Ausgabe Juli 2021

Liebe Leserin, lieber Leser!

Ein neuer Bericht des UN-Kinderhilfswerks lässt Eltern die Haare zu Berge stehen: Pornografisches Material würde Kindern keinen Schaden zufügen, heißt es darin. Im Gegenteil, eine elektronische Altersbarriere im Internet schließe Kinder vom Porno-Konsum aus. Dies verletze ihre Rechte. Das Diskussionspapier wurde vom UN-Kinderhilfswerk zurückgezogen, liegt der Redaktion des „13.“ aber vor. Bei aller Kritik am UN-Kinderhilfswerk ist allerdings festzustellen, dass das Faktum der Pornographie am Internet besteht und bestehen bleiben wird. Eltern müssen verantwortungsvoll und einfühlsam mit ihren Kindern dieses Faktum altersgerecht besprechen und versuchen, die Kinder vor allem vor extremer Pornographie zu schützen. Eine Altersbeschränkung ist mit Sicherheit hilfreich. Lesen Sie bitte dazu auf Seite 8 den Beitrag von Christa Meves.
Zwei katholische Kirchen sind kürzlich in Kanada fast gleichzeitig in Flammen aufgegangen. Die Polizei stuft die Brände als verdächtig ein. Es werde geprüft, ob es eine Verbindung zu den Kirchenbränden vom 21. Juni gebe. Bei Demonstrationen zum kanadischen Nationalfeiertag am 1. Juli sind mindestens zehn katholische Kirchen mit Farbe beschmiert worden. Kanadische Zeitungen vermuten bei allen Vorkommnissen eine Verbindung mit der Entdeckung von anonymen Indigenen-Gräbern auf dem Gelände von katholischen Internaten für Indigene. Als Christ blutet einem das Herz über das Unrecht, das Kindern in staatlichen Internaten geschehen ist, aber ebenso blutet einem das Herz bei brennenden Kirchen. Unrecht kann nur durch Vergebung und Liebe bekämpft werden.
 

Derzeit steht Ungarn wegen eines Gesetzes zur Beschränkung der Informationen über Homo- und Transsexualität unter politischem Druck. 14 EU-Staaten haben sich gegen das ungarische Gesetz gewandt und die EU-Kommission zum Handeln aufgefordert. Die Redaktion des „13.“ dankt dem ungarischen Präsidenten für seinen Mut!
Die katholische Fraueninitiative „Maria 1.0“ kritisiert die Entscheidung des Europäischen Parlamentes, dass die EU-Staaten dem Matić-Bericht folgen und die Ermordung ungeborener Kinder gewährleisten sollen. Es ist eine barbarische Entscheidung!
Aus der Redaktion des „13.“: Im August erscheint „Der 13.“ nicht. Die Redakteure machen Sommerpause und versuchen all die Arbeit noch zu machen, die unterm Jahr liegen geblieben ist. Einige Wochen werden wir in Wien verbringen, um die künftige „Wien-Redaktion“ weiter zu renovieren.  
Wir bedanken uns für die vielfältige Unterstützung unserer Leserinnen und Leser, für das Gebet, die vielen Informationen und auch die finanzielle Unterstützung. So bleibt uns noch, Ihnen einen gesegneten Sommer zu wünschen!