Ausgabe Mai 2021

Liebe Leserin, lieber Leser!

Die Bischöfe Glettler und Scheuer werden in den österreichischen Medien als Nachfolger für Erzbischof  Schönborn in Wien gehandelt. Der scheint aber noch für längere Zeit fest im Sattel zu sitzen. Sein Rücktrittsangebot an den Papst wurde bisher nicht angenommen. Wie der „13.“ aus gut informierter Quelle hört, ist Scheuer der Liebling und Protegé der Mutter Schönborns. Gräfin Eleonore Schönborn ist allerdings nicht überall so sehr beliebt. Derzeit ist die herzliche Verbindung zwischen Eleonore und Manfred eher hinderlich für eine weitere Karriere des Linzer Bischofs. In Rom scheint man immer noch nicht so weit, um auf die Stimme überaus besonders kluger Frauen zu hören.
Ich, Albert Engelmann, bin kein Virologe, kein Makrobiologe, kein Wissenschaftler irgend einer Gattung. Trotzdem traue ich mich Ihnen zu schreiben: Corona ist eine Erkrankung die tödlich enden kann. Corona ist aber nicht die Pest. Die Pestepedemie in Venedig von 1630 bis 1631 tötete ein Drittel der Bevölkerung der Stadt. Das waren etwa fünfhunderttausend Menschen. Das ist eine Epidemie. Menschen, die Corona für so eine Quelle des Massentodes halten, frage ich immer: „Bitte schau beim Fenster hinaus, siehst Du Leichenberge? Hast Du schon Massengräber gesehen, die mit der Schubraupe ausgeschoben wurden? Nein? Dann lebst Du nicht zur Zeit einer Epidemie.“
 

Ich bin auch kein Pädagoge. Als Vater stelle ich nach vierzehn Monaten Corona-Schulmaßnahmen fest: der Bildungsauftrag hat einen Totalschaden erlitten. Zwischen Home-Schooling, Online-Konferenzen, Turn- und Singverbot, stundenlangem Maske-Tragen, Abstand zu den Freunden halten, ist kein Lernen möglich. Der seelische Zustand der Kinder ist desaströs, die Suizidrate steigt und die Kinder in der Psychiatrie werden immer jünger. Ich kenne ein Mädchen, 15 Jahre alt, sie hat sich wegen der „Pandemie“ das Leben genommen. Europa hat keine Rohstoffe, unser Rohstoff ist Wissen. Das zerstören wir jetzt bei unseren Kindern. Das kann nicht gut gehen. Lesen Sie auch Seite 8 und 9, Christa Meves.
Und weil ich auch kein Theologe bin, darf ich noch festhalten: Homosexuelle Paare, die ihre Sexualität ausleben, kann die Kirche nicht segnen. Wer wissen will, warum, lese bitte die Bibel. Das sollte an sich genügen. Ansonsten findet man sicherlich noch das eine oder andere päpstliche Lehrschreiben. Aber ich bin natürlich kein Theologe. Ich sehe es so: wäre statt der Ehebrecherin ein Schwuler zur Steinigung gestanden, Jesus hätte gesagt: „Wer ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein.“ Und auf die Frage des Schwulen: „Verurteilst Du mich?“ hätte Jesus wohl gesagt: „Nein, gehe hin und sündige nicht wieder.“
Wir wünschen allen unseren Lesern Gottes reichsten Segen, viel Gesundheit und beten wir gemeinsam für unsere Priester und für den Priesternachwuchs!