Die aktuellste Ausgabe: Jänner 2023

Liebe Leserin, lieber Leser!

„Der 13.“ erscheint nun bald vierzig Jahre. Nicht einmal ein Wimpernschlag bei Gott, für mich aber fast mein halbes Leben. Mit 19 Jahren übernahm ich offiziell die Verantwortung für den „13.“. Natürlich führte mein Vater, Dr. Friedrich Engelmann, weiterhin die Zeitung, aber vor dem Gesetz war ich in der Verantwortung. Das bekam ich auch in einigen Gerichtsprozessen zu spüren. Ich saß auf der Anklagebank.
Papst Johannes Paul II. war in diesen Jahren für mich eine selbstverständliche Institution. Bewusst konnte ich mich an gar keinen anderen Papst erinnern. Mit seinem Tod vor nun fast 18 Jahren wurde mir bewusst, dass der Tod für eine natürliche Veränderung sorgt. Ein neuer Papst wurde gewählt, Benedikt XVI.. Dass ein Papst nicht im Amt stirbt, war für mich nicht einmal eine Denkmöglichkeit. Vor wenigen Tagen starb ein Papst, der sein Amt fast ein Jahrzehnt nicht mehr aktiv ausübte. Seit fast zehn Jahren amtet ein Papst, der sein Amt gänzlich anders ausübt, wie seine beiden Vorgänger.
Wir unterliegen der ständigen Veränderung. Es gibt nur eine Konstante, das ist Jesus Christus. Sein Wort ist heute so wahr, wie vor zweitausend Jahren. „Liebe Gott über alles und deinen Nächsten wie dich selbst.“ Für mich ist das der Felsen an dem ich mich festhalte. Bleiben wir der Kirche treu, die für uns, manchmal unter unvorstellbaren Mühen, das Evangelium durch die Zeit getragen hat und werden wir zu dieser Kirche, die als Glaubensgemeinschaft das Evangelium Christi weiterträgt, damit auch die zukünftigen Menschen auf diesem unerschütterlichen Felsen halt finden.
 

Diese Ausgabe ist dem verstorbenen Papst Benedikt XVI. gewidmet. Die Arbeit der vergangenen Tage war sehr intensiv. Schon fertige Seiten mussten weichen und noch nicht fertige Seiten trotzdem gemacht werden. Eine körperliche Herausforderung für die Kernredaktion des „13.“. Wir, das sind meine Frau und ich und mittlerweile unsere älteste Tochter. Sie hilft beim Korrekturlesen.
Wir bedanken uns bei allen unseren Unterstützern. Ohne die intensive Mitarbeit unserer Leser ginge das alles nicht. Danke!
„Der 13.“ wird im Jahr 2023 für ein Jahresabo 65 Euro verlangen müssen. Die Teuerung, die wir alle schon beim Lebensmitteleinkauf sehen, hat auch die Druckerei, die Papierindustrie und die Versandfirmen getroffen und somit auch den „13.“. Die europäische Zentralbank hat jahrelang die Staatsschulden der EU-Mitglieder finanziert und auch die Kursgewinne der Reichen an den Börsen. Jetzt bezahlen wieder einmal wir kleine Leute die Zeche!
Ich darf mich noch herzlichst bedanken für jede ideelle und finanzielle Hilfe und Ihr Gebet!

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Ausgabe Jänner 2023

„Der 13.“ erscheint nun bald vierzig Jahre. Nicht einmal ein Wimpernschlag bei Gott, für mich...

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