Die aktuellste Ausgabe: März 2021

Liebe Leserin, lieber Leser!

Wir leben in einer merkwürdigen Zeit: in den demokratischen Industrienationen des Westens werden Euthanasiegesetze erlassen. In Kanada beschönigt man das nicht einmal. Von 2016 bis 2019 euthanasierten Ärzte zirka 14.000 Menschen (bei dreißig Millionen Einwohnern) wegen „lebensbedrohlicher Krankheiten“. Das Euthanasiegesetz soll jetzt auf psychisch Kranke und nicht lebensbedrohliche Krankheiten ausgeweitet werden. In Deutschland und Österreich verwendet man für Euthanasie lieber den Euphemismus „Sterbehilfe“. „Helfen“ ist doch immer gut. Denn in Deutschland und Österreich sind die linksradikalen Verbrechen der Nationalen-Sozialisten in den 30er und 40er Jahre des vorigen Jahrhunderts im Volk noch immer in Erinnerung. Aus diesem Grund müssen die neuen linksextremen Kräfte in den Parlamenten die Wahrheit mit schönen Worten verschleiern. Was heute in Deutschland die Politiker nur hinter vorgehaltener Hand sagen, rechnen die Politiker in Kanada den Kanadiern vor: die Kostenersparnis für das „Gesundheitssystem“ wird im Jahr 2021 zirka 150 Millionen Kanadische Dollar betragen, wenn das erweiterte Euthanasiegesetz beschlossen wird.
Zur gleichen Zeit „schützen“ die gleichen Politiker in unsern Demokratien alte und gefährdete Menschen mit nie dagewesenem Einsatz. Um die alten Menschen zu „schützen“, werden sie in den Altenheimen eingesperrt, jedes sozialen Kontakts beraubt und selbst jene Menschen, die eines Schutzes gar nicht bedürfen, werden mit allen staatlichen Mitteln in Quarantäne gezwungen. Junge Menschen, die einander im Park treffen und einander nur umarmen, werden von Polizisten gejagt und niedergefahren um „Abstandsregeln“ durchzusetzen. Es ist schlichtweg absurd. Wir sind derzeit Statisten in einem ganz miesen Theater.
 

Einerseits bringen wir die alten und unwerten Menschen mit Euthanasiegesetzen, Gift und ärztlicher Unterstützung um, andererseits schützen wir die gefährdeten Menschen mit unmenschlichen Mitteln vor einer Infektion. Passt das zusammen?
Gerade kranke, schwache und alte Menschen brauchen unsere besondere Zuneigung, den Kuss auf die Stirn nach der morgendlichen Toilette, die herzliche Umarmung und das Gespräch. Wir schreiben das nicht einfach so, wir wissen das aus der täglichen Erfahrung in der Pflege unserer lieben Großmutter, Martha Knett. Und natürlich beachtet jeder Pflegende die Hygiene. Das hat sich seit hundert Jahren bestens bewährt.
Bei all den Gesetzen geht einiges Maßgebliche ab: der Hausverstand und das göttliche Gebot „liebe Gott über alles und deinen Nächsten wie dich selbst“.
Im Vertrauen auf die Liebe, Gerechtigkeit und Barmherzigkeit Gottes grüßen Sie Albert und Friedrich Engelmann.

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