Die aktuellste Ausgabe: September 2022

Liebe Leserin, lieber Leser!

Die Redaktion des „13.“ ist nach Wien umgezogen. „Der 13.“ wird wie bisher in Österreich gedruckt und versendet. Mein Lebensmittelpunkt und der meiner Familie ist jetzt in Südwestfrankreich etwa zwanzig Kilometer von Bordeaux entfernt und fast an der Atlantikküste. Wenn sie in der Redaktion in Wien anrufen, hebe ich auf meinem Handy ab, egal wo ich mich gerade in Europa befinde. Die Schule in Frankreich für meine drei Töchter hat bereits begonnen und sie werden öfter verblüfft gefragt, wie sie denn nach nur wenigen Wochen in Frankreich die Sprache so ausgezeichnet beherrschen? Der ungeheure Vorteil einer zweisprachigen Erziehung wird auch mir auf diese Weise mehr als verdeutlicht. Meiner Gattin und mir geht es hier in dem warmen Klima gesundheitlich sehr gut. Das Haus in dem wir jetzt leben, wird mit alten Vollholzmöbeln aus den 80er Jahren des vorigen Jahrhunderts eingerichtet. In Frankreich war es damals modern, die Möbel der Zeit Ludwig XV. nachzuahmen. Das Wohnzimmer, das gleichzeitig nun auch unser Büro ist, sieht ein bisschen aus, wie das Wohnzimmer einer kleinadeligen Familie aus längst vergangenen Tagen.
 

Bei der Bundespräsidentenwahl in Österreich hat der Kandidat der FPÖ, Dr. Walter Rosenkranz, die große Chance in die Stichwahl zu kommen. Ein bürgerlicher Bundespräsident wäre aus meiner Sicht einem altkommunistischen Grünen klar vorzuziehen.
Auf den Seiten 16 und 17 berichtet „Der 13.“ aus dem langen Leben des Priesters Wilfried Pietrek. Er ist ein Abtreibungsgegner der ersten Stunde und feierte seinen 90. Geburtstag im vergangenen August. „Der 13.“ bedankt sich besonders bei Schwester Maria Anja Henkel (RC), die den jetzt schon gebrechlichen Priester pflegt und sein Werk den „CM-KURIER“ weiterführt.
Angeblich werden in Deutschland im Winter die Lichter ausgehen, die Menschen frieren und die Industrie zum Stillstand kommen. Ich bin kein Anhänger der Katastrophenberichterstattung. Meine Erfahrung bisher war immer: vorhergesagte Katastrophen treten nicht ein.
Eindeutig in Deutschland ist allerdings die Marschrichtung des sogenannten „Synodalen Weges“. Er führt geradewegs in die Kirchenspaltung und eigentlich ist der geistige Bruch mit der Tradition und der Lehre der katholischen Kirche bereits erfolgt. An die fünfzig noch vom Papst ernannten Bischöfe in Deutschland haben sich bereits von der Kirche verabschiedet. Wohin das führen wird? Ich weiß es nicht. Die Historiker werden es in hundert oder zweihundert Jahren einzuordnen wissen.
Ich bedanke mich bei allen unseren Leserinnen und Lesern für die finanzielle, ideelle, geistige und geistliche Unterstützung, im Gebet verbunden!

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Ausgabe September 2022

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