint, als würden wir an einen Ort gehen, der gänzlich ohne Wasser ist. Es scheint, als ob die Hirten uns nach und nach verlassen würden, ja, es scheint, als ob Gott selbst uns den Schakalen der Wüste überlassen würde.
Warum das so ist, weiß ich nicht. Ich denke, es ist eine Zeit der Läuterung, der Reinigung, die wir durchwandern. Ich hoffe von Jahr zu Jahr, dass die Zeit der geistigen und geistlichen Wüstenei zu Ende geht, aber es wird von Jahr zu Jahr schlimmer. So bleibt mir nur das Vertrauen auf Gott.
Solange Gott will, dass ich diesen kleinen Leuchtturm des Glaubens für Ihn mache, werde ich das tun: für Sie, liebe Leserin und lieber Leser, und für Ihn, der Seinen geliebten Sohn für uns geopfert hat. Möge uns alle der Heilige Geist zu Pfingsten mit Brausen erfüllen, damit wir die vorbereitete Ernte einbringen können, so klein oder groß sie auch sei.
In dieser Ausgabe ist von einem möglichen neuen Konzil die Rede. Wäre das ein Weg zur Heilung der katholischen Kirche? Ich weiß es nicht, Gott wird uns den richtigen Weg weisen. Ich halte es zumindest für eine Möglichkeit, die Kirche von innen zu reformieren. Schon oft ging die Reformierung der Kirche von neuen Orden aus, es wäre nicht das erste Mal.
Professor Kerr legt uns in dieser Ausgabe einmal mehr dar, dass der Islam letztlich eine christliche Sekte ist, die sich im Laufe der Jahrhunderte ohne die ordnende Kraft des Petrus zu einer unmenschlichen Hybris entwickelte.
Unsere US-Korrespondentin, Maike Hickson, die zu manchem Kirchenfürst noch Zugang hat, beschreibt uns die aberwitzige Situation, dass Heuchler und Gotteslästerer von der Kirche bis nach Rom gewürdigt werden und gleichzeitig jene, die die Tradition pflegen wollen, verworfen werden. Kann das Gottes Wille sein? Ich glaube nicht.
In einigen kurzen Beiträgen wird die Demographie angesprochen. Das ist die Wissenschaft von der Bevölkerung. Die Bevölkerung beginnt auf fast allen Kontinenten und in fast allen Staaten zu schrumpfen. Die vorgeburtlichen Kindermörder haben ihr Ziel erreicht.
Trotz allem darf ich im Vertrauen auf Gott gesegnete Pfingsten wünschen und bitte um Ihr Gebet!

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