|
Meldungen: International;
Deutschland; Österreich;
Schweiz; Homosexualität,
Wirtschaft
Aktualisierung
vom 25. August 2011, 11.00 Uhr
(SELBSTZENSUR,
25. August 2011, 11.00 Uhr) Aufgrund einer einstweiligen Verfügung
des Linzer Landesgerichts übt die Redaktion des 13. hier
Selbstzensur und entfernt alle Texte, die Dr. A. PYTLIK irgendwie betreffen.
Kommentar: Es ist für die Redaktion des 13. nicht ausgeschlossen,
daß Dr. A. PYTLIK sonst weitere kostspielige Gerichtsprozesse begänne.
Neben einem laufenden Prozeß nach dem Mediengesetz hat Dr. Pytlik
nämlich kürzlich auch nach dem Allgemeinen Bürgerlichen
Gesetzbuch einen zweiten Gerichtsprozeß gegen den 13.
begonnen.
Die Redaktion des 13. empfindet die Einstweilige Verfügung
des Linzer Landesgerichts als Unterbindung der öffentlichen Diskussion
zum Thema über den Rücktritt Bischof Kurt Krenns.
(Welt
/ Spanien / Katalanien / Österreich / Wien / Opus Dei / Johannes
B. Torello / In memoriam, 16. August 2011, 14.40 Uhr) Der ehemalige Regionalvikar
des Opus Dei in Österreich, Prälat Johannes B. Torello,
ist am 15. August im 91. Lebensjahr in Wien gestorben.
Der
frühere Rektor der Wiener Peterskirche starb in seinem langjährigen
Wohnsitz, dem ehemaligen Pfarrhaus der Rektoratskirche St. Peter in der
Wiener Innenstadt.
Der 1920 in Barcelona geborene Torello war 1964 auf Initiative
von Opus-Dei-Gründer Josemaria Escriva nach Österreich
gekommen. Er wurde Regionalvikar des Opus Dei in Österreich. Als
Rektor der Peterskirche wurde Torello ein wahrer Stadtseelsorger.
Der promovierte Theologe und Priester lehrte weiters unter anderem an
den Universitäten von Mailand und Palermo Psychologie. Torello
war befreundet mit dem Gründer der Logotherapie, Viktor Frankl
und dem Wiener Bürgermeister Helmut Zilk. Prälat Torellos
katalanische Gedichte wurden in die erste katalanische Anthologie aufgenommen:
in die Tausend beste Gedichte der katalanischen Sprache.
Bereits seit einiger
Zeit schottete das Opus Dei den verdienten Prälaten (ähnlich
wie es Bischof Krenn von St. Pölten ergeht) von der Öffentlichkeit
ab. Viele seiner Freunde durften ihn nicht mehr besuchen. Der Redaktion
des 13. liegen sogar Kopien von handschriftliche Dokumenten
von Prälat Torello vor, in denen er schreibt: Ich
bitte euch inständig, daß ihr um der Liebe Gottes willen nicht
so maßlosen Druck auf mich ausübt.; Ich
hätte mir niemals vorgestellt, daß man mich zuhause [in
der Peterskirche, Anmerkung der Redaktion] auf eine solche Weise mißhandelt.;
Es scheint, als hättet ihr beschlossen mich zu liquidieren.
Offiziell wurde das Vorgehen im Fall Torellos (wie bei Krenn) medizinisch
begründet.
In einem seiner Briefe
an seine langjährige Betreuerin schrieb der betagte Prälat allerdings:
Unsere Freundschaft ist ein Skandal Du darfst nicht
mehr bei mir [Oratorium, Anmerkung der Redaktion] erscheinen. Das
wurde mir in diesen Tagen offiziell mitgeteilt.
(Zölibat
/ Priestermangel, 11. August 2011, 13.30 Uhr) Mit dem Zölibat
hat der Priestermangel wenig zu tun. Die reformierten Pfarrer dürfen
heiraten und haben trotzdem einen enormen Priestermangel. Der
seit April 2009 pensionierte 79jährige katholische Pfarrer Max
Herger spricht aus, was viele wissen und leider nicht zu sagen getrauen,
weil die Bischöfe etwas anderes hören wollen.
(Wirtschaft
/ Schweiz / Franken / Euro / Gold, 11. August 2011, 10.40 Uhr) Der Schweizer
Franken erlebt einen Höhenflug der mittlerweile der Schweizer Wirtschaft
zuzusetzen beginnt. Kürzlich kündigte die Schweizerische Nationalbank
(SNB) eine weitere Ausweitung der Geldmenge an. Die Guthaben schweizerischer
Banken bei der SNB betrugen im August 30 Milliarden Franken. Diese Guthaben
sollen in Kürze auf 120 Milliarden Franken ansteigen. So möchte
die SNB den Kurs des Franken wenigstens stabilisieren. Der Goldpreis stieg
vor wenigen Stunden auf fast 1820 US-Dollar für eine Unze (zirka
31,1 Gramm) Gold. JP Morgan (weltweit großte Bank mit Sitz in den
USA) rechnet mit einem Preis nahe 2500 US-Dollar pro Unze Gold am Jahresende
2011, wobei interessant zu wissen ist, daß erst bei 2500 US-Dollar
ein Allzeithoch des Goldpreises erreicht ist, wenn man den Goldpreis inflationsbereinigt
betrachtet. Nach der Herabstufung der USA vom besten Rating AAA auf AA+
könnte in Europa sogar Frankreich sein AAA-Rating verlieren. Selbst
Deutschland, die Konjunkturlokomotive Europas, wird einen schweren Stand
haben, weil Deutschland die Euro-Rettungsschirme mit einem drittel der
Gesamtlast schultert. Ein stolpern Deutschlands unter diesen enormen Belastungen
ist nicht auszuschließen.
(Österreich
/ Wien / Pfarrerinitiative / Kardinal / Ungehorsam, 10. August 2011, 22.05
Uhr) Helmut Schüller war zum Frühstück im Bischöflichen
Palais eingeladen. Gastgeber war der Erzbischof, Graf Christoph
Kardinal Schönborn. Der Inhalt des Gesprächs war brisant.
Der Kardinal mußte seinem Ex-Generalvikar mitteilen, daß der
Aufruf zum Ungehorsam zu weit gegangen ist. Themen des Ungehorsams waren:
Frauenordination, Kommunionverbot für Wiederverheiratete und Abschaffung
des Zölibats und des klerikalen Standes, um nur einige zu nennen.
Aus gewöhnlich gut informierten Kreisen in Rom hört man, daß
maßgebliche Personen im Vatikan den Wiener Erzbischof ermuntert
haben gegen diese Forderungen vorzugehen. Der Kardinal droht, mit Rückendeckung
aus Rom, seinem Ex-Generalvikar sogar mit der Suspendierung.
Verblüffend allerdings ist, warum der Erzbischof seine Leiterin des
Pastoralamtes, Dr.ix theol, Veronika Prüller-Jagenteufel
nicht zurückpfeift. Sie fordert all das ganz offen und noch mehr.
Die Frau Dr.ix kritisierte zwar den Aufruf der Pfarrerinitiative aber
nur mit dem Hinweis, daß das zu verfrüht sei und unsere
Bemühungen in der Erzdiözese Wien in den Rücken fällt.
Warum pfeift der Christoph dem Helmut was, aber die Dr.ix
darf auf das alles pfeifen?
(London / Bürgerkrieg, 10. August 2011, 21.40 Uhr) Von Felizitas
Küble: Als der bekannte Islamkritiker Udo Ulfkotte vor
einigen Jahren ein warnendes Sachbuch Der Krieg in unseren Städten
veröffentlichte, wurde er von Multikulti-Träumern, aber auch
von linksliberalen MSM (Mainstream-Medien) nicht ernst genommen, sondern
als konservativer Panikmacher und "Islamfeind" abgetan.
Und nun?
Was erleben wir in den Einwandererbezirken in Großbritannien?
Genau dies: Krieg in unseren Städten!
Aus Sicht der linksextremen Antifa ist das jetzt die Chance,
sich mit den multikriminellen Banden in London und woanders in Europa
zu solidarisieren und ihrerseits zur brennenden Gewalt gegen
unseren Staat und unsere rechtstaatliche Ordnung aufzurufen. Hier
können Sie den gesamten Artiken lesen.
(USA
/ Polizei / Telefonnummer / Datum / Schwarzer Humor, 10. August 2011,
13.20 Uhr) Kürzlich stolperte ich uninformierte Mensch über
die Meldung, daß wenn man in den Vereinigten Staaten von Amerika
die Ploizei rufen will, wählt man am Telefon 911. Das Datum der Terroranschläge
auf das World Trade Center in New York gingen in die Geschichte ein: 9/11.
Hatte da jemand einen sehr schwarzen Humor? ae.
(Spanien
/ Österreich / Weltjugendtag / Internet-Blog, 10. August 2011, 13.00
Uhr) Der österreichische Jugendbischof Stephan Turnovszky
wird in einem Internet-Blog abwechselnd mit Jugendlichen von seinen Erfahrungen
beim Weltjugendtag in Madrid berichten. So berichtet die katholische Nachrichtenagentur
kathpress als beinahe Wundermeldung.
Kommentar der Redaktion:
Wohw
!!!
(Großbritannien
/ Schatzamt / Staatsverschuldung / Kassensturz, 10. August 2011. 10.40
Uhr) Das Schatzamt in London gab bekannt, daß Großbritannien
in Wirklichkeit nicht 760 Milliarden Pfund, sondern 1216 Milliarden Pfund
Staatsverschuldung aufweist. Die sozialistische Regierung unter Tony
Blair und Gordon Brown verschleierten die wahre Staatsschult
massiv. Großbritannien ist demnach mit 85 Prozent des Bruttoinlandprodukts
verschuldet, gab der derzeitige konservative Schatzkanzler Georg Osborne
bekannt.
(Italien
/ Deutschland / Homosexualität / Hochzeit, 10. August
2011, 07.45 Uhr) Die Hochzeit der lesbischen italienischen Parlamentarierin
Paola Concia in Deutschland ist zu einem politischen Fall avanciert.
Paola Concia, Aktivistin für die Rechte von Homosexuellen,
hat in Frankfurt ihre deutsche Lebensgefährtin geheiratet. In Italien
dürfen Homosexuelle nicht heiraten. Mein Wunsch ist, daß
ich auch in Italien bald heiraten kann, sagte die 48jährige
Abgeordnete der oppositionellen Demokratische Partei (Partito Democratico
[PD]). Die PD ist aus der ehemaligen Kommunistischen Partei Italiens und
der
Democrazia Cristiana, zu deutsch: Christdemokraten (!) hervorgegangen.
(Vatikan
/ Deutschland / Papstbesuch / Wir sind Kirche, 9. August 2011, 21.35 Uhr)
Der von den Bischöfen eingeleitete Gesprächsprozess mit den
Laien dürfe nicht zur Farce werden, warnt Wir sind
Kirche. Deshalb müsse der Papst spätestens bei seinem
Deutschlandbesuch grünes Licht für einen gegenseitigen Austausch
geben, der der Bedeutung eines Dialogs und der Communio im
Sinne des Zweiten Vatikanischen Konzils gerecht werde. Als dringend zu
verhandelnde Themen sieht die Initiative unter anderem die Gemeindeleitung
durch Laien, die Rolle der Frauen sowie den Sakramentenempfang für
wiederverheiratete Geschiedene und konfessionsverbindende Familien.
Aus einer knieenden Kirche wurde eine sitzende,
so sagte der große Bischof Kurt Krenn einmal. Die Wünsche
dieser Sitzenden sind nicht die Wünsche der Knieenden, das erkennt,
mit Verlaub, sogar der Redakteur dieser Zeilen.
(Deutschland
/ Herder Korrespondenz / Moraltheologe / Verbreitung von Unsinn, 9. August
2011, 22.00 Uhr) Die
Einladung zur vollen Teilnahme am eucharistischen Mahl unter Einschluß
des Kommunionempfangs bietet nicht nur geschiedenen und wiederverheirateten
Christen die Chance zur Versöhnung mit ihrer eigenen Lebensgeschichte.
Sie wäre auch für die Kirche selbst von großer Bedeutung.
Eine solche öffentliche, von der Kirche ausgesprochene Geste könnte
eine verhängnisvolle Fehlentwicklung korrigieren, die ihr Bild in
den Köpfen und Herzen der Menschen in einseitiger Weise festlegt.
Während es Trennungskonfliktes oder in der Zeit unmittelbar vor und
nach der Scheidung erleben auch gläubige Menschen die Zugehörigkeit
zur Kirche nur selten als persönliche Unterstützung und Hilfe.
Vielmehr leiden sie unter dem Gefühl moralischer Verurteilung, unter
drohendem Beheimatungsverlust und unter dem schmerzlichen Ausgegrenztsein,
als das sie die auf die Wiederheirat folgenden kirchlichen Disziplinarmassnahmen
empfinden.
Diese Worte stammen von Eberhard Schockenhoff, Professor für
Moraltheologie an der Universität Freiburg (Deutschland), in einem
ausführlichen Beitrag in der aktuellen Ausgabe der Herder Korrespondenz
unter dem Titel Kirche als Versöhnungsgemeinschaft.
Solche Moraltheologen werden mit Kirchensteuergeldern bezahlt. Statt
die Lehre der katholischen Kirche zu lehren verzapfen sie solchen Unsinn.
Wo sind die Bischöfe unsere Hirten? Keiner von den Bischöfen
nimmt seine Verantwortung wahr. Es ist zum
(Deutschland / Polen / M. Kolbe, 9. August 2011, 20.40 Uhr) Zum 70. mal
jährt sich der Todestag des Franziskanerpaters und Auschwitz-Häftlings
Maximilian Kolbe am kommenden 14. August. Der 1982 von Papst Johannes
Paul II. heiliggesprochene Kolbe hatte 1941 in Auschwitz freiwillig
die Strafe für einen Mithäftling und Familienvater auf sich
genommen und wurde im sogenannten Hungerbunker ermordet.
(Deutschland
/ Rottenburg-Stuttgart / Sex, 9. August 2011, 19.00 Uhr) Die abgesagte
kirchliche Akademie-Veranstaltung Lets think about sex
findet nun am 5. und 6. Oktober in Räumen der Frankfurter Rundschau
statt. Die Tübinger Theologin und ehemalige baden-württembergische
Staatsrätin Regina Ammicht Quinn sagte, der Tagungsablauf
sei im Großen und Ganzen gleich geblieben. Hauptamtliche
aus der Diözese Rottenburg-Stuttgart hätten allerdings absagen
müssen. Der für die ursprünglichen Räumlichkeiten
zuständige Rottenburg-Stuttgarter Bischof Gebhard Fürst
hatte die Akademiedirektorin Verena Wodtke-Werner im Juni dringend
gebeten, die Veranstaltung abzusagen. In der damaligen Einladung
zu der Tagung hieß es, die Kirche führe beim Thema Sexualität
einen Monolog und habe wegen des Mißbrauchsskandals jede Möglichkeit,
moralisch zu gestalten, verspielt.
(Deutschland
/ Österreich / Netzwerk katholischer Priester, 9. August 2011, 09.00
Uhr) (SELBSTZENSUR,
25. August 2011, 11.00 Uhr) Aufgrund
einer einstweiligen Verfügung des Linzer Landesgerichts übt
die Redaktion des "13." hier Selbstzensur und entfernt alle
Texte die Dr. A. PYTLIK betreffen. Die Redaktion des "13." empfindet
die Einstweilige Verfügung des Linzer Landesgerichts als Unterbindung
der öffentlichen Diskussion zum Thema Priesterseminar St. Pölten
/ Rücktritt Bischof Kurt Krenn.
unterstützt der renommierte Kirchenrechtler Univ. Prof. Prälat
DDr. Winfried Aymans die Stellungnahme des Priesternetzwerkes und
kritisiert die Deutsche Bischofskonferenz.
SELBSTZENSUR
(Schweiz
/ In memoriam, 8. August 2011, 18.15 Uhr) Joseph Candolfi, emeritierter
Weihbischof des Bistums Basel, ist am Sonntag, 7. August, im Alter von
89 Jahren in Bellach SO gestorben.
(Deutschland
/ Bischofskonferenz / Priesternetzwerk, 8. August 2011, 17.40) Das Netzwerk
katholischer Priester setzt sich gegen den Generalverdacht der Bischöfe
gegen die Priester zur Wehr.
Die Deutschen Bischöfe haben auf der 185. Sitzung der deutschen Bischofskonferenz
beschlossen, alle Personalakte der deutschen Priester und Ordensangehörigen
dem Kriminologischen Forschungsinstitut Niedersachsen e.V. (KFN) zur Untersuchung
zu überlassen.
Die Stellungnahme endet mit der Bitte an die Bischöfe, diese grobe
Verletzung des Vertrauensverhältnisses zwischen Priestern, Ordensangehörigen
und Bischöfen zu überdenken. Für das Netzwerk katholischer
Priester unterzeichneten die Priester Dr. Guido Rodheudt,
Hendrick Jolie und Uwe Winkel.
Die Redaktion des 13. fragt sich ob auch die Personalakten
der Bischöfe ihren Weg zur kriminaltechnischen Untersuchung finden,
wer das alles bezahlt und ob die Personalakten von den Bischöfen
nicht ab und an kontrolliert wurden? Sind die deutschen Bischöfe
zu blöd und zu faul um Personalakten zu lesen?
Die gesamte Stellungnahme ist hier
zu finden.
(USA / Goldpreis / Erdöl / Schweizer Franken / Wirtschaft, 8. August
2011. 11.45 Uhr) Der Goldpreis bewegt sich bei 1700 US-Dollar für
eine Unze Gold (1 Unze sind etwa 31,1 Gramm).
Der Goldpreis, der Schweizer Franken und Lebensmittel verteuerten sich
in den vergangenen 12 Monaten um zirka 20 Prozent.
Leiden wir unter einer enormen Inflation, erzeugt durch die Europäische
Zentralbank (EZB) und die Federal Reserve Bank (FED) der USA?
(Schweiz
/ Kloster / Schließung, 7. August 2011, 12.50 Uhr) Das traditionsreiche
Kapuzinerkloster Appenzell in der Ostschweiz wird aufgrund der Nachwuchsprobleme
des Ordens geschlossen. Die Liegenschaft geht laut einem Vertrag an den
Kanton Appenzell Innerrhoden über.
(Österreich
/ Abtreibung / Kronenzeitung, 6. August 2011, 21.05 Uhr) In der Kronenzeitung
vom 6. August kann man Post von Jeannée an den Lieben
Herrn Minister Stöger lesen. Der letzte Satz im Beitrag
des Spitzenjournalisten Jeannée lautet:
deshalb
sage ich Ihnen: Ihre Forderung hamma so notwendig gebraucht wie einen
Kropf! - Fahrn'S, bitte, endlich auf Urlaub
Der Journalist der Kronenzeitung reiht sich damit in die Vielzahl der
Österreicherinnen und Österreicher ein, die die Abtreibung nicht
mehr befürworten.
(Österreich
/ Abtreibung / CPÖ, 5. August 2011, 23.30 Uhr) In einer Presseaussendung
der Christlichen Partei Österreichs (CPÖ) erinnert der CPÖ-Obmann
Dr. Gehring Minister Stöger von der Sozialistischen
Partei Österreichs (SPÖ) daran, daß durch die Abtreibung
zirka 40.000 bis 60.000 Kinder pro Jahr vernichtet werden, die aber am
Arbeitsmarkt dringend gebraucht würden. Gehring fordert auch:
Es stünde Stöger, wie allen politischen Abtreibungsbefürwortern
jedenfalls besser an, anstelle einer zwangsweisen Ausweitung der Abtreibung
endlich die Ankündigungen von Kreisky wahr zu machen. Die
konsequente Umsetzung der seinerzeit avisierten flankierenden Maßnahmen
würde es werdenden Müttern ermöglichen, ihre Kinder in
Würde und ohne Zukunftsängste zur Welt zu bringen."
(Österreich
/ Salzburg / Evangeliums-Mißbrauch / Katholische Aktion, 5. August
2011, 18.30 Uhr) Am 26.6.2011 kommentiert die Religionslehrerin Anna
Lettner im Rupertusblatt das Sonntagsevangelium. Am 29.6.2011 erklärt
der Erzbischof, daß Anna Lettner ihren Auftrag, das Evangelium
Jesu Christi zu erklären, mißbraucht habe, um ihr Ziel,
den Umbau der katholischen Kirche, zu fördern. Der Erzbischof
beklagt dabei auch, daß die Chefredaktion des Rupertusblattes darauf
vertraut habe, daß eine Religionslehrerin und Pastoralassistentin
den unverzichtbaren Anforderungen der römisch-katholischen Kirche
entspreche. Am 10.7.2011 darf Frau Doris Witzmann, Präsidentin
der Katholischen Aktion Salzburg, im Leserforum des Rupertusblattes
erklären, daß sich die Katholische Aktion hinter Anna Lettner
stellt. Am 24.7.2011 ist das Urteil des Erzbischofs über den Evangeliumsmißbrauch
noch immer nicht im Rupertusblatt veröffentlicht. Aber der Chefredakteur
Karl Roithinger lächelt auf Seite 2 noch immer fröhlich
auf die Leser herunter.
Dr. Walter Gerstendorfer
5020 Salzburg
(Österreich
/ Kirche / Ehe / Wiederverheiratung / Gastkommentar, 5. August 2011, 13.55
Uhr)
Wenn der Theologe Pater Bruno Primetshofer behauptet, die Unauflöslichkeit
der Ehe sei kein Glaubensinhalt, so zeigt er damit wie leider schon öfters
nur, daß er im katholischen Glauben nicht fest steht: Kennt er weder
die Heilige Schrift mit dem klaren Wort Christi Was Gott
verbunden hat, darf der Mensch nicht trennen; wer eine Entlassene heiratet,
bricht die Ehe (Mt. 19, 6 und 9), noch die entsprechende Tradition
der katholischen Kirche durch zwei Jahrtausende? Immer wieder vorkommende
Mißbräuche, etwa die von ihm angeführten kirchlichen Wiederverheiratungen
in manchen Ostkirchen, vermögen an der zeitlosen Verbindlichkeit
dieser Glaubens- und Sittenlehre nichts zu ändern. Einmal mehr bestätigt
sich: Die heutige Kirchenkrise ist primär eine Glaubenskrise
vor allem eine vieler Theologen!
Dr.
Heinz Keinert
4040 Linz
(Österreich
/ Kirche / Ehe / Wiederverheiratung, 5. August 2011, 12.50 Uhr) Die katholische
Kirche soll nach Prüfung jedes einzelnen Falles - die kirchliche
Wiederverheiratungen ermöglichen. Dafür hat sich der Wiener
Kirchenrechtler em. Prof. Bruno Primetshofer ausgesprochen. Primetshofer
betont, daß die Unauflöslichkeit der Ehe kein kirchliches
Dogma sei. Er verweist auf die Praxis in der orthodoxen Kirche, wo eine
kirchliche Zweitehe möglich ist.
(Islam
/ Scharia / Todesurteil, 5. August 2011, 11.00 Uhr) Nach Angaben der italienischen
Menschenrechtsorganisation Nessuno tocchi Caino (Niemand rühre
Kain an) haben die Todesurteile auf der Grundlage der Scharia zugenommen.
Im vergangenen Jahr wurden 714 Todesurteile nach islamischem Recht vollstreckt.
Im Jahr 2009 waren es den Angaben zufolge nur 658.
Wann werden die ersten Scharia-Todesurteile in einem Europäischen
Land vollstreckt? Werden wir dann weiterhin so liberal sein und sagen:
da darf man sich nicht einmischen, die haben halt ihre Kultur
(Österreich
/ Martin Humer / Begräbnis, 4. August 2011, 19.00 Uhr) Heute, am
4. August 2011 um 11.00 Uhr, fand das Begräbnis Martin Humers
statt. Es war eine würdige Feier in der Pfarrkirche Waizenkirchen.
Die Priester Pater Walthard Zimmer (FSSP), Pfarrer Josef Bauer
aus Hohenzell und Dechant Karl Burgstaller, Pfarrer in Waizenkirchen,
begleiteten Martin Humer auf seinem letzten Weg. Die Pfarrkirche
war bis auf den letzten Platz gefüllt. Viele Verwandte, die Frau
Martin Humers, Maria Humer, und ihre Kinder und Enkelkinder,
viele, viele bekannte Gesichter rund um die Bürgerinitiative (Obfrau
Marianne und Obmanstellvertreter Günter Annen) hatten
sich eingefunden um Martin Humer die letzte irdische Ehre zu erweisen.
Nach der Beerdigung lud die Bürgerinitiative ins "Cafe Mair".
Es war die Versammlung der engsten Freunde und Mitarbeiter Martin Humers
der vergangenen dreißig Jahre.
Es war ein würdiger Abschied und zugleich die feste Absicht aller,
im Sinne des Verstorbenen die Bürgerinitiative tatkräftig weiterzuführen.
(Österreich / Abtreibung / Minister Stöger, 5. August 2011,
15.30 Uhr) Menschenfreund-Stöger
Die Forderung von Bundesminister Stöger nach mehr Abtreibungsmöglichkeiten
läßt einem die Haare zu Berge stehen. Als Minister sollte dieser
eigentlich wissen, daß Abtreibungen gesetzlich verboten sind und
nur unter bestimmten Vorraussetzungen straffrei gestellt sind. Darüber
hinaus sollte er auch wissen, daß das Leben mit der Verschmelzung
von Ei-und Samenzelle beginnt. Denn zu diesem Zeitpunkt ist das gesamte
Erbgut vorhanden und es muß nur mehr wachsen.
Es ist ein Armutszeugnis, daß ein reiches Land wie Österreich
in Not geratenen Schwangeren nur die Abtreibung (sprich: Tötung)
ihres Kindes als Lösung anbietet.
Auch ein behindertes Kind ist ein Mensch der ein Recht auf Leben hat.
Wenn man die Mütter beziehungsweise Eltern (es gibt ja immer auch
einen Vater) finanziell und sozial unterstützt, damit diese Kinder
so gut wie möglich gefördert werden und sich die Eltern um ihre
besonderen Kinder kümmern können, wird sich kaum eine werdende
Mutter gegen ihr ungeborenes Kind entscheiden und es töten lassen.
Nicht selten ist es auch schon passiert, daß die Diagnose geistig
oder körperlich behindert gestellt wurde, die Mutter sich aber trotzdem
für das Kind entschieden hat, und dieses gesund zur Welt gekommen
ist.
Es gibt kein Recht auf ein gesundes Kind, aber es gibt ein Recht auf Leben.
Jeder Mensch ist wertvoll.
Für behinderte Menschen muß es eine große Demütigung
und Beleidigung sein, wenn es heißt ein behindertes, ungeborenes
Kind wird zur Tötung freigegeben.
Wie lange wird es noch dauern bis dies auch bei geborenen behinderten
und alten Menschen erlaubt wird? Wann kommt die Euthanasie?
Sie beweisen keinen Weitblick Herr Minister und sind eine traurige Jammergestalt
in politischer und besonders in menschlicher Hinsicht. Überlegen
sich gut was sie hier fordern und bedenken sie auch das menschliche Leid,
welches viele Frauen, die ihr ungeborenes Kind töten ließen,
ein Leben lang nicht los läßt.
Wir müssen Mut machen, dass jede Frau ja zum Leben sagen kann und
wirkliche Hilfe anbieten.
Töten ist keine Hilfe - töten ist unmenschlich und feige. Feige
von Seiten der Politik, die nicht wirklich helfen will.
Liebe Ärzte und Politiker mit Gewissen, laßt euch nicht zu
solchen Schanddaten mißbrauchen!
Ulrike Huemer
4481 Asten in Oberösterreich
(Österreich
/ Abtreibung, 4. August 2011, 18.30 Uhr) Wegen der unerhörten Forderung
des Ministers Stöger von der Sozialistischen Partei Österreichs
(SPÖ) und dem Schweigen der Österreichischen Volkspartei (ÖVP)
haben sich viele Katholiken empört. Der Rechtsanwalt Dr. Gernot
Steier faßt den Unmut vieler Österreicher zusammen:
Mitten in der Urlaubszeit ist Gesundheitsminister Stöger
nun angetreten, in allen Bundesländern öffentliche Abtreibungsstellen
einzurichten.
Aus Salzburg kennt man es schon: wer nicht bereit ist, an Abtreibungen
mitzuwirken, bekommt keinen Job oder keine Leitungsstelle im entsprechenden
Bereich des Krankenhauses. Und nach genau diesem Muster sollen jetzt alle
Bundesländer gezwungen werden, in ihren öffentlichen Krankenhäusern
Abtreibungen vorzunehmen.
Rechtsanwalt Dr. Gernot
Steier
machte seine Äußerung am 4. August 2011 betont als Privatperson
und nicht als Funktionär der CPÖ (Christliche Partei Österreichs).
(Pakistan
/ Christenmord, 3. August 2011, 17.40 Uhr) Zwei pakistanische Muslime
haben sich für einen Anschlag entschuldigt, bei dem vor zwei Jahren
zehn Christen ums Leben gekommen waren.
Im August 2009 hatten mehr als 800 Muslime in Gorja und benachbarten Dörfern
in der Provinz Punjab mehr als 150 Häuser und Geschäfte von
Christen niedergebrannt. Ein pakistanisches Antiterrorgericht in Faisalabad
hatte 70 Anführer der Gewaltaktion freigesprochen. Auslöser
der Gewalt war der Vorwurf der Blasphemie. In einem der betroffenen Dörfer
sollen Kinder aus Koranseiten Konfetti gemacht haben!
Wir Christen im Westen sind jetzt, nach der Entschuldigung, völlig
beruhigt. Danke an alle Muslime, daß sie nicht noch mehr Christen
abschlachten
(Über
Ralph
Giordano
von Felizitas Küble / Deutschland / Islam, 3. August, 12.50) Ralph
Giordano, der die NS-Diktatur versteckt in einem Hamburger Keller
überlebte, war früher beileibe kein Freund der Konservativen;
er stand vielmehr klar auf der anderen Seite: in den fünfziger Jahren
Kommunist, danach wandte er sich vom Marxismus ab, blieb aber ein Linker.
Doch seit zirka zehn Jahre fällt der bekannte Schriftsteller und
Regisseur durch scharfsinnige und scharfzüngige Attacken aufs linke
Lager, Islam, Multikulti
auf. Zudem wünscht er von den
Deutschen, vor allem der Jugend, mehr Liebe zum eigenen Volk und Land
und zur deutschem Demokratie. Als Jude und Holocaust-Überlebender
genießt er in unserer Medienwelt zwar schon etwas mehr konservative
Narrenfreiheit als Nichtjuden. Allerdings haben sich ehemalige
Gesinnungsgenossen von dem einstigen linken Vorzeige-Schriftsteller
abgewandt, darunter Prof. Micha Brumlik (Frankfurt) und Matthias
Dobrinski von der Süddeutschen Zeitung. Doch Giordano
läßt sich von der Distanzierung früherer Mitstreiter nicht
beirren und warnt weiter in deutlichster Weise vor dem Vordringen des
Islam in Deutschland und Europa, hier
zum Beispiel vor dem Beitritt der Türkei in die EU.
Von Felizitas Küble
Das vollständige Interview mit Ralph Giordano ist
hier
zu finden.
(Österreich
/ Abtreibung / SPÖ / FPÖ, 3. August 2011, 13.40 Uhr) Schockiert
zeigen sich die zuständigen Politikerinnen der Freiheitliche Partei
Österreichs (FPÖ) von der Forderung von Gesundheitsminister
Stöger (Sozialistische Partei Österreichs [SPÖ]),
wonach es in allen Bundesländern öffentliche Spitäler geben
müsse, die Abtreibungen durchführen. Stöger
hat offenbar die Fristenlösung nicht verstanden. Sie stellt die Tötung
ungeborenen Lebens lediglich straffrei, dennoch ist sie weiterhin rechtswidrig.
Jedenfalls gibt es nicht im Geringsten ein Recht auf Abtreibung,
erklärt Gesundheitssprecherin Nationalratsabgeordnete Dagmar Belakowitsch-Jenewein.
Die freiheitliche Abgeordnete erinnert an die unselige Debatte im Europarat
vor rund einem Jahr, als die britische Sozialistin McCafferty alle
Ärzte und Spitäler zur Durchführung von Schwangerschaftsabbrüchen
verpflichten wollte. Positiv reagiert der Gesundheitssprecher der Grünen,
Kurt Grünewald, auf die Forderung von Gesundheitsminister
Alois Stöger, Frauen in allen Bundesländern einen Schwangerschaftsabbruch
in einer öffentlichen Krankenanstalt zu ermöglich.
(Deutschland
/ Statistik / Kinder, 3. August 2011, 12.30 Uhr) Die Anzahl der Kinder
in Deutschland ist in den vergangenen zehn Jahren um 2,1 Millionen gesunken.
Damit ist die Bundesrepublik das kinderärmste Land Europas. Es lebten
2010 in Deutschland rund 13,1 Millionen Minderjährige. Sie stellten
damit 16,5 Prozent der Bevölkerung. Bis 2060 rechnen Statistiker
mit einem Rückgang auf 14 Prozent.
(Wirtschaft
/ Goldpreis, 3. August 2011, 09.35 Uhr) Um 09.30 Uhr stand der Goldpreis
pro Unze auf 1671 US-Dollar die Unze. So hoch wie noch nie.
(Deutschland
/ Pflege, 3. August 2011, 09.35 Uhr) Experten in Deutschland meinen, daß
sich die Anzahl der Pflegebedürftigen bis 2050 von heute 2,4 Millionen
auf vier Millionen erhöhen wird.
(Wirtschaft
/ Goldpreis, 3. August 2011, 07.30 Uhr) In der Nacht vom 2. auf den 3.
August 2011 stieg der Goldpreis bereits auf über 1660 US-Dollar pro
Unze Gold. In den vergangenen drei Tagen ist das eine Verteuerung um zirka
50 US-Dollar pro Unze.
(Bayern / Polizei / Schießen,
3. August 2011, 07.30 Uhr) Der bayerische Innenstaatssekretär Gerhard
Eck eröffnete in Garching/Hochbrück die 26. Deutsche Polizeimeisterschaft
im Schießen. Mehr als 300 Polizeischützen nehmen an der Veranstaltung
auf der Olympia-Schießanlage bis zum 5. August 2011 teil.
(Staatsverschuldung
/ katholische Kirche, 2. August 2011, 21.00 Uhr) Durch immense Konsumausgaben
und daraus resultierende Verschuldung führen wir heute ein Leben
auf Kosten zukünftiger Generationen: Das kritisierte der Münchner
Sozialethiker em. Prof. Alois Baumgartner.
Verschuldung verweise auf ein Übermaß an Schuld, Verstrickung,
Ausweglosigkeit - sowohl im finanziellen wie auch im persönlich-moralischen
Bereich, erklärte Baumgartner. Angesichts der internationalen
Schuldenkrise befasste sich der Sozialethiker nicht nur mit deren politischen,
sozial- und wirtschaftsethischen Aspekten, sondern auch mit möglichen
theologischen Antworten: Die katholische Kirche habe bereits in den 1960er
Jahren vor den Konsequenzen staatlicher Verschuldung gewarnt, erinnerte
Baumgartner an die Enzyklika "Populorum Progressio" Pauls
VI. (1967).
(Vatikan / Benediktinern
von Praglia
/ Kroatien, 2. August 2011, 18.00 Uhr) Der Vatikan hat sich in den Immobilienstreit
zwischen einer kroatischen Diözese und einem italienischen Benediktinerkloster
eingeschaltet. Papst Benedikt XVI. ernannte den Diplomaten und Kurienerzbischof
Santos Abril y Castello zum Sonderbevollmächtigten, der anstelle
der örtlichen Kirchenleitung einen millionenschweren Grundstücksvertrag
abschließen soll.
Im 19. Jahrhundert war Dalja testamentarisch den Benediktinern von Praglia
vermacht worden; 1948 wurde der Besitz von den Kommunisten enteignet und
nach dem Ende Jugoslawiens der Diözese Porec-Pula übertragen.
Seit 2004 stritten die Diözese und das Benediktinerkloster um die Immobilie.
2008 setzte der Papst eine Kardinalskommission ein, um den Konflikt zu lösen.
Dem im vergangenen Jahr erzielten Ergebnis stimmte Bischof Milovan
nach Vatikanangaben zunächst zu, änderte dann jedoch seine Meinung.
Eines von vielen Beispielen, worum heute in der Kirche gestritten wird.
(Österreich / Waizenkirchen / Begräbnis
/ Martin Humer,
2. August 2011, 11.55 Uhr) Das Begräbnis Martin
Humers wird am
Donnerstag, 4. August 2011, um 11.00 Uhr in der Pfarrkirche Waizenkirchen
stattfinden (laut telefonischer Auskunft des Pfarramtes Waizenkirchen).
Bereits am Mittwoch, 3. August 2011, 18.30 Uhr wird in der Pfarrkirche Waizenkirchen
der Rosenkranz gebetet.
(Österreich / Waizenkirchen / Martin Humer, 31. Juli 2011, 18.40 Uhr)
Die Palliativstation des Klinikums Wels teilte der
Bürgerinitiative zum Schutz des Lebens und der Menschenwürde mit,
daß Martin Humer heute, Sonntag, 31. Juli 2011 um 9.30 Uhr
verstorben ist. Martin
Humer ist der Gründer der im gesamten
deutschen Sprachraum bekannten Bürgerinitiative. Er war auch Obmann
der Partei CSA (Christlich Soziale Arbeitsgemeinschaft).
Ein
sehr persönlicher Nachruf auf einen Freund*
(31. Juli 2011, 19.50 Uhr)
Im Kreis seiner
Familie starb heute (31. Juli 2011) Martin Humer in der Palliativstation
des Klinikums Wels. Mit ihm verlor ich einen Freund.
Kennengelernt
habe ich ihn vor einem Vierteljahrhundert durch den Regensburger Universitätsprofessor
Kurt Krenn.
Der Meisterfotograf aus Waizenkirchen
war der Familienfotograf der Krenns. Damals hatte noch niemand
ein Handy mit Kamerafunktion. Fotografen für Taufen, Firmungen, Hochzeiten
und Begräbnisse waren viel beschäftigt. Der spätere Bischof
Kurt Krenn meinte, ich solle unbedingt das umfangreiche Archiv
Martin Humers kennenlernen. Als ich dem Rat Krenns nach
längerem Insistieren folgte, war ich von Größe, Umfang
und Art der Unterbringung dieser zeitgeschichtlichen Dokumentationsstelle
beeindruckt.
Martin Humer, der jetzt
86jährig verstarb, seinen vierten Herzinfarkt vor einigen Wochen
überlebt hatte, gründete zu Beginn der Siebzigerjahre des vergangenen
Jahrhunderts eine Bürgerinitiatve zum Schutz des Lebens
und der Menschenwürde. Anlaß war gewesen, daß
er bei einem Familienauflug nach Linz bemerkt hatte, wie seine kleinen
Kinder bei einem Zeitschriftenkiosk in Pornoheften blätterten. Das
schockierte den Familienvater. Er rief die Polizei, die an der Beschwerde,
daß Kinder keinen Zugang zu Pornoheften haben dürften, kein
Interesse zeigte. Der Fotografenmeister aus Waizenkirchen (Oberösterreich)
wurde zum neben- und später hauptberuflichen Pornojäger und
(ohne Jusstudium) zu einem Experten für Medienrecht.
Der Pornomafia fügte er
durch seine (immer humorvollen) Anzeigen Schäden in Millionenhöhe
zu. Mindestens dreimal gab es Mordanschläge auf ihn. Das reichhaltige
Archiv machte ihn nicht zuletzt bei Politikern gefürchtet.
Um Einfluß auf die Gestaltung
der Gesellschaft zu bekommen, gründete er die Partei CSA (Christlich
Soziale Arbeitsgemeinschaft). Hinter der Gründung der Christlichen
Wählergemeischaft (CWG) verbarg sich ebenso der politische Gestaltungswille
Martin Humers aber für die Gründung christlicher
Parteien war schon damals die Zeit ausgelaufen: weder Bischöfe noch
politisch agierende Laien interessierten sich dafür, und das ist
bis heute so geblieben.
Wie der Mitarbeiter- und Sympathiesantenkreis
um den Lebensschützer Martin Humer das Erbe, vor allem das geistige
Vermächtnis, Martin Humers weiterführen wird, sollte
sich in den nächsten Wochen und Monaten zeigen.
*Von Dr. Friedrich Engelmann, Herausgeber der Zeitung Der 13.
Liebe Leserin, lieber Leser!
Bitte schreiben Sie uns Ihre Erinnerungen am Martin Humer, damit
wir diese hier und im gedruckten 13. veröffentlichen
können.
(Österreich / Prozess PYTLIK vs ENGELMANN / Bischof DDr. Kurt
Krenn / Dr. Wolfgang Rothe / Propst Ulrich Küchl, 28. Juli 2011)
Bereits am 22. Juli 2011 wurde ein NICHT
rechtskräftiges Urteil erster Instanz der Redaktion des "13."
zugestellt. Es wird dazu eine Sonderausgabe noch im August 2011 geben.
Das schriftliche Urteil umfaßt zehn Seiten.
(SELBSTZENSUR,
25. August 2011, 11.00 Uhr) Aufgrund einer einstweiligen Verfügung
des Linzer Landesgerichts übt die Redaktion des "13." hier
Selbstzensur und entfernt alle Texte die Dr. A. PYTLIK betreffen. Die
Redaktion des "13." empfindet die Einstweilige Verfügung
des Linzer Landesgerichts als Unterbindung der öffentlichen Diskussion
zum Thema Priesterseminar St. Pölten / Rücktritt Bischof Kurt
Krenn.
(Österreich
/ Stift Kremsmünster / Begräbnis, 05. August 2009, 15.15 Uhr)
Kirchen-Skandal im Stift Kremsmünster:
Kürzlich wurde eine junge Frau am Friedhof von Kremsmünster
beerdigt. Der Todesfall der künstlerisch Tätigen hatte die oberösterreichischen
Medien stark beschäftigt. Das Begräbnis hielt (unter Assistenz
von Patres aus dem Stift Kremsmünster) die exkommunizierte selbsternannte
Bischöfin Lumetzberger, die vor wenigen Tagen
Aufsehen erregte, weil sie sich bei einer Bischofsmesse eigenmächtig
(und im vollen Ornat) eine Hostie aus dem bischöflichen Kelch griff.
Nach dem Begräbnis wurde in der Stiftskirche Kremsmünster das
Requiem für die Tote gehalten. Auch dieses wurde in der Stiftskirche
von der Exkommunizierten Lumetzberger in vollem bischöflichem
Ornat - gehalten. Priester und Patres aus dem weltbekannten Stift konzelebrierten
mit der vom Papst Exkommunizierten (= aus der Kirche ausgeschlossenen).
(Wirtschaft / Druckmaschinen / Wachstumsnische Banknotendruck, 29.
Juni 2009, 15.00 Uhr)
Der Absatz von Bogendruckmaschinen von Koenig &
Bauer ist dank einer guten Auftragslage im Mittleren und Fernen Osten
wieder gestiegen. Besonders erfreut ist der Vorstand indes über
die Entwicklung des Sektors Banknotendruck.
Auch
der Druckmaschinenhersteller Koenig & Bauer hat nun angekündigt,
sich der Unterstützung des Staates bei der Finanzierung von Krediten
versichern zu wollen. Eine Bundesbürgschaft haben wir für
den Zeitraum ab April 2010 beantragt, sagte der neue KBA-Chef Helge
Jansen Mitte Juni bei der Hauptversammlung in Würzburg. Vor allem
die veränderte Risikobereitschaft der Banken bei der Kreditvergabe
sei dafür verantwortlich, weniger die Liquiditätslage des Unternehmens
selbst. Die Liquidität des Unternehmens betrage derzeit beinahe 100
Millionen Euro, zusätzlich gebe es noch eine Kreditlinie über
160 Millionen Euro, so Hansen. Besonders im Mittleren und Fernen Osten
konnte Koenig & Bauer den Absatz an Bogendruckmaschinen in den letzten
Wochen wieder steigern, im Rollenbereich dagegen ist das Auftragsvolumen
nach wie vor gering. Den Banknotendruck bezeichnete
Hansen als einzigen Fels in der Brandung
eine für die KBA-Produktion in Mödling vermutlich erfreuliche
Wertung. Ausgleichen möchte Hansen die Flaute im Maschinengeschäft
durch einen massiven Ausbau des Service- und Verbrauchsmaterialiengeschäfts
eine Maßnahme, die auch Heidelberg- Vertriebsvorstand Jürgen
Rautert im 4c-Interview ankündigt (siehe Seite 14). Außerdem
will sich KBA vermehrt in umweltorientierter Energietechnik und Verpackungstechnik
engagieren. Der Umsatz von KBA lag im vergangenen Jahr mit 1,53 Milliarden
Euro um etwa 200 Millionen unter dem Rekordumsatz des Jahres 2006 mit
damals 1,74 Milliarden Euro. 2009 wird ein Umsatzrückgang auf 1,2
Milliarden Euro erwartet.
Hier als PDF abrufbar
4C Magazin für Druck und Design
(Vatikan / Lebensschutz, 25. Juni 2009, 20.00 Uhr)
Katholische Lebensschützer haben vom päpstlichen Ethik-Sachverständigen
Rino Fisichella eine Entschuldigung verlangt. Der Kurienerzbischof
müsse seine Kritik an den öffentlichen Exkommunikationen in
einem Abtreibungsfall in Brasilien rücknehmen, erklärte der
römische Verantwortliche von Human Life International,
Ignacio Barreiro Carambula.
(Deutschland / ZdK / Judenmission, 2. April 2009. 14.15 Uhr) Das
deutsche Zentralkomitee der Katholiken (ZdK) hat jeder Form der Judenmission
eine Absage erteilt. In einer in Berlin
vorgestellten Erklärung verweist das Laiengremium auf das Zweite
Vatikanische Konzil und betont, daß der Bund Gottes
mit dem jüdischen Volk einen Heilsweg zu Gott darstellt auch
ohne Anerkennung Jesu Christi und ohne das Sakrament der Taufe.
Erstellt hat das Papier der ZdK-Gesprächskreis Juden und Christen.
In der Erklärung heißt es: Weil Gottes Bund Israel bereits
das Heil erschlossen hat, braucht die Kirche nicht um das Heil Israels
besorgt zu sein, die Juden nicht zum christlichen Glauben zu bekehren
und sie nicht um ihres Heiles willen zur Taufe zu veranlassen.
Kommentar: Der Himmel ist ab nun den
Juden ganz verschlossen. Was für ein Fortschritt. Danke, liebes ZdK,
manchen Deutschen erweist Du vielleicht einen großen Gefallen.
(Vatikanstaat / Legionäre Christi / Apostolische
Visitation, 1. April 2009, 12.45 Uhr) Der Vatikan will Vorgänge
um die Legionäre Christi untersuchen. Die katholische
Ordensgemeinschaft veröffentlichte auf seiner Webseite einen
entsprechenden Brief
von Kardinal-Staatssekretär Tarcisio Bertone. In dem auf den
10. März datierten Schreiben heißt es, der Papst habe entschieden,
mit Hilfe einer Gruppe von Prälaten eine Apostolische Visitation
der Einrichtungen der Legionäre Christi durchzuführen.
Dem Gründer der Legionäre Christi, Marcial Maciel
Degollado, wurde seit 1997 vorgeworfen, junge Seminaristen mißbraucht
zu haben. Zudem soll er ihnen die Absolution für gemeinsam begangene
sexuelle Handlungen erteilt haben. Das Kirchenrecht sieht dafür die
automatische Exkommunikation vor, die nur vom Papst selbst gelöst
werden kann. Maciel selbst bestritt die Vorwürfe. Dazu
ein ausführlicher Bericht des 13. vom 13. Juni 2006.
(Deutschland / Bischofskonferenz / Lebensschutz,
31. März 2009, 16.45 Uhr) Mit einem Appell, Grenzen im menschlichen
Leben zu akzeptieren, haben katholische und evangelische Kirche in Deutschland
zur diesjährigen Woche für das Leben eingeladen,
die von 25. April bis 2. Mai stattfinden wird. In der Gesellschaft zähle
häufig nur der Leistungsgedanke, es werde vergessen, daß
es den perfekten Menschen nicht gebe. Menschsein bedeutet: Grenzen
haben, betonten der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz,
Erzbischof Robert Zollitsch, und der Ratsvorsitzende der Evangelischen
Kirche in Deutschland (EKD), Bischof Wolfgang Huber, unisono bei
einem Pressegespräch in Berlin. Das Leitwort der diesjährigen
Woche für das Leben heißt Gesund oder krank
- von Gott geliebt. Gemeinsam mit Grenzen leben.
Kommentar: Nach dem deutschen Katholischen
Erwachsenen-Katechismus ist die sorgfältige Gewissensentscheidung
des Arztes gefordert und zu achten, wenn das Leben einer Schwangeren
oder des ungeborenen Kindes gefährdet ist. Auf Deutsch: in so einem
Fall wäre die Abtreibung moralisch erlaubt. So argumentiert auch
Erzbischof Rino Fisichella. Hier
als PDF sein Kommentar im L`Osservatore Romano
vom 15. März 2009. Einzelne Stellen wurden von der Redaktion rot
eingefärbt und unterstrichen. Auch Erzbischof Rino Fisichella
tritt für die sogenannte Indikationslösung ein.
Die römisch katholische Kirche lehrt: Wenn eine Frau an den Folgen
einer Geburt stirbt, ist das ein natürlicher Tod. Eine Abtreibung
jedoch ist die aktive Tötung eines Menschen durch den Arzt und daher
mit der Exkommunikation belegt. Die Kirche spricht hier auch von der formalen
Mitwirkung an einer Abtreibung. Was heute im Erwachsenen-Katechismus steht
ist bereits die formale Mitwirkung an Abtreibungen. Welche deutschen Bischöfe
haben das mitunterschrieben und sind somit exkommuniziert?
Es ist schon lächerlich von den deutschen Bischöfen eine Woche
für das Leben auszurufen.
(Deutschland / Islam / Recht / Scharia, 31. März
2009, 13.40 Uhr) Der Erlanger Jurist Mathias Rohe hat kritisiert,
daß Richter in Deutschland bei ausländischen Muslimen das islamische
Recht berücksichtigen müßten. Unsere eigenen Gesetze
verpflichten uns zur Anwendung von Scharia-Normen in Form ausländischen
Rechts, sagte Rohe dem Magazin Focus.
Im Familien- und Erbrecht seien entsprechende Fälle vielfältig.
So könne die Verstoßung der Ehefrau durch einen Muslim von
deutschen Gerichten ebenso anerkannt werden wie ein geringerer Erbteil
für Frauen; Bedingung sei lediglich, daß die Anwendung nicht
zu sehr deutschem Recht widerspreche. Im Gegensatz zu Deutschland verlangten
viele Einwanderungsländer, daß sich Zuwanderer an das inländische
Erb- und Familienrecht halten müßten, so Rohe.
(Vatikanstaat / moderne Kunst, 31. März 2009,
13.20 Uhr) Der Vatikan plant nach Worten seines Kulturministers Erzbischof
Gianfranco Ravasi einen neuen Anlauf im schwierigen Kontakt zwischen
katholischer Kirche und moderner Kunst. Glaube und Kunst müßten
ihren unterbrochenen Dialog wieder aufnehmen. Dazu wolle der Vatikan
bei der Kunstbiennale von Venedig 2011 mit einem eigenen Pavillon vertreten
sein und sich so neu ins Gespräch bringen.
(Belgien / Sterbehilfe / Minderjährige, 27. März 2009,
23.45 Uhr) Sterbehilfe an Minderjährigen wird laut einer neuen
Studie in Belgien trotz gesetzlichen Verbots bereits praktiziert.
In den vergangenen beiden Jahren seien Minderjährigen in 25 Fällen
auf Intensivstationen lebensbeendende Mittel verabreicht worden, berichtete
die Brüsseler Zeitung Le Soir am 26. März.
In 51 weiteren Fällen hätten die Ärzte die Behandlung eingestellt
und schmerzstillende Mittel verabreicht. Die Entscheidung über die
Gabe lebensbeendender Massnahmen werde im Regelfall von den Ärzten
getroffen. Die Zeitung beruft sich auf eine Studie der Brüsseler
Universität an fünf der sieben belgischen Intensivstationen
für Kinder und Jugendliche. In Belgien ist aktive Sterbehilfe seit
Herbst 2002 gestattet.
(Deutschland / Schweiz / Pius X. Bruderschaft /
Weihen, 24. März 2009, 20.00 Uhr) Die
Pius-Bruderschaft sagt die für 28.
März
geplante Weihe von Subdiakonen nicht ab. Sie verlegt sie vom bayerischen
Zaitzkofen an den Sitz des Mutterhauses nach Econe im schweizerischen
Wallis. Am eigentlichen Termin werde festgehalten, teilte der Generalobere
Bernard Fellay mit. Die Ortsverlegung entspreche einem Wunsch
Roms. Eine Absage habe zu keinem Zeitpunkt zur Debatte gestanden. Hier
ist das Presse-Kommuniquee nachzulesen.
(Deutschland / Pius X. Bruderschaft / Weihen, 24. März 2009, 10.30
Uhr) Laut einer Meldung der Schweizer katholischen Nachrichtenagentur
kipa hat die Pius-Bruderschaft
ihre für Samstag, 28. März, im bayerischen Zaitzkofen
geplanten Diakonats- und Priesterweihen abgesagt. Die Pius-Bruderschaft
kommt damit angeblich einem römischen Wunsch entgegen.
Kommentar: Die Redaktion des 13.
hofft, daß der zuständige Ortsbischof Gerhard Ludwig Müller
schnell und unbürokratisch seine (nach dem Kirchenrecht notwendige)
Zustimmung zu den Weihen gibt. Die katholische Kirche braucht gut ausgebildete
Priester.
(Großbritannien / künstliche Befruchtung / Vaterschaft, 23.
März 2009, 12.30 Uhr) Künstlich befruchtete
Mütter in Großbritannien dürfen sich in Zukunft aussuchen,
wen sie als Vater beziehungsweise zweiten Elternteil auf der Geburtsurkunde
ihres Kindes angeben. Wie die Sunday Times berichtet, darf
auch die lesbische Lebenspartnerin der Mutter als gesetzlicher Elternteil
genannt werden. Der oder die eingetragene Erziehungsberechtigte muß
nach Angaben der Zeitung nicht biologisch mit dem Kind verwandt sein.
(Wirtschaft / USA / Großbritannien / Geldpresse, 23. März 2009,
12.10 Uhr) Die US-Notenbank (FED) druckt Banknoten im Wert von
300 Milliarden Dollar und kauft darum US-Staatsableihen. Die (erwünschte)
Folge: die Rendite der Staatsanleihen fiel um 50 Basispunkte.
Die Bank of England treibt die Inflation noch stärker an. Großbritannien
druckt 75 Milliarden Pfund und kauft um dieses Geld Staatsanleihen.
Vergleicht man beide Volkswirtschaften, so müßte die USA 1000
Milliarden US-Dollar drucken um mit Großbritannien gleichzuziehen.
Noch wehrt sich die Europäische Zentralbank in Frankfurt die Geldpresse
anzuwerfen, wie lange noch, bleibt abzuwarten.
(Afrika / Papstbesuch / Papstrede / Abtreibung / Lombardi, 23. März
2009,
11.00 Uhr) Vatikansprecher Federico Lombardi sagte am Samstag
den 21. März vor Journalisten, daß Benedikt XVI.
in seine Absage an Bevölkerungsprogramme der Vereinten Nationen nicht
therapeutische Abtreibungen eingeschlossen habe, wenn das Leben der Mutter
auf dem Spiel steht. Der Papst habe sich am Vorabend in seiner
Rede vor dem Diplomatischen Corps konkret gegen Programme zur sogenannten
reproduktiven Gesundheit gewandt, wie sie im Maputo-Protokoll von 2003
vertreten werde: Das Uno-Dokument fördere Abtreibung in weitem Sinne
als Mittel zur Geburtenkontrolle. Die Kirche halte eine indirekte
Abtreibung für moralisch akzeptabel, wenn schwerste Gefahr
für das Leben der Mutter bestehe; andere Motive lehne sie aber ab,
so Lombardi.
Kommentar: Frederico Lombardi
und Erzbischof Rino Fisichella
vertreten eine falsche Moraltheologie der Kirche und wissen das auch.
Sie lügen einfach. Die katholische Kirche kennt keinen Fall in dem
eine Abtreibung (Ermordung) eines Ungeborenen Kindes nicht zur Exkommunikation
der beteiligten Personen führt. Weder in der Moraltheologie noch
im Kirchenrecht gibt es dazu eine Ausnahme. Die Lügner sollen das
Maul halten!
(Afrika / Papstbesuch / Papstrede / Abtreibung, 22. März 2009, 15.50)
In einer Rede vor dem Diplomatischen Corps (hier
in englischer Sprache zu finden) im angolanischen Luanda erteilte
Papst Benedikt XVI. am 20. März politischen Programmen zur
Unterstützung von Abtreibung eine klare Absage. Sie sollten
vermeintlich dem Sozialgefüge dienen, bedrohten es aber tatsächlich.
Wörtlich sagte er mit Blick auf das UN-Protokoll von Maputo: Wie
bitter ist die Ironie derjenigen, die Abtreibungen als Pflege der Gesundheit
der Frau fördern! Wie befremdlich die These, wonach die Unterdrückung
des Lebens eine Frage von reproduktiver Gesundheit sei!.
In der Predigt der Sonntagsmesse am 22. März
warnte Benedikt XVI. in der Hauptstadt Angolas ausdrücklich
vor Abtreibung, vor einer Schwächung von Ehe und Familie, vor falschen
Utopien und Drogenkonsum. Ursache dafür sei letztlich ein Egoismus,
der den einzelnen isoliere, die Familien spalte und die großen Ideale
von Großherzigkeit und Selbstverleugnung zerstöre. Das führe
dann unausweichlich zu Hedonismus, zum Griff zur Droge, zu sexueller
Verantwortungslosigkeit, zur Schwächung des Ehebandes, zur Zerstörung
der Familien und zur Vernichtung menschlichen Lebens durch Abtreibungen.
Kommentar: Die Redaktion des 13.
dankt dem Papst für seine deutlichen Worte und die indirekte unterstützung
für den Erzbischof
von Recife und Olinda, Jose
Cardoso Sobrinho, der vor wenigen Tagen
Abtreibungsärzte öffentlich als exkommuniziert erklärte.
(Persönliches, 22. März 2009) Aufgrund des langsam anbrechenden
Frühlings wurde die Site des "13." einige Tage nicht bearbeitet.
Die Arbeit im Freien für eine kleine "biologische" Landwirtschaft
unterstützt die Gesundheit und bringt frisches Gemüse auf den
Tisch. Danke für das Verständnis. Albert Engelmann
(Vatikan / Brasilien / Abtreibung, 15.März
2009, 15.30 Uhr) Der
Ethiker Rino Fisichella hat den brasilianischen Erzbischof Jose
Cardoso Sobrinho für seine öffentlichen Exkommunikationen
nach einem Abtreibungsfall gerügt. Im Fall der Neunjährigen,
die durch eine Vergewaltigung schwanger geworden war, wäre ein Ausdruck
der Solidarität mit dem Opfer wichtiger gewesen, urteilte
der päpstliche Chef-Ethiker in der Vatikan-Zeitung Osservatore
Romano von Sonntag, 15. März.
Laut Fisichella hat der Erzbischof von Recife und Olinda mit seinem
harten Vorgehen der Glaubwürdigkeit der katholischen Lehre geschadet.
Bei der Abtreibung unter solchen Umständen könne man nicht einfach
ein Urteil von der Wucht eines Henkerbeils fällen, so
der Präsident der Päpstlichen Akademie für das Leben.
Auch der Gewissenskonflikt der Ärzte müsse mitberücksichtigt
werden, betonte Fisichella. Moraltheologisch zähle dieser
Fall zu den heikelsten. Ein schnelles Urteil werde dabei weder
dem Vergewaltigungsopfer noch den übrigen Beteiligten gerecht.
Kommentar: Lieber Herr Fisichella,
Ihnen gehört ein Tritt in den Allerwertesten. Nicht weil Sie einen
Erzbischof kritisieren (was Ihnen schon nicht zusteht), sondern weil sie
den Mord an zwei Kindern mit Ihren Worten auch noch rechtfertigen. Vor
jedem Schwein dieser Welt habe ich wesentlich mehr Achtung, als für
Sie. Mit unfreundlichsten Grüßen, Albert Engelmann.
(Österreich / Verleumdung / Wagner, 13. März
2009, 09.00 Uhr), Wie die Zeitung Der 13. ausführlich
recherchierte, ranken sich mittlerweile schlimmste Gerüchte rund
um den Pfarrer von Windischgarsten Dr. Gerhard Maria Wagner.
Hier stellen wir die Seiten 10 bis 13 der gedruckten
Ausgabe des 13. vorab als pdf
zur Verfügung.
(Wirtschaft / Gold / Erdöl, 12. März 2009, 12.30 Uhr)
Überlegungen zum Gold- und Rohölpreis
unter der Rubrik Wirtschaft.
(Vatikan / Papstbrief / Pius X., 11. März. 2009, 15.20 Uhr) Papst
Benedikt XVI. hat seine Absicht bekräftigt, die Pius-Bruderschaft
wieder in die katholische Kirche einzugliedern. Der Papst hat dies
in einem Brief an die Bischöfe der Welt getan. Die deutsche katholische
Nachrichtenagentur KNA hat diesen Brief zur gänze veröffentlicht
und die Redaktion des 13. stellt diesen Brief des Papstes
zur gänze seinen Leserinnen und Lesern zur Verfügung. Der
Papstbrief.
(Australien / Legionäre Christi / Pell / Marcial Maciel, 11. März
2009, 19.00 Uhr) Der australische Kardinal George Pell hat
als erster leitender Kirchenvertreter eine unabhängige Untersuchung
der Vaterschafts-Affäre um den Ordensgründer der Legionäre
Christi gefordert. Wie die britische Wochenzeitung The
Catholic Herald in ihrer jüngsten Ausgabe berichtet, regte
der Erzbischof von Sydney bei einem Vortrag in Oxford vergangene Woche
eine Klärung des Falles durch eine kirchliche Stelle an. Der Priester
Marcial Maciel Degollado (1920-2008), der die Kongregation der
Legionäre Christi 1941 in Mexiko gegründet hatte, hatte nach
Ordensangaben eine Tochter aus einem Verhältnis zu einer Frau.
Kommentar: Fürchtet man einen
Seligsprechungs-Prozeß eines heiligmäßigen erfolgreichen
Ordensgünders?
(Österreich / Geburten / Statistik, 10. März 2009, 10.15 Uhr)
Im Jänner 2009 lag die vorläufige Zahl der Neugeborenen
in Österreich laut Statistik Austria mit 5.263 um 410 bzw. 7,2%
unter dem gleichen Vorjahresmonat.
(Deutschland / Abtreibung / Statistik, 9. März 2009, 11.15 Uhr) Die
Anzahl der Schwangerschaftsabbrüche in Deutschland ist 2008 um
zwei Prozent auf rund 114.500 gesunken. Wie das Statistische Bundesamt
am Montag in Wiesbaden mitteilte, hatten die unter 18jährigen daran
einen Anteil von knapp 5 Prozent. 41 Prozent der Frauen brachten vor dem
Eingriff noch kein Kind zur Welt. Mehr als 97 Prozent der gemeldeten Abbrüche
wurden nach der Beratungsregelung vorgenommen. Eine medizinische und eine
kriminologische Indikationen waren in weniger als drei Prozent der Fälle
die Begründung.
(Deutschland / Abtreibung / Mixa / Holocaust, 8. März 2009, 11.00
Uhr) Kommentar von Sofie Christoph:
Bezüglich der Aussagen des Augsburger Bischofs Walter Mixa
muß klar festgestellt werden: Wer die millionenfache Abtreibung
der ungeborenen Kinder im Mutterleib als schmerzlich empfindet, wird den
Hinweis darauf im Zusammenhang mit den millionenfachen Verbrechen an den
Juden nachvollziehen können. Wer jedoch im Zusammenhang mit der Abtreibung
nur von Föten spricht, also nicht klar ausspricht, dass
hier ein Mensch im Anfangsstadium seines Lebens beraubt wird, der muß
über die Rede des Bischofs empört sein. Darum hat es auch manchen
nicht berührt, daß Israel als Embryonenlieferant an Deutschland
zu Forschungszwecken bereit war, während sich andere fragen, wie
das angesichts des Holocaust möglich ist.
Seitenanfang
International:
(Brasilien
/ Abtreibung, 5. März2009, 16.30 Uhr) Die Abtreibung an einer
von ihrem Stiefvater vergewaltigten Neunjährigen in Brasilien ist
auf kirchliche Kritik gestossen. Der Erzbischof von Recife und Olinda,
Jose Cardoso Sobrinho, sprach laut brasilianischen Medienberichten
von einem sehr schwerwiegenden Delikt. Die Abtreibung erfolgte
am Mittwoch, 4. März, in einem Krankenhaus. Das 1,33 Meter große
und 36 Kilo schwere Mädchen war in der 16. Woche mit Zwillingen schwanger.
Das fünfte Gebot des göttlichen Gesetzes verbietet zu
töten", wurde der Erzbischof zitiert. Der Erzbischof versuchte
noch kurz vor der Abtreibung, die Mutter der Neunjährigen in einem
persönlichen Gespräch umzustimmen. Das Mädchen wurde
durch eine vollkommen ungerechte Tat geschwängert, aber wir sind
verpflichtet, Leben zu retten, sagte Cardoso Sobrinho. Die
Kirche hat stets Abtreibungen verurteilt und wird dies auch weiterhin
tun. Der 23-jährige Stiefvater des Mädchens hat gestanden,
das Kind bereits seit dessen 6. Lebensjahr missbraucht zu haben. Zudem
gab er zu, sich auch an der 14-jährigen behinderten Schwester vergangen
zu haben. Die Anwältin der Erzdiözese sprach sich dafür
aus, der Mutter das Sorgerecht für das Mädchen zu entziehen.
Schliesslich habe sie den Stiefvater ins Haus geholt und danach die Abtreibung
autorisiert.
Nach dem deutschen Katholischen Erwachsenen-Katechismus
ist "die sorgfältige Gewissensentscheidung des Arztes"
gefordert und zu achten, wenn das Leben einer Schwangeren oder des ungeborenen
Kindes gefährdet ist.
Kommentar: Die deutschen Bischöfe
unterstützen die Abtreibung?
(Großbritannien
/ Holocaust / EU-Haftbefehl, 1. März 2009, 14.00 Uhr) In der Debatte
um eine mögliche Auslieferung des britischen Holocaust-Leugners Richard
Williamson hat sich dessen Anwalt zu Wort gemeldet. Kevin Lowry-Mullins
sagte dem Sunday Telegraph am Wochenende, der Traditionalisten-Bischof
werde sich gegen alle Auslieferungsanfragen zur Wehr setzen.
Am 27. Februar hatte Bundesjustizministerin Brigitte Zypries (SPD)
erklärt, sie halte eine Ausweisung Williamsons mit dem EU-Haftbefehl
für möglich. Auch in anderen Ländern
wurden Anzeigen gegen Williamson angekündigt.
(England / Deutschland / Brüssel / Williamson / Holocaust, 27. Februar
2009, 20.45) Bundesjustizministerin Brigitte
Zypries hält eine Ausweisung des Traditionalisten-Bischofs
Richard Williamson aus Großbritannien mit dem EU-Haftbefehl
für möglich. Das Delikt der Holocaustleugnung, wegen der die
Staatsanwaltschaft Regensburg im Fall Williamson ermittle, falle
unter die Regeln des seit 2002 existierenden Europäischen Haftbefehls,
sagte Zypries am 27. Februar in Brüssel.
(Europäische
Union / Holocaust, 26. Februar 2009, 10.30 Uhr)
Wie die Redaktion des 13. erst jetzt
erfuhr, beschlossen die Justizminister
der EU-Mitgliedsstaaten bereits im November 2008, daß das Abstreiten
der Massenvernichtung von Juden durch das NS-Regime und das öffentliche
Billigen, Leugnen oder gröbliche Verharmlosen von Verbrechen dieser
Art in allen EU-Staaten unter Strafe zu stellen. Die Höchststrafen
sollen dabei mindestens ein bis drei Jahre betragen, können aber
auch von den Mitgliedsstaaten noch höher angesetzt werden. Die 27
EU-Mitglieder gaben einander zwei Jahre Zeit, den Beschluß in ihr
nationales Recht umzusetzen. Spätestens im Dezember 2010 müßte
die Leugnung des Holocaust in allen Mitgliedsstaaten der EU unter Strafe
stehen.
(Israel / Satiere / Christentum / Christus / Maria, 24. Februar 2009,
15.30 Uhr) Der israelisch-jüdisch Fensehsender Arutz
10 verhöhnte Jesus Christus und seine jungfräuliche
Mutter Maria auf das Abscheulichste. Der Satiriker
Leon Schlein stellte den Messias als fetten, verfressenen und drogenabhängigen
Sohn der Hure Maria da. Selbst moslemischen Organisationen war
das zuviel und sie Protestierten.
Als Karikaturen über Mohammed im Jahr 2006 in einer dänischen
Zeitung erschienen, hat Kardinal Schönborn heftig dagegen
protestiert, daß man Mohammed mit einer Bombe als Turban
abbildet. Derzeit vermißt die Redaktion des 13. den
Protest des Kardinals über die Verhöhnung des Gott-Menschen
Jesus Christus.
(Vatikanstaat, 18. Februar 2009) Kurienkardinal Francis Arinze (76)
aus Nigeria wird in diesem Jahr die Fastenexerzitien für den Papst
und die römische Kurie im Vatikan leiten. Die Einkehrtage beginnen
am ersten Fastensonntag, dem 1. März, und dauern bis zum 7. März.
Während dieser Zeit sind alle Papstaudienzen abgesagt, auch die Generalaudienz
am Mittwoch. Arinze, früherer Erzbischof von Onitsha, war
bis Dezember 2008 Präfekt der Gottesdienstkongregation. Ab 1984 war
er in unterschiedlichen Leitungsaufgaben an der römischen Kurie tätig.
Der gehört zum Kreis der sechs Kardinal-Bischöfe, der protokollarisch
höchsten Klasse der Purpurträger. Papst Benedikt XVI.
ernannte ihn vor wenigen Tagen zu einem der drei Präsidiumsmitglieder
der im Herbst tagenden Afrika-Synode.
Seitenanfang
Deutschland:
(Deutschland
/ EU-Haftbefehl / Williamson, 3. März 2009, 19.30 Uhr) Der christdemokratische
Europaabgeordnete Elmar Brok hat die deutsche
Justiz aufgefordert, einen europäischen Haftbefehl
gegen den Holocaust-Leugner und Lefebvrianerbischof Richard Williamson
zu prüfen. Ich fordere, dass ein Europäischer Haftbefehl
gegen Bischof Williamson von deutschen Staatsanwaltschaften geprüft
wird, sagte Brok der Bild-Zeitung
(Deutschland / Bischofskonferenz / Pius X / Zollitsch, 3. März 2009,
10.45 Uhr) In der Debatte um die Pius-Brüder hat
der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert
Zollitsch, vor einem Riß in der katholischen Kirche in Deutschland
gewarnt. Viele Katholiken befürchteten, daß die Kirche hinter
das Zweite Vatikanische Konzil zurückwolle, sagte der Freiburger
Erzbischof. Daher muß die Botschaft
der Deutschen Bischofskonferenz sein, daß wir den Weg des Konzils
gemeinsam fortsetzen werden.
Kommentar: Als Priester der Katholischen
Kirche hat Bischof Zöllitsch nur eines zu tun: Die Verbreitung
der unverkürzten Lehre der katholischen Kirche. Das Zweite Vatikanische
Konziel war ein Pastoralkonziel. Es legte keine Glaubenswahrheiten fest
und daher beten wir im Glaubensbekenntnis immer noch nicht:
ich
glaube an das Zweite Vatikanische Konziel,
.
Herr Zollitsch erzählen Sie nicht so viel Unsinn. Danke!
(Deutschland
/ Holocaust / Abtreibung, 2. März 2009, 12.00 Uhr) Der Vorsitzende
der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Robert Zollitsch, hat
jeden Vergleich des Holocausts mit Abtreibungen zurückgewiesen. Der
Holocaust ist etwas Furchtbares. Und es gibt gar keine Möglichkeit,
den Holocaust einfach mit anderen Elementen zu vergleichen, sagte
Zollitsch am 2. März.
In der vergangenen Woche hatte der Augsburger Bischof Walter Mixa
die sechs Millionen jüdischen Holocaust-Opfer und die bisher gut
neun Millionen Abtreibungen in Deutschland beklagt. Zollitsch sagte,
natürlich seien alle Bischöfe wegen der hohen Anzahl der Abtreibungen
besorgt. Aber bei jedem Vergleich gelte es, die richtigen Proportionen
zu treffen. Mixa werde Gelegenheit zur Klarstellung haben und könne
seine Äußerung in den richtigen Kontext einordnen. Es sei wichtig,
daß sich die katholische Kirche klar vom Holocaust distanziere,
betonte Zollitsch weiter.
Kommentar: Bischof Mixa braucht
kein Kindermädchen Zollitsch und die katholische Kirche braucht
keine Bischofskonferenz.
(Deutschland
/ Piusbruderschaft / CDU / Freimaurer, 27. Februar 2009, 14.00 Uhr) Als
verfassungsfeindlich hat der Bonner Politikwissenschaftler und langjähriges
Mitglied im Bundesvorstand der CDU, Gerd Langguth, die katholische
Pius-Bruderschaft verurteilt.
Der Chef der Deutschen Piusbrüder, Schmidberger, befürworte
nach Darstellung des Politikwissenschaftlers die Todesstrafe, lehne Parteien,
Gewerkschaften und parlamentarisch-repräsentative Demokratie ab und
wolle eine gesellschaftliche Einheitsmoral durchsetzen, die Empfängnisverhütung
ebenso verbiete wie Homosexualität, Gotteslästerung und Freimaurerlogen.
Kommentar: Oh Schreck! Da möchte
angeblich jemand den Geheimbund der Freimaurer verbieten. Sollte Herr
Langguth Mitglied sein, sollte er wissen, daß er nach geltendem
Kirchenrecht (und dessen Auslegung durch Kardinal Ratzinger) exkommuniziert
ist. Er hätte dann mit der katholischen Kirche nichts mehr zu schaffen.
Er sollte sein loses Mundwerk halten und sich nicht in innerkirchliche
Diskussionen einmischen, die ihn wirklich nichts angehen.
(Deutschland
/ München / RAF / NDP / Horst Mahler, 26. Februar 2009, 13.50 Uhr)
Horst Mahler (geboren 1936 in Haynau / Schlesien) wurde wegen Holocaust-Leugnung
und Volksverhetzung in München am 25. Februar 2009 zu sechs Jahren
Haft verurteilt. Horst Mahler
war in den 60er bis Mitte der 70er Jahren Mitglied der RAF (Rote
Armee Fraktion). 1970 nahm er an einer militärischen Ausbildung
in einem Palästinenser-Lager teil. 1973 wurde er wegen Bankraub und
der Planung einer Gefangenenbefreiung (Bernd
Andreas Baader) zu 14 Jahren Haft verurteilt. 1974 wurde er aus der
RAF ausgeschlossen. Er war von 2000 bis 2003 Mitglied der NDP (Nationaldemokratische
Partei).
So wie Horst Mahler war auch der ehemalige Grüne Außenminister
Deutschlands, Joschka Fischer mit der PLO verbunden. Fischer
war 1969 in Algier bei der PLO-Solidaritätskonferenz bei der beschlossen
wurde, daß Israel zerstört werden muß. Aus Presseberichten
aus dem Jahr 2001 geht hervor, daß auch der Jude Daniel
Chon-Bendit an der Konferenz teilnahm. Er war und ist Weggefährte
Joschka Fischers und war auch für Jean-Paul Sartre
tätig. Die schweizer Website schweizerzeit.ch wirft Bendit
strafrechtlich relevante Beziehungen zu Kindern vor.
(Deutschland
/ Holocaust / Piusbruderschaft, 26. Februar 2009, 09.15 Uhr) Der Hamburger
katholische Erzbischof Werner Thissen begrüßt
es, daß sich die deutschen Bischöfe bei ihrer Frühjahrsvollversammlung
mit den Vorgängen um die traditionalistische Piusbruderschaft befassen.
Die Leugnung des Holocaust hat in der katholischen Kirche
keinen Platz, sagte der Erzbischof. Vielleicht gibt es bis
zum Konferenzbeginn noch aktuelle Entwicklungen. Dazu würden wir
uns sicher äußern, sagte Thissen.
Kommentar: Gerne verstecken sich die Bischöfe hinter dem wir,
die Bischofskonferenz oder anderen gremialen Formulierungen.
Der Bischof von St. Pölten, Dr. Kurt Krenn sagte dazu immer:
Aus einer knieenden und betenden Kirche wurde eine sitzende und
gremiale Kirche.
(Berlin,
18. Februar 2009) Neuer Weihbischof für das Erzbistum Berlin
wird dessen Personalchef Matthias Heinrich (54).
Die Bischofsweihe wird am 19. April in der Berliner Sankt-Hedwigs-Kathedrale
erfolgen.
Heinrich folgt Wolfgang Weider als Weihbischof nach, der
seit Erreichen der Altersgrenze von 75 Jahren im Oktober 2007 die Amtsgeschäfte
nur noch übergangsweise führte.
Heinrich, der seit 2003 das Personaldezernat des Erzbistums leitet, wurde
am 26. Juni 1954 in West-Berlin geboren. 1981 weihte ihn der damalige
Berliner Bischof Joachim Meisner zum Priester. Von 1985 bis 1992
sowie von 1994 bis 2005 leitete Heinrich das Priesterseminar des
Erzbistums. Zwischen 1989 und 1993 studierte er zudem in Rom und promovierte
1998 in Kirchenrecht. Im selben Jahr berief der Berliner Kardinal Georg
Sterzinsky ihn zum Diözesanrichter.
(Regensburg, 17. Februar 2009) Der Regensburger Bischof Gerhard
Ludwig Müller fordert eine Entschuldigung von drei Regensburger
Theologie-Professoren, die eine papstkritische
Petition unterschrieben haben. In der Petition wird die uneingeschränkte
Anerkennung aller Beschlüsse des II. Vatikanischen Konzils gefordert.
Zugleich wird auch vor einer Rückwärtswendung von Teilen der
katholischen Kirche in eine antimodernistische Exklave gewarnt.
Müller wirft den Professoren vor, Papst Benedikt XVI.
beleidigt zu haben und fordert eine schriftliche Distanzierung von der
Petition innerhalb von zwei Wochen. Bischof Müller fordert
die drei Professoren auf das Glaubensbekenntnis sowie einen Treueeid auf
die Lehre der katholischen Kirche erneut abzulegen. Die drei Professoren
heißen: Heinz-Günther Schöttler, Burkard Porzelt
und Sabine Demel.
Der emeritierte Heidelberger Theologieprofessor Norbert Scholl
ist der Initiator der Pedition, die vor allem von Wir sind Kirche
unterstützt wird.
Seitenanfang
Österreich:
(Vatikan
/ Bischofsernennungen / Österreich, 2. März 2009, 21.00 Uhr)
Die Redaktion des 13. möchte Ihnen, werte Leserinnen
und Leser, den Kommentar des KNA-Journalisten Burkhard Jürgens
zur Causa Wagner nicht vorenthalten. Hier nur der Schlußabsatz:
Und offen bleibt schließlich, ob die
katholische Kirche in Österreich über Nacht einen Präzedenzfall
für Bischofsernennungen mit nationalem Vetorecht geschaffen hat.
Dann könnte es künftig noch öfter merkwürdige Ein-Satz-Mitteilungen
aus dem vatikanischen Pressesaal geben. Hier der ganze Kommentar
der KNA als pdf.
(Vatikanstadt / Linz / Windischgarsten, 2. März 2009, 14.15 Uhr)
Link auf das italienische Bulletin
mit der Bestätigung des Rücktritts Gerhard Maria Wagners.
(Vatikanstadt / Linz / Windischgarsten, 2. März 2009, 13.30 Uhr)
Laut einer kathpress-Meldung hat Papst Benedikt XVI. der
Bitte des Pfarrers Gerhard Wagner entsprochen, ihn nicht zum Weihbischof
der Diözese Linz zu ernennen.
Erinnerung: Eine fast gleichlautende Meldung brachte kathpress
aufgrund einer irrtümlichen Information Schönborns bereits
am 15. Februar 2009 um 19.27
Uhr. Damals irrte Kardinal Schönborn.
(Vatikanstadt
/ Diözese Linz / Wagner / Schwarz, 28. Februar 2009, 10.10 Uhr) Der
Bischof von Linz, Ludwig Schwarz, hält
sich derzeit im Vatikan auf. Dem Vernehmen nach möchten die zuständigen
Stellen genauere Informationen über den überraschenden Rücktritt
von Gerhard Maria Wagner, der unter großem Druck erfolgte
und daher kirchenrechtlich ungültig ist.
(Oberösterreich / Windischgarsten, 28. Februar 2009, 09.50 Uhr) Der
Gemeinderat von Windischgarsten erhebt Gerhard
Maria Wagner nicht in den Stand eines Ehrenbürgers. Die SPÖ
Windischgarsten zog überraschend ihre Unterstützung für
Wagner zurück. Begründung: momentan ist der Zeitpunkt ungünstig.
Kommentar: Wer oder was den Sinneswandel
auslöste, ist der Redaktion des 13. nicht bekannt. In
Journalistenkreisen wird aber vermutet, daß die SPÖ-Zentrale
in Linz Druck
auf die Orts-SPÖ in Windischgarsten machte. Stehen dahinter ideologische
Auftraggeber und letztendlich wieder eine Kardinalsintrige?
(Wien
/ Linz / Schönborn, 26. Februar 2009, 15.30 Uhr) Der Kardinalerzbischof
von Wien, Christoph Graf Schönborn,
hat zu Beginn dieser Woche am Bischöflichen Konsistorium in
Linz teilgenommen. Dies wurde geheim gehalten. Das ungewöhnliche
Ereignis hat sich jedoch bis in die Redaktion des 13. durchgesprochen.
Kommentar: Die Teilnahme Schönborns
am Linzer Konsistorium kann nur in Zusammenhang mit dem Rücktritt
Dr. Gerhard Maria Wagners als designierter Weihbischof von Linz
gesehen werden. Von verschiedenen Seiten wurde der Ruf nach einer Apostolischen
Visitation laut, damit der Vatikan selbst die Gründe für die
Rebellion der Linzer Dechanten gegen den Papst und gegen der ernannten
Weihbischof untersuchen kann. Die Katholiken in der Diözese Linz
erinnern allerdings daran, daß es schon vor fünf Jahren eine
Apostolische Visitation in einer österreichischen Diözese gab:
Damals wurde (ebenfalls auf Initiative Schönborns) der herausragende
Bischof von St. Pölten, Prof DDr. Kurt Krenn abgesetzt. Günstlinge
des Wiener Kardinals ergriffen dann die Macht in St. Pölten. Es ist
so, wie es das österreichische Leitmedium profil in seiner
aktuellen Ausgabe auf Seite 1 bildlich (hier
als jpg) darstellt: Eine junge Frau trägt ein Symbol aus fünf
quadraten, die ein Kreuz bilden in deren Mitte ein Y zu sehen ist. Der
Frau mit dem Symbol folgen Kardinal-Erzbischof Christoph Graf Schönborn
und Bischof Kapellari. Der vielsagende Titel: Kreuzzug
gegen den Vatikan.
(Wien
/ Bundespräsident / Abtreibung / Wagner, 24. Februar 2009, 17.15
Uhr) Der Agnostiker Heinz Fischer, österreichischer Bundespräsident,
erklärte in einem Interview mit dem Nachrichtenmagazin profil,
daß er mit Phänomenen wie Kardinal
Groër unglücklich war. Weiters meinte er: Ich
war im Dissens mit der katholischen Kirche zum Thema Fristenlösung,
und ich war betroffen, als der in Aussicht genommene Weihbischof Wagner
die Fristenregelung als mörderisches Gesetz bezeichnet
hat, nur weil es keine Strafen für den Schwangerschaftsabbruch in
den ersten drei Monaten vorsieht.
Kommentar: Der österreichische Bundespräsident war
unzufrieden mit der Haltung der katholischen Kirche zur Fristenlösung.
Jetzt ist er also mit der Haltung der katholischen Kirche zur Fristenlösung
zufrieden. Warum? Meint er die Abtreibungsfördernde Tätigkeit
der Aktion Leben in der Erzdiözese Wien, die von der
katholischen Kirche viel Geld bekommt? Wir weisen auf die Berichterstattung
im 13. vom Oktober 2008 und November 2008 hin (hier
die betreffenden Recherchen des 13. als pdf
[270 kb] abrufbar).
(Oberösterreich
/ Windischgarsten, 24. Februar 2009, 15.30 Uhr) Der Gemeinderat von Windischgarsten
erhebt Gerhard Maria Wagner, ernannter Weihbischof von Linz,
in der nächsten Gemeinderatssitzung zum Ehrenbürger der Marktgemeinde
Windischgarsten.
(Pressebericht
/ Österreich / Bischofsernennungen, 22. Februar 2009, 17.30 Uhr)
Der Redaktion des 13. wurde erst jetzt ein Artikel
in der Tagespost
bekannt, den wir unseren Lesern nicht vorenthalten möchten. Der Schlußsatz
dieses Artikels (ein Teil des Artikels hier in pdf-Format
abrufbar): Zusammen mit der Kritik am zuletzt
angeblich verkürzten Verfahren ist die Botschaft an die
Öffentlichkeit wie an den Vatikan unmissverständlich: Bei künftigen
Bischofsernennungen in der Alpenrepublik führt kein päpstlicher
Weg an den amtierenden Bischöfen vorbei. Das ist ein
Aufstand gegen den Papst. Das Ziel: eine Ortskirche oder,
wie man früher sagte, eine unabhängige Nationalkirche.
(Vatikanstadt / Österreich / Linz / Windischgarsten, 21 Februar 2009,
13.30 Uhr) Schriftlicher Rücktritt Gerhard Maria Wagners ungültig!
Wie die österreichische Tageszeitung Österreich
berichtet, stand Pfarrer Wagner in den vergangenen Tagen unter
enormem Druck, sodaß er
den Rücktritt unterschrieb. Die Redaktion der Zeitung Der
13. zitiert das Kirchenrecht: Can.
188 Ein Verzicht, der aufgrund schwerer,
widerrechtlich eingeflößter Furcht, arglistiger Täuschung,
eines wesentlichen Irrtums oder aufgrund von Simonie erfolgte, ist von
Rechts wegen ungültig.
(Vatikanstadt / Windischgarsten, 21. Februar 2009 11.00 Uhr) Der Pfarrer
von Windischgarsten Gerhard Maria Wagner bittet den Heiligen Vater
schriftlich um Zurücknahme der Ernennung zum Linzer Weihbischof.
Die Entscheidung liegt jetzt bei Papst Benedikt XVI., der Papst
kann die Bitte Wagners annehmen oder nicht.
Kommentar: Aus gut informierten Kreisen rund um den Pressesprecher
eines Bischofs weiß die Redaktion des 13., daß
es seit Freitag eine Unterschrift des Pfarrers von Windischgarsten, Gerhard
Maria Wagner, auf einem schriftlichen Rücktrittsgesuch von der
Ernennung zum Weihbischof gibt. Man weiß nicht, wie der Brief im
Detail formuliert ist.
Den nicht Eingeweihten ist auch nicht bekannt, welches Datum angegeben
ist. Aus dem Kreis der Wagner-Jäger hört man hämische Andeutungen,
warum wohl der Linzer Diözesanbischof gesundheitlich nicht so gut
ausschaue? Als völlig absurd werden allerdings Kombinationen zwischen
dem Unfalltod Jörg Haiders und etwa möglichen Erpressungen
Wagners durch ideologische Gegner Wagners zurückgewiesen.
Auch Der 13. distanziert sich nachdrücklich von
derartigen Gerüchten, die mit einer Demokratie wie in Österreich
nicht zu vereinbaren sind.
Tatsache bleibt, daß sich der Kardinal von Wien, Christoph Graf
Schönborn, im Datum des von ihm vorzeitig bekanntgegebenen Rücktritt
Wagners geirrt hat.
Der Herausgeber der Zeitung Der 13.
(Vatikanstadt / Wien
/ Linz /
Windischgarsten. 20. Februar 2009)
Aus gut informierten vatikanischen Kreisen weiß der Herausgeber
der Publikation Der 13., daß vom Pfarrer und
desgnierten Linzer Weihbischof Gerhard Maria Wagner das notwendige
schriftliche Rücktrittsgesuch in Rom nicht eingereicht, aber auch
gar nicht erwartet wird. Herausgeber des 13. Friedrich
Engelmann: Mein Gewährsmann im Vatikan hat alles durchsucht,
Post, Faxe, Emails, es gibt bisher kein Rücktrittsgesuch Wagners.
Freunde Wagners glauben aus Andeutungen heraus zu wissen, daß
Schönborn selbst den Windischgarstener Pfarrer Wagner
zu einem Rücktritt gedrängt hat. Niemand weiß jedoch,
wie sich Wagner zu den Bitten und Forderungen Schönborns
wirklich verhalten hat. Engelmann: So wie vor fünf Jahren
bei der Absetzung Kurt Krenns als Bischof von St. Pölten dürften
die Kardinäle Schönborn und Re (Chef der Bischofskongregation
in Rom) ihre Probleme in amikalen Gesprächen unter Ausschaltung des
Papstes zu lösen versucht haben. Wobei das Ergebnis klar auf
der Hand liegt: es gibt bis heute, 20. Februar 2009, keine begründete
Rücktrittsbitte Wagners an den Papst.
Der Wiener Kardinal Schönborn hat sich (das ist heute noch
klarer als gestern und zurückhaltend ausgedrückt) bei der Bekanntgabe
vom Rücktritt Wagners einfach geirrt. Engelmann: Schönborn
hat an die Medien und kirchlichen Nachrichtenagenturen einen Irrtum seinerseits
weitergegeben.
In der Nuntiatur in Wien und in der Kanzlei Wagners in Windischgarsten
häufen sich unerdessen die positiven Stellungnahmen zu tausenden.
Tenor: Wir sind dem Papst dankbar für Bischof Gerhard Maria Wagner
und wir freuen uns auf den Tag seiner Weihe.
Daß es keinen Rücktritt Wagners gibt, ist eine Tatsache,
die Kardinal Schönborn und seine Mithelfer nicht wegreden
können. Niemandem liegt eine schriftliche Rücktrittserklärung
Wagners vor. Einen mündlichen Rücktritt des ernannten
Bischof Wagners gibt es auch nicht. Den hätte Gerhard Maria
Wagner dem Papst persönlich vortragen müssen. So zumindest
berichtet heute die offizielle Schweizer katholische Presseagentur kipa
(finanziert von der Schweizer Bischofskonferenz) in einer Aussendung um
9.30 Uhr: Gemäss Kirchenrecht ist ein
Amtsverzicht nur dann gültig, wenn er gegenüber jener Autorität
erklärt wird, der die Übertragung des betreffenden Amtes
zusteht, und zwar schriftlich oder mündlich vor zwei Zeugen,
heißt es in Artikel 189. Gemäss Vatikan-Quellen ist bisher
kein schriftlicher Rücktritt von Wagner eingetroffen.
(Wien / Linz / Vatikanstadt, 19. Februar 2009) Die Redaktion des 13.
schickte den untenstehenden Text um zirka 17 Uhr
an viele Redaktionen im deutschen Sprachraum als Presseaussendung.
Um 17.30 Uhr erreichte uns dann eine Presseaussendung der KNA-Deutschland.
Die Redaktion des 13. zitiert: Wien
(KNA) Der Sprecher der Österreichischen Bischofskonferenz
hat klargestellt, dass der Vatikan den Amtsverzicht des Ende Januar zum
Weihbischof von Linz ernannten Gerhard Wagner angenommen habe.
Sprecher Erich Leitenberger betonte am Donnerstag auf Anfrage in
Wien, dies habe bereits am Sonntag der zuständige Präfekt der
vatikanischen Bischofskongregation, Kardinal Giovanni Battista Re,
gegenüber dem Wiener Kardinal Christoph Schönborn mitgeteilt.
Eine offizielle Bestätigung der Annahme des Rücktritts durch
den Vatikan gibt es bisher allerdings nicht.
Kardinal Christoph Schönborn irrt. Sollte es keinen schriftlichen
Rücktritt geben, ist es praktisch unmöglich, daß es überhaupt
einen Rücktritt gibt. Der 13. zitiert das Kirchenrecht:
Can. 189 § 1. Damit ein Verzicht
gültig ist, ob er nun der Annahme bedarf oder nicht, muß er
gegenüber der Autorität erklärt werden, der die Übertragung
des betreffenden Amtes zusteht, und zwar schriftlich oder mündlich
vor zwei Zeugen.
Der 13. bezweifelt, daß Kardinal Schönborn
oder Kardinal Re einen Schriftlichen Amtsverzicht vorlegen können.
Gut informierte Kreise im Vatikan bestätigten der Redaktion, daß
bisher kein schriftlicher Rücktritt im Vatikan eingetroffen ist.
Für einen mündlichen Amteverzicht genügt ein Telefonat
zwischen Schönborn und Re aber keinesfalls. Die Autorität
ist Papst Benedikt XVI., der Betroffene ist Gerhard Maria Wagner.
Presseaussendung Der 13.: (Wien / Linz / Vatikanstadt,
19. Februar 2009, 17.15 Uhr) Kardinal Christoph Graf Schönborn
läßt in einer Presseaussendung der kathpress
seinen Irrtum über die Annahme des Rücktritts des ernannten
Weihbischofs Dr. Gerhard Maria Wagner weiterhin verbreiten und
bestärken. Er läßt über seinen Pressesprecher Erich
Leitenberger ausrichten:
es sei im Gespräch mit dem
zuständigen Präfekten der vatikanischen Bischofskongregation,
Kardinal Giovanni Battista Re, bereits am Sonntag alles geklärt
worden. Aus der Presseerklärung Leitenbergers über
die kathpress geht nicht hervor, wer mit Kardinal Re
das alles abgeklärt haben soll.
(Vatikanstadt / Wien / Linz, 18. Februar 2009) Bis heute, 18. Februar
2009, hat Papst Benedikt XVI. den erbetenen Verzicht des
designierten Kandidaten auf
das Amt des Weibischofs von Linz nicht angenommen. Kardinal Christoph
Graf von Schönborn irrte, als er öffentlich verkündete,
der Papst habe der Bitte des designierten Weihbischofs bereits entsprochen.
Kirchenrechtsexperten sind der Ansicht, daß das lange Zögern
des Papstes im Codex Juris Canonici (CIC) begründet ist. Der Aufstand
der Dechanten und die Haltung der Bischöfe gegen ihn haben dem designierten
Weihbischof solche Furcht eingeflößt, daß er den Papst
um die Rücknahme der Ernennung ersuchte. Im Kirchenrtecht heißt
es jedoch, daß ein Amtsverzicht ungültig ist, wenn er aufgrund
schwerer, widerrechtlich eingeflößter Furcht erfolgt (Can.
188 CIC). Darüber hinaus kann auch der Papst einen Amtsverzicht nicht
annehmen, wenn er nicht gerecht und angemessen begründet ist (Can.
189. § 2 CIC).
Es gibt Gerüchte, daß es bisher ein
schriftliches Gesuch um Rücknahme der Ernennung nicht gibt.
(17. Februar 2009) Zeitablauf:
EINE DOKUMENTATION:
1.) (Linz / Vatikanstadt, 15. Februar 2009, 19.27
Uhr / kathpress) Der ernannte Linzer Weihbischof Gerhard M.
Wagner hat um Rücknahme seiner Ernennung gebeten.
Dieser Bitte wurde vom Heiligen Stuhl entsprochen.
2.) (Wien / Linz / Vatikanstadt 16. Februar 2009,
18.33Uhr / vienna.at)
Unterdessen gab es auch beim Adressaten
des Hirtenbriefs, dem Vatikan, leichte Irritationen, was Wagners
Rückzug betrifft. Dort will man sich vorerst nicht zu den jüngsten
Ereignissen in Österreich äußern, hieß es. Sollte
der Heilige Vater die Bitte annehmen, wird der Verzicht auf die Bestellung
zum Weihbischof öffentlich im Bulletin des Presseamtes des Vatikans
bekanntgegeben, erklärte Pater Ciro Benedettini, stellvertretender
Pressesprecher des Vatikans.
Schönborn zeigte sich, dazu befragt, verwundert: Die Entscheidung
müsse eigentlich wahrgenommen und im Bulletin veröffentlicht
worden sein.
zitiert von www.vienna.at
3.) (Rom / Windischgarsten 17. Februar 2009, 14.39
Uhr / kipa) Der Vatikan hat sich zum Amtsverzicht des ernannten
österreichischen Weihbischofs Gerhard Wagner noch nicht geäussert.
Es sei jedoch mit einer offiziellen Erklärung zu rechnen, sagte Vatikan-Sprecher
Federico Lombardi.
Wann dies sein werde, sei noch nicht abzusehen. Der Stand der Dinge im
Fall Wagner sei augenblicklich der, dass der designierte Weihbischof
seine um Rücknahme der Ernennung gebeten habe, stellte Lombardi
klar. Der Vorgang lasse sich nicht mit einem beiläufigen Telefonat
definitiv erledigen.
zum Seitenanfang
(Altenfelden
/ Wien, 17. Februar 2009) Das
Treuhand-Komitee der Kirchensteuerzahler
hat am 17. 2. 2009 eine Anfrage an Kardinal Christoph Schönborn
gestellt. Darin heißt es, ob es richtig sei, daß Schönborn
dem St. Pöltener Bischof Kurt Krenn den Seminaristen Remigius
Rabiega aus dem Seminar Horn empfohlen habe, der dann im Krenn-Seminar
Pornokassetten in Umlauf brachte? Die Anfrage nimmt Bezug darauf, daß
der bekennende Schwule Remigius Rabiega, ein Deutsch-Pole, in dem
Schönborn unterstellten Priesterseminar Horn ausgebildet und
mit besten Zeugnissen versehen wurde. Bischof Kurt Krenn konnte
die Aufnahme Rabiegas in seinem Seminar nicht ablehnen. Der Schwule
Rabiega war es dann, der (in Informationskontakt mit Schönborn
und anderen österreichischen Bischöfen) den inszenierten Skandal
von St. Pölten lostrat.
Der Chef des Treuhand-Kommitees der Kirchensteuerzahler ist der Altbürgermeister
von Altenfelden, Josef Leibetseder. Er vertritt 300 Katholiken
aus der Diözese Linz, die treu zu Bischof Ludwig Schwarz und
Papst Benedikt XVI. stehen. Die Anfrage an Schönborn
muß in Zusammenhang mit der Kritik Schönborns am Vatikan
gesehen werden. Schönborn verhinderte die Weihe eines bereits
ernannten Weihbischofs, weil dieser deutlich gegen eine angestrebte österreichische
Nationalkirche (Ortskirche) eintritt.
(Klagenfurt
/ Linz, 17. Februar 2009) Die
Autorin Gabriele Waste wendet sich
mit einem Brief an den Linzer Diözesanbischof Ludwig Schwarz
mit Befürchtungen einer drohnenden Kirchenspaltung zu Wort. Sie schreibt
wörtlich:
Exzellenz,
hochwürdigster Herr Bischof,
Mit großem Befremden habe ich Ihre Presseerklärung, daß
der Verzicht von Pfarrer Wagner auf das Amt des Weihbischofs "Zum
Wohle der Kirche" erfolge, zur Kenntnis genommen. Das Wohl der Kirche
kann nur darin bestehen, daß die Ortskirche in voller Einheit mit
dem Heiligen Vater und der Gesamtkirche steht. Mehrere Konzilien und vor
allem die heiligen Kirchenlehrer im Gefolge des Tridentiner Konzils (Franz
von Sales - ein Beispiel von vielen) haben jede Art von Staatskirchentum,
Josefinismus oder Gallikanismus, aufs härtestes verurteilt. Was sich
in Linz abspielt, ist eine deutliche Wendung Richtung autonomer Staatskirche.
Es gibt also, mit anderen Worten, schon seit Samstag, spätestens
aber seit Ihrer Erklärung, eine Kirchenspaltung in Österreich.
Diese Spaltung, Exzellenz, haben Sie mit zu verantworten, wenn Sie sich
nicht hinter Ihren designierten Weihbischof und damit eine Entscheidung
des Heiligen Stuhles stellen. Die Medien sind nur Sprecher eines Teils
der Kirche, gesteuert von kirchenfeindlichen Gruppen. Es gibt aber genügend
Katholiken, die dem Heiligen Vater und dem Lehramt treu sind und auch
hinter den glaubenstreuen Bischöfen stehen. Mit vorzüglicher
Hochachtung
Dr. Gabriele Waste
Seitenanfang
Schweiz:
(Luzern, 22. Februar 2009, Kipa)
Der Luzerner Verein Kirchendemo ruft zusammen mit zahlreichen
Erstunterzeichnern zu einer nationalen Demonstration in Luzern
anläßlich der gegenwärtigen kirchenpolitischen Situation
auf. Unter dem Motto Auftreten statt austreten:
Wir sind eine offene Kirche soll Katholiken am Sonntag, 8. März,
die Möglichkeit gegeben werden, gegen die Politik des Vatikans zu
protestieren, die auf eine dogmatisch verengte, autoritäre
und weltfremde Kirche hinausläuft, wie die Organisatoren in
ihrem Aufruf von Samstag, 21. Februar, schreiben. Die Initianten der
Demonstration sind Haupt- und Ehrenamtliche aus der katholischen Kirche,
Theologen aus Wissenschaft und Praxis aus allen Teilen der Deutschschweiz.
Sie kritisieren insbesondere die einseitige Annäherung an die
reaktionäre Piusbruderschaft und verschiedene Bischofsernennungen,
die auf dieser Linie liegen. Die Demonstration, heißt es in
dem Aufruf weiter, werde auch als öffentliches Gebet verstanden.
Zu den Forderungen der Initianten gehören unter anderem die uneingeschränkte
Geltung der Menschenrechte innerhalb der Kirche, die Mitbestimmung aller
Kirchenmitglieder auf allen kirchlichen Ebenen und die Gleichberechtigung
der Frauen in allen Bereichen. An der für etwa 15.15 Uhr vorgesehenen
Schlußkundgebung spricht laut Organisatoren unter anderen alt Nationalrätin
und alliance F-Präsidentin Rosemarie Zapfl.
Hinweis: Demonstration: Sonntag, 8. März, 14.00 bis 16.00 Uhr, Luzern.
Besammlung vor der Jesuitenkirche.
Hinweis: Aufruf und Liste der Erstunterzeichner unter www.kirchendemo.ch
(Zürich, 18. Februar 2009)
Vor dem Genuss von Trauben-
und klaren Apfelsäften warnt das Schweizer Webportal
"islam.ch". Explizit wird auf die Produkte der Grossverteiler
Migros und Coop hingewiesen. In diesen Produkten könne sich Schweinegelatine
verbergen. Eine Sprecherin von Migros erklärte, Schweinegelatine
könne zur Herstellung verschiedener Produkte verwendet werden. Die
Muslime seien beim Thema Gelatine sehr empfindlich, weil es in dieser
immer wieder Reste von Schwein haben könne. Ob dies bei den beanstandeten
Getränken auch der Fall sei, müsse erst geklärt werden.
Beim Grossverteiler ist man glücklich darüber,
dass die privat betriebene Internetseite "islam.ch" trüben
Apfelsaft wie auch alle anderen in der Migros erhältlichen Fruchtsäfte
zum Genuss frei gibt.
Seitenanfang
Homosexualität:
(Österreich
/ Windischgarsten / Homosexualität, 25. Februar 2009, 17.50 Uhr)
In einer Wochenpublikation äußerten sich homosexuelle Lobbyisten
zum ernannten Weihbischof von Linz, Dr. Gerhard Maria Wagner.
Christian Högl, seit 1996 Obmann der HOSI:
Und natürlich sind auch Dinge wie der Rücktritt des Linzer
Weihbischofs eine wirkliche Genugtuung. Diese Welle der Solidarität,
die da durch das ganze Land ging, macht Mut.
Die offen lebende Lesbe Ulrike Lunacek, Vize-Klubobfrau der Grünen
im österreichischen Parlament, meint zu Wagners Aussagen über
Homosexualität und Krankheit: Daß eine solche Aussage
diese Konsequenzen trägt, ist bislang einzigartig in der katholischen
Kirche, das erfüllt mich mit Genugtuung.
Seitenanfang
Wirtschaft
(Wirtschaft / Gold / Erdöl, 12. März 2009, 12.30 Uhr) Wenn
man Gold und Rohölpreis im Laufe der vergangenen 35 Jahre vergleicht
(nominal, also nicht inflationsbereinigt) so bekommt man im Durchschnitt
für 1 Feinunze Gold (31,1 Gramm) zwischen 17 und 18 Barrel Rohöl
(158,9873 Liter). Am Ende des Jahres 2008 bekam man für eine Unze
Gold nur mehr 8 bis 9 Barrel Rohöl. Heute, mitten in der Wirtschaftskrise
hat eine Unze Gold den Wert von etwa 21 Barrel Rohöl. Also markant
mehr als der 35jahresdurchschnitt.
Die UBS AG (eine Schweizer Großbank und einer der größten
Vermögensverwalter der Welt) rechnet in den nächsten fünf
Jahren mit einem Goldpreis von rund 2500 US-Dollar für eine Feinunze
Gold. Bliebe der Rohölpreis auf heutigem Niveau, bekäme man
in fünf Jahren für eine Feinunze Gold etwa 62 Barrel Rohöl.
Bei einem Goldpreis von 2500 US-Dollar müßte der Ölpreis
auf 90 bis 150 US-Dollar steigen. Diesen enorm hohen Rohölpreis erreichte
man bereits am 3. Juli 2008 mit zirka 144 US-Dollar. Der Goldpreis lag
bei nur 935 Dollar die Feinunze und für eine Unze bekam
man nur 6,5 Barrel Rohöl.
Experten der UBS sind keine Propheten und aus der Vergangenheit kann man
die Zukunft nicht vorhersagen. Aber viele Anleger versuchen ihr Vermögen
vor weiteren Verlusten zu schützen in dem sie Gold kaufen. Viele
der Anleger beginnen vielleicht Gold als sicheres Spekulationsobjekt
zu betrachten. Wenn die Anleger mit Gold zu spekulieren beginnen, wird
man am Ende auch bei Gold mit herben Kurseinbrüchen rechnen müssen.
Bei einem derzeitigen Rohölpreis von 45 Dollar pro Barrel sollte
Gold nämlich etwa 765 Dollar pro Unze kosten. Gold wird aber derzeit
mit etwa 910 US-Dollar gehandelt.
Man soll auch mit Gold nicht spekulieren.
Seitenanfang
(Vatikanstadt
/ Wirtschaft, 4. März 2008, 18.40 Uhr) Die Vatikan-Zeitung Osservatore
Romano sieht in der Scharia einen Weg aus der Finanzkrise. Die
ethischen Regeln des islamischen Bankwesens seien imstande, einem gescheiterten
kapitalistischen Finanzsystem wieder Vertrauen und Liquidität zurückzubringen,
heißt es in einem Beitrag zweier italienischer Wirtschaftwissenschaftlerinnen.
Wir glauben, daß das islamische Finanzwesen zur Etablierung
neuer Regeln für das westliche Finanzwesen beitragen kann,
schreiben die Autorinnen Loretta Napoleoni und Claudia Segre.
Scharia-gemässe Investitionsformen verhinderten eine künstliche
Erzeugung von Geld. So seien neben Zinsen auch bestimmte Formen
von Spekulation und Insidergeschäfte verboten. Die islamische Form
projektgebundener Anleihen (Sukuk)
könne etwa der angeschlagenen Automobilbranche aufhelfen oder zur
Finanzierung der Olympischen Spiele in London 2012 dienen. Im Unterschied
zur Weltwirtschaftskrise 1929 habe sich jetzt ein Überschuß
an ruhender Liquidität gebildet, der wieder in Bewegung gebracht
werden müsse. Der Sukuk könnte ein geeignetes Mittel zu
diesem Zweck sein, so die Autorinnen im Osservatore.
(Wirtschaft
/ USA / Japan, 28. Februar 2009, 17.55 Uhr) Die Wirtschaft in den USA
ist im vierten Quartal 2008 um 6,2 Prozent geschrumpft. Trotz dieses
Einbruchs der US-Wirtschaft im letzten Quartal, schaffte die USA ein Gesamtwachstum
um 1,1 Prozent im Jahr 2008. Für das Jahr 2009 rechnet die USA mit
einer 5 Prozentigen Schrumpfung der Wirtschaftsleistung.
DIe Japanische Wirtschaft schrumpfte im vierten Quartal um 12,7 Prozent.
Für das ganze Jahr 2008 schrumpfte die japanische Wirtschaftsleistung
um 0,7 Prozent.
Seitenanfang
|